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Science Slam über Paläoforensik (seeeehr alte Leichen)

Noch ein grandioser Science-Slam-Beitrag, diesmal über Paläoforensik.
Forensik? Kennen Sie alle. Das hat was mit Rechtsmedizin zu tun…
Aber was ist Paläoforensik?
Ganz einfach: Forensik an Dinosauriern und anderen Fossilien.
Dabei werden Fossilien Informationen darüber entlockt, wie es zu ihrem Tod kam und was danach mit ihnen passiert ist.

Achim Reisdorf vom Geologisch-Paläontologischen Institut der Universität Basel hat mit seinem Beitrag “Dino-Leichen, wie habt ihr euch verändert!” das Publikum begeistert und den verdienten ersten Platz gemacht beim Freiburger Science-Slam gemacht. Im Mittelpunkt steht seine Publikation, warum Dinosaurierfossilien meistens zurück gebogene Hälse haben.

Und was hat das mit Medizin zu tun?
In dem Science-Slam-Beitrag geht es um lila Kühe, tote Dinos, fossilen Dino-Kot (Koprolithen) und andere unaussprechliche Dinge. Und um die Prozesse, die zur Veränderung von Leichen führen.
Die Paläoforensik ist ein sehr junges Forschungsgebiet, das maßgeblich auf rechtsmedizinischen Forschungsergebnissen und Versuchen aufbaut. Die Todesumstände von Fossilien werden analog dem Leitfaden „Leichenschau am Unfallort“ analysiert. Mit einigen Modifikationen, versteht sich.
Außerdem wird natürlich die vormalige Science Slam-Gewinnerin Giulia Enders mit ihrem Slam „Darm mit Charme“, zitiert. Weiterlesen →

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Campus-Leben: Der Bär braucht Bettruhe und Kuscheleinheiten

Vom 09. bis zum 11.052012 war wieder Teddy-Klinik!

Kuscheltiere vor dem Carolinum und Haus 28

Kuscheltiere vor dem Carolinum und Haus 28

In der Teddy-Klinik kümmern sich die Teddy-Docs um die kleinen  Patienten. Und neben dem spielerischen Verarzten gibt es dann noch wichtige Gesundheitstipps zu einer gesunden Lebensweise mit Obst, Streicheleinheiten und Bewegung.
„PULS.“ hat vor Ort in dem plüschigen Sonder-Hospital Impressionen und Fallstudien aufgezeichnet:

Auf dem Rasen vor der Teddy-Klinik in Haus 28 wird Fußball gespielt: Zwei der Kindergarten-Kids schlenkern dabei schwungvoll ihren Kuscheldrachen bzw. Knuddelfuchs am Schwanz umher. Da dürften die Teddy-Docs multiple Brüche und schweres Schleudertrauma diagnostizieren.

Das Krokodil hat Zahnweh
In der Teddy-Klinik geht es dann etwas ruhiger zu.
Ein kleinwüchsiges Krokodil bekommt gerade die Schnauze verbunden. Es hat Zahnweh.
Darum wird ein Verband um die Schnauze gewickelt und zur Sicherheit klebt noch ein Dinosaurierpflaster oben ´drauf.
„Weit Du denn auch, woher man Zahnweh bekommt?“ fragt Dr. ted Ramin den Krokodilbesitzer.
„Jaaahhhh“ haucht ein zartes Stimmchen zurück. Weiterlesen →

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Nürnberger Erklärung: Deutscher Ärztetag bittet Opfer der NS-Medizin um Verzeihung

Pressemitteilung der Bundesärztekammer:

Nürnberger Erklärung: Deutscher Ärztetag bittet Opfer der NS-Medizin um Verzeihung

Nürnberg, 23.05.2012

Der 115. Deutsche Ärztetag hat in seiner Nürnberger Erklärung den Opfern der Verbrechen von Ärzten in der Zeit des Nationalsozialismus gedacht: „Wir bekunden unser tiefstes Bedauern darüber, dass Ärzte sich entgegen ihrem Heilauftrag durch vielfache Menschenrechtsverletzungen schuldig gemacht haben, gedenken der noch lebenden und der bereits verstorbenen Opfer sowie ihrer Nachkommen und bitten sie um Verzeihung“, heißt es in der Erklärung des Deutschen Ärztetages. Weiterlesen →

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“PULSmesser” (7): Digitale Odyssee

"PULSmesser" - die Kolumne

"PULSmesser" - die Kolumne

OLAT ist unser Lernmanagement-System: Gesicherte virtuelle Räume zum Austausch von Lernmaterial wie Vorlesungsunterlagen. Eine wirklich gute Idee: Mit dem HRZ-Nutzernamen und -Paßwort kommt jeder Student hinein und findet dort alle Unterlagen zu allen Fächern.

Aber OLAT und FINeEST sind offenbar nicht genug; nein, es existieren für fast jedes Institut auch noch Extra-Seiten, auf denen wir unsere Vorlesungsfolien zusammensuchen müssen!Oft sind diese dann auch noch mit einem Extra-Passwort „gesichert“, wie beispielsweise auf den Seiten der Kardiologie, Angiologie, Neurologie, Radiologie, Rechtsmedizin oder Pathologie, sodass man Glück haben muss, „nebenbei“ noch schnell am Ende der Vorlesung vom Professor erwähnte Passwort aufzuschnappen.
Aber wie war das noch gleich? „Der Vorlesungsbesuch ist freiwillig“? Man darf den Lehrstoff ruhig auch eigenständig zuhause bearbeiten? Nun, wie man das bewerkstelligen soll, wenn man das Passwort nicht kennt, bleibt wohl ein Organisationsrätsel. Weiterlesen →

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“PULS.”: Technische Probleme behoben

Einige von Ihnen haben es sicherlich bemerkt: Die Verlinkungen  von der Fachbereichs-Homepage zu “PULS.” waren zeitweise außer Funktion. Glücklicherweise hat unser Fachbereichs-Administrator das Problem lösen können.

Zusätzlich gab es ein technisches Problem in der Redaktions-e-mail. Dadurch erscheint die Kolumne “PULSmesser” in diesem Monat mit einer Verzögerung. Auris hatte zwar zuverlässig und pünktlich geliefert, konnte aber nicht hochgeladen werden.

Jetzt läuft hoffentlich alles wieder rund … bis zum nächsten digitalen Malheur.

Bettina Wurche

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Lehre: Neu im Physiologie-Praktikum: „Thermische Prüfung des Vestibularorgans“

Nystagmographie-Brille

Nystagmographie-Brille

Das Physiologie-Praktikum ist ein wichtiger Bestandteil des Medizinstudiums: Hier geht es um die Grundlagen der menschlichen Physiologie. Über zwei Semester hinweg werden insgesamt neun Themen an jeweils einem Tag bearbeitet. Dafür stehen jedes Mal 6 Stunden Zeit zur Verfügung: für die theoretischen Grundlagen, die praktische Anwendung im Versuch und dessen Auswertung und Dokumentation. Der Kurs schließt mit einer Klausur ab.
An jedem Kurstag ist in dem Raum ein Parcours aus mehreren Versuchen aufgebaut, zusätzlich gibt es noch zwei schallabgeschirmte Hörkammern , wo die Studierenden ihre eigenen Audiogramme aufzeichnen können. Ein Kursleiter und zwei bis drei studentische Hilfskräfte betreuen in dem großen hellen Raum zwischen 20 und 24 Studierende.

Physiologie-Parcours zum Thema „Hören und Gleichgewicht“

Bisher konnten die Studierenden im Frankfurter Physiologie-Praktikum zum Thema „Hören und Gleichgewicht“ die Drehstuhlprüfung durchführen.
Ein neuer Versuch soll jetzt zu einem noch besseren Verständnis des komplexen Vestibularorgans führen: „Die thermische Prüfung des Vestibularorgans“. Weiterlesen →

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Campus-Leben: Das 4. Semester managt die Teddy-Klinik 2012

Die 5. Frankfurter Teddybärenklinik hat 84 Kindergartengruppen mit über 1300 Kindern zwischen 3 und 6 Jahren und 1300

Teddyklinik 2012

Teddyklinik 2012

Teddybären und anderen Kuscheltieren angezogen. Etwa 100 Medizin-Studierende haben sich als „Dr. Ted“ hingebungsvoll um Bären mit Bauchschmerzen, Krokodile mit Zahnweh und Mäuse mit Pfotenbrüchen gekümmert. Das siebenköpfige Organisationsteam Helena, Maja, Franzi, Stefan, Philipp, Dominik und Lea aus dem 4. Semester haben die gewaltige Aufgabe mit Bravour gemeistert.

Warum wird man „Dr. ted“?
„Das bringt uns total viel, gerade für uns aus dem vorklinischen Studienabschnitt. Die Übung mit den künftigen Patienten ist einfach wichtig.“ sind sich Helena, Maja und Franzi aus dem Organisations-Team einig. „Und die Arbeit mit den Kindern macht extrem viel Spaß, die sind alle so begeistert.“ ergänzt Helena. „Viele von uns möchten später auch tatsächlich in die Pädiatrie.“
Helena hat das Röntgengerät gebaut und überwacht verschiedene Arbeitsabläufe. Maja hat die anderen Teddy-Docs geschult. Franzi macht die Pressearbeit. So hat jeder und jede ihre Aufgabe und die Teddy-Klinik klappt wie am Schnürchen.
Und die Organisation hat super geklappt, weil ihre Vorgänger alles schon so gut vorbereitet hatten. „Wir sieben Leute im Orga-Team haben uns aufeinander verlassen können! Wir sind alle aus dem 4. Semester, dementsprechend ist das 4. Semester auch bei den Teddy-Docs besonders stark vertreten.“ Und in den meisten Fällen war es kein Problem, auch in Pflichtveranstaltungen frei zu bekommen. „Manche von uns haben etwa mit den Dozenten vereinbart, die Kurstage vor- oder nachzuarbeiten, andere haben einen offiziellen Fehltag genommen.“ Weiterlesen →

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Presseschau: Klage als „sozialer Numerus clausus“

Der SPON-Beitrag „Anwalt der Reichen“ kritisiert die gängige Praxis,  den begehrten Studienplatz einzuklagen.
Immer mehr Möchtegern-Studierende greifen, wenn sie auf normalem Wege den Studienplatz ihrer Wahl nicht bekommen haben, den juristischen Umweg ein. Ein Anwalt kostet Geld, daher steht dieser Weg vor allem Kindern aus finanziell sehr gut versorgten Familien offen.
Der Autor bezeichnet diese Vorgehensweise treffend als „sozialen Numerus clausus“. Für manche Anwälte ist dies mittlerweile ein lukratives Geschäft.

bw

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Medizinstudium: Lernstudio-Büchertisch im iKOMM!

26.05.2012: 10 – 16:00 Uhr im iKOMM: An- und Verkauf von Medizinbüchern, Lern-CDs und Lernkarten.

Bücher machen klücher

Bücher machen klücher

Studierende aller Semester können ihre gebrauchten Lernmaterialien verkaufen bzw. kaufen.

Wichtig für Käufer:
Bitte genügend Geld mitbringen, auch in kleinen Scheinen. (Auf einem studentischen Büchertisch gibt es kein EC-Kartenterminal.)

Wichtig für Verkäufer:
Bitte

  • Preisschilder oder/und Preisliste mitbringen
  • Bücher kennzeichnen
  • Frühzeitig kommen. Weiterlesen →
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Medizinstudium: bvmd begrüßt Änderung der Approbationsordnung

Pressemitteilung der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) vom Montag, 14.05.2012:

“Medizinstudierende begrüßen die Änderung der Approbationsordnung

Der Bundesrat verabschiedete am vergangenen Freitag die Änderung der Approbationsordnung für Ärzte. Im Zuge dessen wurde die Splittung des Hammerexamens, der Querschnittsbereich 14 „Schmerzmedizin“ und eine erhöhte Mobilität im Praktischen Jahr beschlossen.
Der Länderantrag, das Praktische Jahr (PJ) zu quartalisieren und einen Pflichtabschnitt Allgemeinmedizin einzuführen, wurde abgelehnt.

Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) begrüßt die beschlossenen Änderungen nachdrücklich. Die Splittung des Hammerexamens gibt den Studierenden die Möglichkeit, während des Praktischen Jahres einen stärkeren Fokus auf den Erwerb klinisch-praktischer Fähigkeiten zu legen. Die verlängerte Vorbereitungszeit auf den schriftlichen Teil des Examens ist dabei essentiell, um den Prüfungserfolg nicht zu gefährden.

Besonders positiv bewerten die Studierenden die Ablehnung des Pflichtquartals Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr. Wie in bisherigen Positionierungen erläutert und durch etliche Protest- und Unterschriftenaktionen in der vergangenen Woche demonstriert, wäre die rein quantitative Steigerung der Allgemeinmedizin im Medizinstudium durch Einführung solcher Pflichtabschnitte kontraproduktiv. (1) (2) (3) (4) Eine qualitative Stärkung der Allgemeinmedizin wie sie beispielsweise durch eine flächendeckende Einführung von Lehrstühlen zu erwarten wäre, wird aber weiterhin ausdrücklich befürwortet. (5) Gerne möchte sich die bvmd auch zukünftig konstruktiv in die Debatte zu den Möglichkeiten einer Attraktivitätssteigerung der Allgemeinmedizin in Ausbildung, Weiterbildung und Niederlassung einbringen. Weiterlesen →