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	<title>puls.</title>
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	<description>News-Magazin des FB Medizin der Goethe-Uni</description>
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		<title>Verdauungsprobleme</title>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2014 08:13:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Giulias Buch “Darm mit Charme: Alles über ein unterschätztes Organ” über die interne Angelegenheiten des menschlichen Darms ist offenbar in aller Munde. Jetzt bringt auch SPON ein Interview mit ihr: &#8220;Verdauungsprobleme: Der Darm ist mein Schwarm&#8220;. Dabei geht es vor &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/verdauungsprobleme">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Giulias Buch “Darm mit Charme: Alles über ein unterschätztes Organ” über die interne Angelegenheiten des menschlichen Darms ist offenbar in aller Munde.<br />
Jetzt bringt auch SPON ein Interview mit ihr: &#8220;<a title="Verdauungsprobleme: Der Darm ist mein Schwarm" href="https://puls.meertext.eu/interview-giulia-enders-%E2%80%9Edarm-mit-charme%E2%80%9C">Verdauungsprobleme: Der Darm ist mein Schwarm</a>&#8220;.</p>
<p>Dabei geht es vor allem um die Tabuisierung des Darms und die richtige Körperhaltung:<br />
Viele Patienten trauen sich nicht so richtig, über Darmprobleme zu sprechen &#8211; mit etwas Humor können sie diese Hemmschwelle leichter überwinden. Und bei der Entleerung des Darms kommt man mit der richtigen Körperhaltung besser zum Ziel und kann sich sogar gegen Ohnmachtsanfälle schützen.<br />
Es ist also alles eine Frage der Haltung.</p>
<p>Mehr zu Giulias Darm-Ideen gibt es hier: <a title="Interview Giulia Enders: „Darm mit Charme“" href="http://puls.meertext.eu/interview-giulia-enders-%e2%80%9edarm-mit-charme%e2%80%9c" target="_blank">&#8220;Interview Giulia Enders: „Darm mit Charme“&#8221;</p>
<p></a>Und nicht vergessen: Seien Sie nett zu Ihrem Darmrohr.</p>
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		<title>Gedenkfeier für die Körperspender am 09. Juli 2014</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2014 07:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Campus-Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Vorklinik]]></category>
		<category><![CDATA[Anatomie]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch, dem 9. Juli 2014, findet um 13 Uhr die offizielle Gedenkfeier für die Körperspender der Dr. Senckenbergischen Anatomie in der Trauerhalle des Frankfurter Hauptfriedhofes statt (Eckenheimer Landstraße 196, Haltestelle Hauptfriedhof der U5). Alle Mitarbeiter und Studierenden des Universitätsklinikums &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/gedenkfeier-fuer-die-koerperspender-am-09-juli-2014">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_848" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2010/06/Grabstätte-Körperspender_Detail.gif"><img class="wp-image-848 size-medium" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2010/06/Grabstätte-Körperspender_Detail-300x214.gif" alt="Grabstätte Körperspender" width="300" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Grabstätte der Körperspender, Frankfurter Hauptfriedhof</p></div>
<p>Am Mittwoch, dem 9. Juli 2014, findet um 13 Uhr die offizielle Gedenkfeier für die Körperspender der Dr. Senckenbergischen Anatomie in der Trauerhalle des Frankfurter Hauptfriedhofes statt (Eckenheimer Landstraße 196, Haltestelle Hauptfriedhof der U5).<br />
Alle Mitarbeiter und Studierenden des Universitätsklinikums sind zur Teilnahme eingeladen.</p>
<p>Die Gedenkfeier für die Körperspender der Dr. Senckenbergischen Anatomie findet in der Trauerhalle des Frankfurter Hauptfriedhofes einen würdigen Rahmen.<br />
In die Deckel der schlichten Urnen sind die Namen der Körperspender eingraviert: Die für den Präparationskurs anonymisierten Verstorbenen erhalten mit dieser Zeremonie ihre Namen zurück. Die Urnen sind umrahmt von Blumenschmuck, auf manchen steht ein Portrait des oder der Verstorbenen. Viele Hinterbliebene suchen vor dem Beginn der Feier noch einmal den direkten Kontakt mit der Urne ihres Angehörigen oder Freundes.<span id="more-9978"></span></p>
<div id="attachment_849" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2010/06/Grabstätte-Körperspender.gif"><img class="size-medium wp-image-849" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2010/06/Grabstätte-Körperspender-300x219.gif" alt="Grabstätte-Körperspender" width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Grabstätte-Körperspender, Gewann 308-313</p></div>
<p>Die Gedenkfeier ist kein Gottesdienst, sondern eine Feier, auf der sich Angehörige der Verstorbenen und die Studierenden und Dozenten zu einem gemeinsamen Gedenken und Dank über die Konfessionen hinaus zusammen finden. Die Studierenden gestalten das Programm und tragen die Urnen &#8211; so zeigen sie den Körperspendern ihren Dank.</p>
<p>Seit 2003 werden die Überreste der Körperspender für die Anatomie-Kurse der Frankfurter Medizinstudierenden in einer historischen Grabstätte auf dem Frankfurter Hauptfriedhof<br />
beigesetzt. Damals hatte das <a title="Grabstätte für die Körperspender auf dem Frankfurter Hauptfriedhof" href="https://puls.meertext.eu/ethik-grabstatte-fur-die-korperspender-auf-dem-frankfurter-hauptfriedhof" target="_blank">Anatomische Institut die Patenschaft für die Grabstätte einer erloschenen Frankfurter Aristokratenfamilie auf dem historischen Friedhof</a> übernommen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Science-Slam-Beitrag: &#8220;&#8230;wie Sex Ihr Leben retten wird!&#8221;</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/science-slam-beitrag-wie-sex-ihr-leben-retten-wird</link>
		<comments>http://puls.meertext.eu/science-slam-beitrag-wie-sex-ihr-leben-retten-wird#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2014 14:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klinik]]></category>

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		<description><![CDATA[Johannes Hinrich von Borstel ist Doktorand der Kardiologie in Marburg. Sein Science-Slam-Beitrag: &#8220;Der unchristliche Weg zu (fast) ewigem Leben&#8230;&#8221; oder &#8220;&#8230;wie Sex Ihr Leben retten wird!&#8221; ist vielfach ausgezeichnet worden. Sex sells! Auch in der Wissenschaft. Viel Spaß damit:]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Johannes Hinrich von Borstel ist Doktorand der Kardiologie in Marburg.<br />
Sein Science-Slam-Beitrag: &#8220;Der unchristliche Weg zu (fast) ewigem Leben&#8230;&#8221; oder &#8220;&#8230;wie Sex Ihr Leben retten wird!&#8221; ist vielfach ausgezeichnet worden.<br />
Sex sells!<br />
Auch in der Wissenschaft.</p>
<p>Viel Spaß damit:<br />
<iframe width="560" height="315" src="//www.youtube.com/embed/R_2LNZvSdk8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<item>
		<title>Rechtsmedizin (Teil 2): Forschung, Ethik, und unabhängige Sachverständige für die Justiz</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/rechtsmedizin-teil-2-forschung-ethik-und-unabhaengige-sachverstaendige-fuer-die-justiz</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2014 07:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klinik]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
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		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[(2. Teil des Interviews mit Prof. Dr. Marcel A. Verhoff, dem Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Goethe-Universität) puls.: „Herr Prof. Dr. Verhoff, wie sieht die Zusammenarbeit mit der Polizei oder Gerichten im Alltag aus?“ M. V.: „Die Grundannahme ist, &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/rechtsmedizin-teil-2-forschung-ethik-und-unabhaengige-sachverstaendige-fuer-die-justiz">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>(2. Teil des Interviews mit Prof. Dr. Marcel A. Verhoff, dem Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Goethe-Universität)</em></p>
<p><strong>puls.: „Herr Prof. Dr. Verhoff, wie sieht die Zusammenarbeit mit der Polizei oder Gerichten im Alltag aus?“<br />
</strong>M. V.: „Die Grundannahme ist, dass wir in einem hoch industrialisierten Land leben, in dem es z. B. an Universitäten Spezialisten verschiedenster Fachrichtungen gibt. Für die Aufklärung von Straftaten oder in Zivilverfahren können Gerichte dort Sachverständige finden, die bei der Aufklärung der jeweiligen Fragen helfen. Die Sachverständigen werden für ihre Tätigkeiten bei der Justiz finanziell entschädigt. Es war ursprünglich niemals vorgesehen, dass ein Sachverständiger durch diese Tätigkeit seinen Lebensunterhalt verdient, oder eine ganze Einrichtung, wie z.B. ein Institut für Rechtsmedizin von diesen Entschädigungen finanziert werden soll. Der Sachverständige muss nach dem Gesetz neutral sein. D.h. es muss ihm egal sein können, ob der Auftraggeber mit dem Ergebnis seines Gutachtens einverstanden ist, oder ob er überhaupt als Sachverständiger hinzugezogen wird. Die Entwicklungen der letzten Jahre könnten meines Erachtens die Unabhängigkeit der Sachverständigen gefährden.&#8221;</p>
<p><strong>puls.: „Wann wird die Rechtsmedizin eingeschaltet?“<br />
</strong>M. V.: „Ein Beispiel: Ein Selbstmord durch Kopfschuss.<br />
Die Polizei findet am Tatort den Toten, die Waffe und einen Abschiedsbrief. Die Wohnungstür war geschlossen mit von innen steckendem Schlüssel, da die Wohnung im 6. Stock liegt, war ein Einsteigen durch das Fenster nicht möglich.<br />
Alle Spuren passen zueinander, das Selbstmord-Szenario glaubwürdig.<br />
Dann wird die Staatsanwaltschaft sehr wahrscheinlich keine gerichtsmedizinische Untersuchung anordnen.<br />
Gibt es aber Zweifel an der Todesursache „Selbstmord“, muss die Staatsanwaltschaft eine gerichtliche Leichenöffnung anordnen. Bei erheblichen Verdachtsmomenten wird die Rechtsmedizin sofort an den Tatort gerufen, um frühzeitig mögliche Spuren zu sichern – dafür sind in Frankfurt ständig zwei Ärzte in Bereitschaft.<br />
Die schnelle Kommunikation mit der Polizei ist also sehr wichtig.&#8221;</p>
<p><strong>puls.: „Wie sehen die Zuständigkeiten für die rechtsmedizinischen Gutachter aus?“</strong><br />
M. V.: „Die rechtsmedizinischen Institute in Deutschland haben die Zuständigkeiten unter sich aufgeteilt, um eine unnötige Konkurrenzsituation auszuschließen. Natürlich steht es einem Richter frei, in speziellen Fällen Gutachter aus weiterer Entfernung zu berufen.<br />
Die Ermittlungsbehörden müssen heute allerdings viele Leistungen europaweit ausschreiben und dann den günstigsten Anbieter nehmen. Solche gerichtsmedizinischen Leistungen unterliegen einer Qualitätssicherung durch eine Akkreditierung. Privatwirtschaftliche Institutionen picken sich die Rosinen aus der Tätigkeit heraus. Außerdem schöpfen sie aus wirtschaftlichen Gründen nicht alle Möglichkeiten so aus, wie eine Universität das kann, sondern beschränken sich eher auf Standardverfahren.<br />
Wir haben z.B. immer wieder Fälle, in denen Polizisten uns sichergestellte Spuren bringen, die von einer anderen, nicht rechtsmedizinischen Institution schon ergebnislos untersucht worden sind. Die Polizisten bitten uns dann um die nochmalige Analyse, weil sie sicher sind, dass Spuren zu finden sein müssen. Da haben wir als universitäres Institut dann oft noch mehr Möglichkeiten, zeitaufwändige oder ungewöhnlichere, moderne aber kostenintensivere Methoden einzusetzen und dann doch noch zu einem Resultat zu kommen. Es wäre also vielleicht sinnvoller, gleich nicht das preiswerteste, sondern das beste Institut zu beauftragen. Aber wenn bei einem durch einen Billiganbieter bearbeiteten Fall nichts herauskommt, und es werden keine weiteren Untersuchungen veranlasst, hat man ja Geld gespart – ggf. auf Kosten der Rechtssicherheit.</p>
<p>Allerdings wird von uns zunehmend verlangt, kostendeckend arbeiten.<br />
Eine Leichenöffnung kostete bis vor kurzem 500,00 €, jetzt sind es 1000,00 €. Dabei liegen die tatsächlichen Kosten bei 1200,00 € oder noch darüber.<br />
Die Gutachtertätigkeiten werden zwar stundenweise vergütet, aber nicht kostendeckend.<br />
Früher war es üblich, dass ein rechtsmedizinisches Institut seine Sockelfinanzierung hatte und über die Serviceleistungen zusätzliche Einnahmen erhielt.</p>
<p>Mittlerweile muss immer mehr Geld über die Gutachtertätigkeit erwirtschaftet werden.<br />
Wenn wir in die Situation kommen, finanziell von der Justiz abhängig zu sein, kann das die Unabhängigkeit der Gutachter gefährden.<br />
Das halte ich für eine sehr gefährliche Entwicklung!“</p>
<p><strong>puls.: „Wie sehen rechtsmedizinische Forschungsarbeiten aus?“<br />
</strong>M. V.: „Rechtsmediziner müssen als Sachverständige Aussagen vor Gericht so treffen, dass sie juristisch verwertbar sind.<br />
Es reicht nicht aus, zu sagen, dass Alkohol die Fahrtüchtigkeit herabsetzt. Stattdessen müssen wir benennen können, mit einem wie hohen Anteil an Alkohol im Blut die Fahrtüchtigkeit in welchem Ausmaß verringert wird.<br />
Genauso müssen wir auch für andere Substanzen –Drogen, Medikamente, u. ä. &#8211; angeben können, mit welcher Wahrscheinlichkeit sie welche Wirkungen hervorrufen.<br />
Einige Fragen können wir experimentell beantworten: Etwa, wie hoch der Alkoholgehalt einer Speise nach dem Flambieren noch ist.<br />
In manchen Fällen können wir durch Vergleiche mit Tieren zu tragfähigen Aussagen kommen, in anderen Fällen helfen uns digitale Modelle weiter.<br />
Beide Methoden sind aber nur eingeschränkt übertragbar auf Menschen.</p>
<p>Da geplante Experimente mit illegalen Drogen oder Verletzungen an Menschen natürlich weder rechtlich noch ethisch eine Option darstellen, müssen wir alle einzelnen Fallstudien, die vorkommen, gut dokumentieren und publizieren. Solche Einzelberichte werden von vielen medizinischen Fachbereichen aber kaum als Forschungsarbeit gewürdigt. In Kliniken etwa hat man meistens eine größere Anzahl von Patienten für Studien. Dadurch wird unsere Forschungstätigkeit manchmal falsch eingeschätzt.“</p>
<p><strong>puls.:&#8221;In der Zeit des Nationalsozialismus wurden in Deutschland menschenverachtende Experimente durchgeführt. Darf die Rechtsmedizin oder die Medizin im Allgemeinen diese Erkenntnisse nutzen?“<br />
</strong>M. V.: „ Die Versuche waren furchtbar. Aber sie haben Resultate gebracht.<br />
Seitens der Rechtsmedizin haben wir beispielsweise bei einer interdisziplinären Tagung in Lübeck im Jahre 2002 diskutiert, ob wir die Ergebnisse aus diesen menschenverachtenden Versuchen zum Wohle der heutigen Menschen nutzen dürfen. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir diese Resultate nutzen dürfen. Sonst würden die Opfer zweimal sterben.</p>
<p>Die ethische Diskussion, wozu Wissenschaft in der Lage ist, wenn Politik sie dazu treibt, ist hochaktuell.<br />
Im Nationalsozialismus wurde diese und andere menschenverachtende Forschung gefördert und gefordert! Man muss sich dieser ethischen Probleme bewusst sein, gerade unter dem ökonomischen Druck.<br />
Darum sehe ich die derzeitige starke Konzentration auf die Drittmittelforschung recht kritisch. Damit ist die Wissenschaft abhängig vom Mainstream.<br />
Jeder Wissenschaftler muss selbst nach dem ethischen Hintergrund fragen und sein eigenes Handel kritisch reflektieren!</p>
<p>Vor einiger Zeit gab es in einem Krankenhaus einen Vorfall, dass ein Arzt an Patienten ohne deren Kenntnis und Einwilligung neue Medikamente erprobt hatte. Als das bekannt wurde, wurde der verantwortliche Arzt als Versuchsleiter dafür verurteilt. Aber dann kam noch heraus, dass im Rahmen dieses unrechtmäßigen Experiments vier Doktorarbeiten bereits erfolgreich beendet waren und offensichtlich die Promotionskommission und zwei Gutachter unbemerkt passiert hatten. Die Doktoranden sagten, dass sie sich auf ihren Doktorvater verlassen haben. Die Gutachter und die Kommissionsmitglieder stellten sich auf den Standpunkt, dass es nicht ihre Aufgabe sei, den ethischen Hintergrund einer Arbeit zu bewerten und entschieden, dass zukünftig alle Promotionsvorhaben vor Beginn der Ethikkommission vorgelegt werden sollen.<br />
Das kann nicht richtig sein &#8211; jeder Wissenschaftler muss selbst nach dem ethischen Hintergrund seines Handelns fragen!<br />
Es gibt bei uns momentan einen Trend, alles von Ethik-Kommissionen beurteilen zu lassen. Damit gibt ein Wissenschaftler aber die Eigenverantwortung auf! Die Verantwortlichkeit wird an eine Institution verschoben. Ich meine, dass jeder Forscher den Anspruch haben sollte, sich den Frage nach der Ethik des eigenen Handelns zu stellen und seinen Horizont diesbezüglich ständig zu erweitern.“</p>
<p>puls. dankt Herrn Prof. Dr. Verhoff für das spannende Interview!</p>
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		<item>
		<title>Rechtsmedizin (Teil 1): Dienst am Lebenden und am Toten</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/rechtsmedizin-teil-1-dienst-am-lebenden-und-am-toten</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2014 07:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klinik]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
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		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen und Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Rechtsmediziner sind mittlerweile mediale Helden: Die Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta von Patricia Cornwell Die forensische Anthropologin „Bones“ Temperance Brennan von Kathy Reichs. Ulrich Mühe als Gerichtsmediziner Dr. Robert Kolmaar in „Der letzte Zeuge“. Auch im beliebten „Tatort“ werden sie immer häufiger &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/rechtsmedizin-teil-1-dienst-am-lebenden-und-am-toten">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Rechtsmediziner sind mittlerweile mediale Helden:<br />
Die Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta von Patricia Cornwell<br />
Die forensische Anthropologin „Bones“ Temperance Brennan von Kathy Reichs.<br />
Ulrich Mühe als Gerichtsmediziner <a title="Arte: Der letzte Zeuge" href="http://www.arte.tv/de/ulrich-muehe/1573634,CmC=1576708.html" target="_blank">Dr. Robert Kolmaar in „Der letzte Zeuge“</a>.<br />
Auch im beliebten „Tatort“ werden sie immer häufiger zu tragenden Säulen der Handlung. Von dem skurril-genialen Prof. Börne mit Slapstick-Einlagen bis zu ernsthafteren Figuren jeglichen Gemüts im grünen Kittel.</p>
<p>Aber wie sieht der Alltag in einem universitären Institut für Rechtsmedizin aus?<br />
<strong>Prof. Dr. Marcel A. Verhoff ist seit Oktober 2013 der Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Goethe-Universität</strong>, sein Spezialgebiet ist die forensische Osteologie.<br />
Im puls.-Interview und gibt er einen spannenden Einblick in die Arbeit der Rechtsmedizin.</p>
<p><strong>puls.: „Herr Prof. Dr. Verhoff, was sind die Aufgaben der Rechtsmedizin in unserer Zeit?“</strong><br />
M. V.: „Die meisten Menschen denken bei „Rechtsmedizin“ zuerst an die Obduktion von Verstorbenen.<br />
Das ist nur teilweise richtig.<br />
Zunächst sollte man dazu die Aufgabenbereiche der „Pathologie“ und der „Rechtsmedizin“ sorgfältig abgrenzen:<br />
Die Pathologie untersucht mittlerweile überwiegend Gewebe-Proben, die Anzahl der Sektionen ist hier bedauerlicherweise deutlich zurückgegangen. Dabei wäre dies sehr wichtig für die Überprüfung von Diagnostik und Therapie, also für die Qualitätssicherung in der Patientenversorgung. Allerdings müssen die Angehörigen des verstorbenen einer Sektion zustimmen und daran scheitert es dann oft. Immer wieder hört man aus dem klinischen Alltag, dass die behandelnden Ärzte des verstorbenen Patienten die Angehörigen gar nicht erst befragen, um so der Obduktion von vorneherein aus dem Weg zu gehen.</p>
<p>Die Rechtsmedizin setzt sich vielmehr mit Fragen der Justiz auseinander – dabei geht es um den Nachweis möglicher Gesetzesverstöße, mögliche krimineller Handlungen oder mögliche Gewaltopfer. Die Rechtsmediziner haben als sogenannte Sachverständige im Verfahren eine neutrale Position. Ob jemand eine kriminelle Handlung begangen hat oder ein Gewaltopfer geworden ist, kommt erst im Verlauf der Untersuchung heraus!<br />
Wenn ein Anfangsverdacht besteht, können wir im Auftrag der Ermittlungsbehörden tätig werden.<br />
Bei lebenden Menschen geht z.B. es um die Bereiche Häusliche Gewalt, Doping, Versicherungsbetrug, Vergewaltigungen, Kindesmissbrauch, Verkehrsdelikte oder ärztliche Behandlungsfehler.<br />
Wenn ein Arzt bei der regulären Leichenschau die Todesart nicht ganz zweifelsfrei als natürlich feststellen kann, muss er die Polizei informieren. Die Staatsanwaltschaft entscheidet dann, ob die Gerichtsmedizin eingeschaltet wird.<br />
Die Rechtsmedizin besteht grundsätzlich aus den drei Bereichen Medizin/Morphologie, Toxikologie und der DNA-Analyse.<br />
Als Institut einer Universität sind für uns natürlich Lehre und Forschung wichtige Aufgaben, daneben stehen die Serviceleistungen – unsere Expertise für die Justiz.“<span id="more-9967"></span><!--more--></p>
<p><strong>puls.: „Welche Auswirkungen hat die Medienpräsenz auf die Lehre in der Rechtsmedizin? Wer ist Ihr persönlicher Favorit der Medien-Rechtsmediziner?“</strong><br />
M. V.: „Zu meinem Amtsantritt wurde eine Pressekonferenz einberufen – das hat mich schon ein wenig überrascht. Dieses Interesse ist positiv, denn wir Rechtsmediziner sind darauf angewiesen, dass uns die Öffentlichkeit wahrnimmt.<br />
Früher war unsere Disziplin eher im Hintergrund, das hat sich durch die Medienaktivitäten geändert.<br />
Die Medienpräsenz, vor allem die TV-Serien, haben einerseits zu einem sehr positiven Bild des Rechtsmediziners nach außen geführt und andererseits ein positives Bild eine starken Rechtsstaats vermittelt: „Wir finden alles ´raus“.<br />
Mein persönlicher Favorit war der verstorbene Ulrich Mühe in der Reihe „Der letzte Zeuge“.<br />
Etwa um die Jahrtausendwende sollten zahlreiche Rechtsmedizinische Institute geschlossen werden. Durch die Präsenz unserer Themen in der Öffentlichkeit konnte das weitgehend abgewendet werden. Letztlich geschlossen wurden nur die Institute in Marburg und Aachen.<br />
Allerdings sind die Stellen, vor allem die Lehrstühle, massiv zusammengestrichen worden. Das bedeutet z.B., dass heute in Instituten mit ehemals drei Professuren nur noch eine übrig geblieben ist. Oder ein außerplanmäßiger Professor (Apl. Prof.) leitet ein Institut zunächst kommissarisch und später offiziell und das Institut verfügt über keinen Lehrstuhl mehr. Das hat natürlich massive negative Auswirkungen auf die Forschung und Lehre.“ Da die rechtsmedizinische Lehre meist aus Gewohnheit und Überzeugung in hoher Qualität und Umfang aufrechterhalten wird, leidet die Forschung am meisten.&#8221;</p>
<p><strong>puls.: „Hat die Medienpräsenz auch direkte Auswirkungen auf die Lehre und die Akzeptanz unter den Studierenden für das Fach?“</strong><br />
M. V.: „Die Studierenden sind heute viel frühzeitiger und besser über das Berufsfeld informiert.<br />
Ich habe das Studium Anfang der 1990-er Jahre begonnen und dieses Fach erst nach dem Physikum „entdeckt“. Regulär kommt man damit erst im 9. oder 10. Semester in Berührung. Für meine Famulatur in der Rechtsmedizin habe ich damals bis nach Kiel gehen müssen, das war noch gar an nicht in jeder Fakultät möglich. Für unser Institut ist mir darum sehr wichtig, dass wir das Praktikum „Berufsfelderkundung“, Famulaturen, das Wahltertial im „Praktischen Jahr“ (PJ) und Promotionen anbieten.“<br />
Um die Studierenden frühzeitig im Studium anzusprechen, biete ich begleitend zum Anatomie-Kurs die freiwillige Teilnahme an einer Sektion an.<br />
Außerdem halte ich im klinischen Studienabschnitt einen Kurs als Wahlpflichtfach in meinem Spezialgebiet, der Forensischen Anthropologie, da geht es vor allem um Osteologie und Bildidentifikation.“</p>
<p><strong>puls.: „Was ist Forensische Osteologie und Bildidentifikation?“</strong><br />
M. V.: „In der forensischen Osteologie geht es u. a. um Knochenfunde. Einzelne Knochen, Skelettteile oder ganze Skelette, die der Polizei gemeldet worden sind, müssen analysiert werden. Zuerst geht es natürlich darum, ob es überhaupt menschliche Knochen sind. Dann geht es um weitere Aussagen zu Alter, Liegedauer, Geschlechtsbestimmung oder Verletzungen – wir tragen alle Fakten zusammen.&#8221;</p>
<p>Bei der forensischen Bildidentifikation geht es um die Bildauswertung im Kontext der juristischen Verfolgung von Straftaten oder Vergehen. Wir werten etwa Photos aus, die bei Geschwindigkeitsübertretungen aufgenommen worden sind. Oder die Aufnahmen von Überwachungskameras während eines Banküberfalls. Das Abbild des Gesichts kann je nach Winkel der Aufnahme und Kameraabstand ganz schön variabel sein. Damit Bilder aber als Beweismittel vor Gericht Bestand haben, müssen wir sie mit möglichst geringem Restzweifel zuordnen. Durch verschiedene relative Maße in einem Gesicht – etwa die Relation von Höhe und Breite oder die relativen Abstände von Mund, Nase, Augen und Ohren – können wir belastbare Aussagen machen. Dann kann man verschiedene Bilder miteinander korrelieren oder ein Bild sicher einer Person zuordnen.“</p>
<p><strong>puls.: „Sie hatten in verschiedenen Interviews moniert, dass Morde unentdeckt bleiben könnten. Kommt das oft vor?“</strong><br />
M. V.: „Das wissen wir natürlich letztendlich nicht, aber es gab da schon einige Fälle, in denen Morde einfach übersehen worden waren und nur durch Glück bzw. Pech für den Täter ans Tageslicht kamen.<br />
Die reguläre Leichenschau durch einen herbeigerufenen Arzt muss nach festen Regeln ablaufen: Der Verstorbene muss entkleidet und von allen Seiten betrachtet werden. Schuss- oder Stichwunden, die Trockenheit im äußeren Mundbereich durch Ersticken, auffällige blaue Flecken oder ähnlich offensichtliche Folgen äußerer Gewalteinwirkung sollten dabei entdeckt werden.<br />
Das ist aber leider nicht immer der Fall.</p>
<p>Für eine Erdbestattung reicht die einfache, reguläre Leichenschau.<br />
Ein besonders skurriler Fall war, dass einem Bestatter auffiel, dass Blut aus einem Sarg tropfte. Dafür ist schon ziemlich viel Blut nötig, da der Sarg mit saugfähigem Material gefüllt ist. Der Bestatter suchte also nach der Ursache. Schließlich stellte sich heraus: Der Verstorbene hatte eine Stichwunde am Rücken<br />
So etwas hätte natürlich einem Arzt bei der Leichenschau auffallen müssen.</p>
<p>Für eine Feuerbestattung muss eine zweite Leichenbeschau durchgeführt werden, oft durch einen Rechtsmediziner.<br />
Dabei fallen dann auch manchmal unnatürliche Todesursachen auf: Wir hatten einen Fall mit dem Leichnam eines sehr alten Mannes, der hatte ein großes Pflaster im Brustbereich. Das Pflaster war dilettantisch angelegt und bestand aus Taschentüchern und Klebeband – so etwas hätte kein medizinisches Personal gemacht. Und unter dem Pflaster war eine Messerstichwunde!&#8221;</p>
<p><em>Lesen Sie morgen Teil 2 des Interviews.</em></p>
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		<title>„Master of Medical Education“ – für eine bessere medizinische Lehre</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2014 08:07:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Carolinum]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen und Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnmedizin]]></category>

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		<description><![CDATA[„MME“ ist die Abkürzung für den Postgraduierten-Studiengang „Master of Medical Education“. Das Zertifikat soll zu einer besseren Lehre an den Medizinischen Fakultäten führen. Wichtige Ziele des Studiengangs sind: Professionalisierung der Medizinischen Ausbildung Erhöhung der Qualität der Lehre Qualifizierung von Ausbildungstrainern (´train &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/master-of-medical-education-fuer-eine-bessere-medizinische-lehre">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„MME“ ist die Abkürzung für den Postgraduierten-Studiengang <a title="MME" href="http://www.mme-de.de/" target="_blank">„<b>Master of Medical Education</b>“.</a><br />
Das Zertifikat soll zu einer besseren Lehre an den Medizinischen Fakultäten führen.<br />
Wichtige Ziele des Studiengangs sind:</p>
<ul>
<li>Professionalisierung der Medizinischen Ausbildung</li>
<li>Erhöhung der Qualität der Lehre</li>
<li>Qualifizierung von Ausbildungstrainern (´train the trainer`) und Multiplikatoren sowie Führungspersonen insbesondere aus der Hochschulmedizin</li>
<li>Förderung des bundesweiten und internationalen wissenschaftlichen Austausches</li>
<li>Verbesserung der Ausbildungsforschung</li>
</ul>
<p>Eine Handvoll Dozenten unseres Fachbereichs hat mittlerweile das begehrte Zertifikat &#8211; den Master of Medical Education (M. Sc.).<br />
Frau PD Dr. Susanne Gerhardt-Szép ist eine davon.</p>
<p><strong>Im „puls.“-Interview erzählt sie, warum ihr die Lehre wichtig ist und was der MME für sie bedeutet:</strong></p>
<p><strong>puls.: „Wie sind Sie persönlich darauf gekommen, das MME-Zertifikat zu erwerben – den </b>„<b>Master of Medical Education</b>“</strong>?“<br />
S. G.-S.: „Ich habe von einer Kollegin aus Münster von diesem Postgraduierten-Master-Studium erfahren, also über Mundpropaganda. Das war noch ganz zu Beginn des Studiengangs, 2005.<br />
Ich bin dann an meinen Vorgesetzten herangetreten und habe ihm gesagt, dass ich daran teilnehmen möchte. Die Inhalte des MME waren für mich sehr wichtig, weil ich schon sehr lange in der Lehre tätig bin und diese Chance zu einer Professionalisierung unbedingt nutzen wollte.<br />
Das MME-Zertifikat und die Inhalte sind insgesamt aber noch nicht sehr weit bekannt, es wäre gut, wenn sie stärker kommuniziert würden.“<img title="Weiterlesen …" alt="" src="https://puls.meertext.eu/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" /><img title="Weiterlesen …" alt="" src="https://puls.meertext.eu/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" /><span id="more-9961"></span><br />
<img title="Weiterlesen …" alt="" src="https://puls.meertext.eu/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" /></p>
<p><strong>puls.: „Wie lange hat das MME-Studium gedauert und wie ist es aufgebaut? Was kostet es?“<br />
</strong>S. G.-S.: „Ich war in der 4. Kohorte, mittlerweile läuft ja schon die Nr. 11. Das Curriculum läuft umfasst zwei Jahre (4 Semester). Die Präsenzphase beinhaltet acht Module von jeweils fünf Tagen. Im Rahmen des Studiengangs fertigt jeder Teilnehmer eine Projektarbeit und die Masterarbeit an. Pro Semester kostet das MME-Studium 4500,00 €. Dazu kommen noch die Reisekosten (Übernachtungen, Verpflegung), insgesamt werden es etwa 23.000 €. Bei mir haben der Fachbereich Medizin und das Carolinum die Kosten für je ein Semester übernommen, den Rest habe ich selbst bezahlt.“</p>
<p><strong>puls.: „Welchen Einfluss haben das Zertifikat und die erworbenen Kenntnisse auf Ihre Lehre?</strong><br />
S. G.-S.: „Mich interessiert der Bereich der Ausbildungsforschung besonders stark, schließlich arbeite ich in diesem Bereich schon sehr viele Jahre. Mit der Einführung in die professionelle Lehrforschung ist mir klar geworden, dass gute Lehrforschungs-Fragestellungen genauso hohen wissenschaftlichen Wert haben wie andere Forschungsthemen. Das war für mich eine besonders wichtige Erkenntnis.<br />
Auch sehr wichtig fand ich die Projekt- und Masterarbeit – hier konnten unter professioneller Supervision unserer Dozenten wichtige Module für unsere Praktika im Carolinum enstehen.“<img title="Weiterlesen …" alt="" src="https://puls.meertext.eu/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" /></p>
<p><strong>puls.: „Welche Inhalte umfasst das MME-Studium?“<br />
</strong>S. G.-S.: „Die Ausbildungsinhalte sind in insgesamt 8 Module gegliedert:</p>
<ul>
<li>Curriculumsentwicklung, Fakultätsentwicklung 1</li>
<li>Kommunikation</li>
<li>Lehren und Prüfen 1</li>
<li>Lehren und Prüfen 2</li>
<li>Lehren und Prüfen 3</li>
<li>Ausbildungsforschung und Vorstellung der Themen der Master-Thesen</li>
<li>Leadership und Fakultätsentwicklung 2</li>
<li>Exkursion zu ausländischen Ausbildungsstätten und deren Evaluation“</li>
</ul>
<p><strong>puls.: „Was war das Thema Ihrer Projektarbeit? Und worüber haben Sie ihre Master-Arbeit geschrieben?“</strong><br />
S. G.-S.: „Die Projektarbeit war mir sehr wichtig: Das Projekt sollte die Lehre in der eigenen Fakultät voranbringen. Mein Projekt war ein Bestandteil von <a href="http://elearning.med.uni-frankfurt.de/vortrag/">FranZI &#8211; Frankfurter Zahnmedizinische Initiative</a>. Im Rahmen der Arbeit habe ich unser Einstiegsmodul namens „Zahnschmerzambulanz:: BASIC“ erstellt, ein eLearning-Angebot für unsere Studierenden. Wir haben meine Arbeit anschließend gut nutzen können, es war also direkt sehr praxisorientiert.<br />
Die Masterarbeit habe ich über unterschiedliche Arten der tutoriellen Begleitung beim POL verfasst. Im Carolinum arbeiten wir ja viel mit POL (Problemorientiertes Lernen). Für beide Arbeiten habe ich mit meinem Team jeweils einen externen Lehrpreis (Dental Education Award) der DGZMK erhalten. Diese Wertschätzung hat uns allen sehr viel Motivation geschenkt.“</p>
<p><strong>puls.: „In welcher Weise kann der Fachbereich von diesen neuen Kenntnissen und Fertigkeiten profitieren? Wie sieht es mit der „</b><b>Qualifizierung von Ausbildungstrainern (´train the trainer`) und Multiplikatoren sowie Führungspersonen insbesondere aus der Hochschulmedizin“ in der Realität aus? Und mit der „Förderung des bundesweiten und internationalen wissenschaftlichen Austausches“?</strong><br />
S. G.-S.: „Ich mache bzw. organisiere Fortbildungen und Trainingsseminare für meine direkten Kollegen. Dafür habe ich schon mal Fördergelder der Goethe-Universität eingeworben. Im letzten Jahr konnten wir so an einem „Blended Learning“-Seminar in Berlin teilnehmen. Ich würde mir von unserem eigenen Fachbereich dabei etwas mehr Unterstützung wünschen, das wäre noch ausbaufähig.<br />
Insgesamt könnten die Kenntnisse und Fähigkeiten der MME für die Lehre noch stärker genutzt werden. Ein Beispiel dafür wäre etwa die Curriculumsentwicklung. Von anderen Standorten ist allerdings auch zu hören, dass die MME-ler und ihre Kenntnisse jeweils vor Ort noch besser genutzt werden könnten.<br />
Einen etablierten Austausch innerhalb einer Scientific Community vor Ort gibt es (noch) nicht. 11 Dozenten aus Frankfurt haben das Zertifikat erworben, davon sind aber schon wieder so einige abgewandert. Wir haben es jetzt immerhin mal geschafft, uns mit allen verbliebenen MME-lern an diesem FB zu treffen und uns auszutauschen.</p>
<p>Ein weiterer Punkt wäre, das MME-Zertifikat mit in die Habilitationsordnung aufzunehmen. Es sollte positiv gewertet werden – wie etwa die Lehrpreise.<br />
Ich würde mir auch wünschen, dass der FB ein strategisches Leitbild zur Lehre formuliert, das wäre ein starkes Statement nach innen und außen.<br />
Eine solche Anerkennung von zentraler Stelle wäre eine gute Motivation für die MME-ler.“<!--more--></p>
<p><strong>puls.: „Frau Dr. Gerhardt-Szép, was bedeutet Lehre für Sie?“<br />
</strong>S. G.-S.: „Die Lehre ist ein wichtiges Anliegen einer Universität! Forschung und Lehre sind keine Gegensätze, sondern zwei Seiten einer Medaille. Keine Seite funktioniert ohne die andere.<br />
Die Lehre sollte keine Routine werden, sondern von Neugier und Zweifel geführt werden.<br />
Wichtig ist dabei, aus Fehlern zu lernen. Das gilt ja nicht nur für die Lehre – gerade beim Erwerb von praktischen Kompetenzen habe ich oft aus meinen Fehlern gelernt. Insgesamt ist ein konstruktiver Umgang mit Fehlern wichtig, eine konstruktive Fehlerkultur eben.“</p>
<p>Der MME ist eine Initiative des Medizinischen Fakultätentages (MFT).<br />
Der Wissenschaftsrat<br />
<a href="http://www.wissenschaftsrat.de/ueber-uns.html">http://www.wissenschaftsrat.de/ueber-uns.html</a><br />
sieht in dem &#8220;[…] interfakultären Masterstudiengang &#8220;Master of Medical Education&#8221; ein wichtiges Instrument zur Erhöhung der Qualität der Lehre, der Qualifizierung von Multiplikatoren und Förderung des bundesweiten Austausches“.</p>
<p>puls. dankt Frau PD Dr. Gerhardt-Szép für das Interview!</p>
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		<title>Fahrrad fahren …geht günstig</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/fahrrad-fahren-geht-guenstig</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2014 07:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Campus-Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
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		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt im Frühling ist die ideale Fahrrad-Saison – kein Glatteis, kaum Regen und angenehme Temperatur. Fahrradfahren ist klasse &#8211; das Warten auf die Bahn entfällt und es gibt noch etwas Bewegung zum Ausgleich. Allerdings sind Fahrräder oft sehr teuer. Und &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/fahrrad-fahren-geht-guenstig">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7603" style="width: 370px" class="wp-caption alignright"><a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2013/05/CamRad.gif"><img class=" wp-image-7603  " title="CamRad" alt="CamRad vor dem Anatomischen Institut" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2013/05/CamRad.gif" width="360" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">CamRad vor dem Anatomischen Institut</p></div>
<p>Jetzt im Frühling ist die ideale Fahrrad-Saison – kein Glatteis, kaum Regen und angenehme Temperatur. Fahrradfahren ist klasse &#8211; das Warten auf die Bahn entfällt und es gibt noch etwas Bewegung zum Ausgleich.<br />
Allerdings sind Fahrräder oft sehr teuer. Und ihre Wartung und Reparatur kann nerven, vor allem, wenn man weder Ahnung noch das passende Werkzeug dazu hat.</p>
<p>Glücklicherweise gibt es in Frankfurt gute Gelegenheiten, günstig an gebrauchte Fahrräder zu kommen:<br />
Auf Flohmärkten gibt es gebrauchte Zweiräder ab ca 30 €.<br />
Gebrauchte Fahrräder vom Fachhändler sind etwas teurer, aber in der Regel top in Schuss. Und: Sie haben eine einjährige Garantiezeit!<br />
Im Internet gibt es verschiedene Portale für gebrauchte Räder.<br />
Der <a title="FR: Gebrauchte Fahrräder gut und günstig" href="http://www.fr-online.de/stadt-rad/gebrauchte-fahrraeder-gut-und-guenstig,26706880,26912864.html" target="_blank">FR-Beitrag „Gebrauchte Fahrräder gut und günstig“</a> gibt Tipps für Flohmarkt-Termine und Internet-Adressen.</p>
<h4>Fahrrad selbst reparieren – mit Coach</h4>
<p>Die Profi-Reparatur ist meistens richtig teuer.<br />
In Frankfurt gibt es aber günstige Möglichkeiten zur betreuten Selbstreparatur.<br />
An einigen Stellen kann man unter Anleitung selbst reparieren.<br />
Dabei spart man erstens Geld und lernt zweitens noch etwas dazu.<span id="more-9943"></span><!--more--><!--more--><!--more--><!--more--><!--more--><br />
<!--more--><!--more--></p>
<p><strong><a title="Wohnzimmer Werkstatt" href="http://www.wohnzimmer-werkstatt-ffm.de/" target="_blank">Wohnzimmer-Werkstatt</a>:</strong><br />
Eine gut ausgestattete Fahrradwerkstatt mit Beratung zum Mieten:<br />
Die erste angefangene halbe Stunde kostet 5,00 €, jede weitere angefangene Viertelstunde 2,50 €.<br />
Im Mietpreis ist die Nutzung der vorhandenen Werkzeuge, des Kompressors, der Zentrierständer sowie diverser Pflegemittel wie Öl, Brunox Turbo-Spray, 105 High Tech Ketten-Fluid, Montierpaste und Fett enthalten.<br />
Die gängigen Ersatzteile gibt es für kleines Geld vor Ort.<br />
(Quelle: FR, vom 4./5. Mai 2013, S. B2)</p>
<h4>Leihfahrräder an der Uni</h4>
<p>Der „CamRad“-Service von DB-Rent GmbH bietet Leihfahrräder. Innerhalb eines Netzes in ganz Frankfurt kann man ein Leihfahrräder nehmen und zurückgeben – gegen eine Nutzungsgebühr.<br />
Wichtig: Alle Studierenden der Goethe-Universität Anspruch auf 45 Freiminuten bei jeder einzelnen Fahrt mit den Fahrrädern der DB-Rent GmbH (deutschlandweit).<br />
Lesen Sie dazu mehr in puls.<a title="Campusleben: Was ist CamRad?" href="http://puls.meertext.eu/campusleben-was-ist-camrad" target="_blank">„Was ist CamRad?“</a></p>
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		</item>
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		<title>Goethe-Slammer gesucht!</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/goethe-slammer-gesucht</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2014 07:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Campus-Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Für den Science-Slam der Goethe-Uni werden noch Science-Slammer gesucht! Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und wissenschaftsbegeisterte Studierende, die von ihrem Forschungsthema so begeistert sind, dass sie unbedingt auf die Bühne wollen und anderen davon erzählen müssen! Bei einem Science Slam stellen Studierende &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/goethe-slammer-gesucht">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Für den Science-Slam der Goethe-Uni werden noch Science-Slammer gesucht!<br />
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und wissenschaftsbegeisterte Studierende, die von ihrem Forschungsthema so begeistert sind, dass sie unbedingt auf die Bühne wollen und anderen davon erzählen müssen!</p>
<p>Bei einem Science Slam stellen Studierende und Nachwuchswissenschaftler ihre Arbeit anschaulich und unterhaltsam in 10 Minuten vor.<br />
Wie beim Poetry Slam ist das Publikum die Jury und entscheidet, wer am Ende des Abends zum Sieger gekürt wird. Mit einem Science-Slam-Beitrag kann man sich seinem Forschungsgebiet mal von einer ganz anderen Seite nähern. Es ist auf jeden Fall eine gute Vorbereitung für andere Präsentationen – eine intellektuelle Lockerungsübung!</p>
<p>Denken Sie mal daraüber nach, unseren Fachbereich beim Science-Slam auf dem Riedberg zu vertreten!</p>
<p>Mehr Infos stehen auf dem Flyer:</p>
<p><a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/04/Science-Slam-2014.gif"><img class="alignright size-full wp-image-9935" alt="Science-Slam-2014" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/04/Science-Slam-2014.gif" width="688" height="960" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Wo ist oben?“ oder:  Wozu brauchen Zellen Polaritätsproteine?</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/wo-ist-oben-oder-wozu-brauchen-zellen-polaritaetsproteine</link>
		<comments>http://puls.meertext.eu/wo-ist-oben-oder-wozu-brauchen-zellen-polaritaetsproteine#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2014 07:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Woher „weiß&#8221; eine Zelle, wo „oben“ oder „vorn“ ist“? Wozu muss sie das wissen? Und: Was macht die Zellpolarität im Exzellenzcluster „Cardio-Pulmonary System“? Die Pharmazeutin Frau Dr. Ruth Michaelis-Popp geht diesen Fragen auf den Grund. Oder eher auf die Zellmembran. &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/wo-ist-oben-oder-wozu-brauchen-zellen-polaritaetsproteine">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Woher „weiß&#8221; eine Zelle, wo „oben“ oder „vorn“ ist“?<br />
Wozu muss sie das wissen?<br />
Und: Was macht die <strong>Zellpolarität</strong> im <strong>Exzellenzcluster „Cardio-Pulmonary System“</strong>?</p>
<p>Die Pharmazeutin Frau Dr. Ruth Michaelis-Popp geht diesen Fragen auf den Grund. Oder eher auf die Zellmembran.<br />
Es gibt zwei Polaritäten:</p>
<ul>
<li>oben/unten (=apikal/basal)</li>
<li>vorn/hinten (=planar).</li>
</ul>
<p>„Epithelzellen müssen wissen, wo oben und unten ist. Ein Beispiel dafür sind die Epithelzellen in Hohlorganen wie der Blase: Oben ist immer zum Hohlraum des Organs hin. Die Basallamina der Zellen ist also vom Hohlraum abgewandt und „unten“.“ Die Bedeutung der apikal-basalen Polarität bei Epithelzellen ist offensichtlich: Epithelzellen im Lungenepithel oder in verschiedenen Sinnesorganen tragen Härchen auf der „oberen“ – also der luminalen &#8211; Seite oder haben andere spezifische Anforderungen an ihre Struktur. Diese Polarisierung garantiert den gerichteten Transport über epitheliale Schichten.<br />
Aber wozu muss eine Zelle wissen, wo vorn und hinten ist?<br />
Die Polarität wird wichtig, wenn Zellen sich teilen oder sich in Bewegung setzen.<br />
Auch Endothelzellen zeigen eine Polarisierung und Dr. Ruth Michaelis-Popp hat jetzt herausgefunden, wie diese reguliert wird.<br />
Und da wird das Ganze jetzt interessant für die kardio-vaskuläre Forschung – schließlich besteht das Gefäßsystem zu einem großen Teil aus Endothelzellen!</p>
<h4>„Scribble“ weiß, wo es lang geht</h4>
<p><a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/04/migrierende-Zellen-und-Scrib.gif"><img class="alignright  wp-image-9901" alt="migrierende-Zellen-und-Scrib" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/04/migrierende-Zellen-und-Scrib.gif" width="398" height="329" /></a>„Die Zellen „wissen“ durch ihre Polaritätsproteine, wo oben und unten ist.“ Ein Polaritätsprotein heißt Scribble. Dieses Protein ist jetzt das Forschungsobjekt von Frau Dr. Michaelis-Popp.<br />
Scribble „sitzt“ in der basalen Membran, also „unten“.<br />
„Unten“ ist in Endothelzellen da, wo die glatte Muskulatur ansetzt – vom Gefäßlumen abgewandt. Die exakte Lokalisierung von Scribble innerhalb der basalen Zellmembran ist in einem TIRF (Total internal reflection microscopy)-Mikroskop deutlich sichtbar.<span id="more-9894"></span><!--more--><br />
Scribble ist auch in Endothelzellen nachweisbar und hat dort verschiedene Funktionen: Es reguliert die planare Polarisierung der Zelle von vorn nach hinten. Epithel- und Endothelzellen müssen sich manchmal bewegen – etwa, um Verletzungen zu reparieren. Sie sitzen in Zellverbänden und sind nur über Proteine (gap-junctions)  in den Zellwänden locker miteinander gekoppelt. Diese Proteinbindungen können leicht gelöst werden, dann kann die Zelle „wandern“.<!--more--><!--more--><!--more--><!--more--><!--more--><br />
<!--more--><br />
Die Endothelzellen registrieren einen  Stimulus, der dazu führt, dass sich die Zellen in Bewegung setzen. Die Bewegungsrichtung „vorwärts“ (in Richtung der Stimulus) definiert in der Zelle „vorn“. Wenn die Zellen durch Scribble koordiniert in die richtige Richtung „laufen“, können so neue Gefäße entstehen.<br />
Ohne Scribble-Protein können sich die Zellen zwar auch bewegen, aber sie erkennen nicht die richtige Richtung – sie bewegen sich nur unkoordiniert und bilden keine funktionalen Strukturen.</p>
<p>Scribble und seine Auswirkung können im In vitro-Zell-Experiment (Migration assay) direkt beobachtet werden: „In einigen Zellen hemmen wir die Bildung von Scribble.“ erklärt die Pharmakologin. „Dann bewegen sich die Zellen nicht mehr in die richtige Richtung, sondern orientierungslos im Kreis.<br />
Durch neue Mikroskop-Kamera-Systeme können wir das im Life-Cell-Imaging beobachten und sogar die Bewegung jeder einzelnen Zelle nachvollziehen und ihren „Pfad“ nachzeichnen.“ (s. Abb.)</p>
<h4><a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/04/Scrib-und-Angiogenese.gif"><img class="alignright size-large wp-image-9904" alt="Scrib-und-Angiogenese" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/04/Scrib-und-Angiogenese-1024x751.gif" width="680" height="498" /></a></h4>
<h4>„Live cell imaging“ - migrierende Zellen im Film</h4>
<p>Nach der Applikation eines chemotaktischen Stimulus, der die Bewegung der Zellen in eine vorgegebene Richtung (hier oben) bewirkt, wurden Aufnahmen von Zellen mit Scrib (&#8220;Kontrolle&#8221;: Film 1) und nach Hemmung der Scrib Bildung (&#8220;Ohne Scrib&#8221;: Film 2) mit Hilfe eines Kamera-verbundenen Mikroskops gemacht und als Film dargestellt.</p>
<p><strong>Film 1: &#8220;Kontrolle&#8221;</strong><br />
<div style="width: 320px; max-width: 100%;" class="wp-video"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('video');</script><![endif]-->
<video class="wp-video-shortcode" id="video-9894-1" width="320" height="240" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/04/Kontrolle.mp4?_=1" /><a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/04/Kontrolle.mp4">http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/04/Kontrolle.mp4</a></video></div></p>
<p><strong>Film 2: &#8220;Ohne Scrib&#8221;</strong><br />
<div style="width: 320px; max-width: 100%;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-9894-2" width="320" height="240" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/04/ohne-Scrib.mp4?_=2" /><a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/04/ohne-Scrib.mp4">http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/04/ohne-Scrib.mp4</a></video></div></p>
<h4>Ohne Scribble: Fehlbildungen und Probleme bei der Angiogenese</h4>
<p>Zu wenig Scribble hat schwere physiologische Konsequenzen: Die Bildung neuer Blutgefäße ist gestört! Die gerichtete, koordinierte Fortbewegung ist also die Voraussetzung für die Angiogenese.<br />
„Experimente mit Zebrafisch-Larven zeigen deutlich: Der Mangel an Scribble kann zu gestörter Angiogenese und zu Missbildungen oder Blutungen führen. Die Folgen treten sogar sehr schnell ein:<br />
Wenn das Zebrafisch-Ei befruchtet wird, sind schon nach 36 oder 48 Stunden die pathogenen Folgen an der Fischlarve im Ei zu sehen. Dabei kommen z. B. Gehirnmissbildungen oder –blutungen vor, die in der Regel letal sind.“ erzählt Frau Dr. Michaelis-Popp.</p>
<h4>Scribble in der therapeutischen Anwendung?</h4>
<p>Wenn eine Fehlregulation von Scribble zu Problemen bei der Neubildung bzw. Reparatur von Gefäßen führt, könnte man daraus neue Therapie-Formen entwickeln:<br />
„Scrib könnte daher zukünftig ein interessantes Target für pro- und anti-angiogene Therapien darstellen. Dies erscheint insbesondere relevant für die Tumorangiogenese, da Scrib auch als Tumorsuppressor in Epithelzellen wirkt“ meint Frau Dr. Michaelis-Popp.</p>
<h4>Was kann das <b>Scribble-Polaritätsprotein noch?</b></h4>
<p>Scribble beeinflusst auch die Bildung der Neuronen, darum führt der Scribble-Mangel auch zu neuronalen Schäden. Es gibt möglicherweise sogar erste Hinweise auf eine Verbindung zwischen einem Scribble-Mangel und Autismus. Diese Zusammenhänge sind aber erst wenig erforscht.<br />
„Ein weiteres sehr wichtiges Forschungsfeld ist der Zusammenhang von Scribble und Inflammationen (entzündlichen Prozessen). Bis jetzt wissen wir: Inflammatorische Signale scheinen Scribble zu unterdrücken. Scribble reguliert dann wiederum inflammatorische Prozesse. Das ist ein sehr komplexes Thema mit vielen Ursachen und umfangreichen Wechselwirkungen, da stehen wir ganz am Anfang.“<br />
Damit gibt sie einen Ausblick auf viele weitere Fragen in der Scribble-Forschung.<br />
Also: Zellen müssen unbedingt wissen, wo oben und unten, vorn und hinten ist.<br />
Der Scribble-Level von Zellen und ihre Polarität haben unmittelbaren Einfluss auf die Angiogenese, Wundheilung, neuronale Verknüpfungen und inflammatorische Prozesse.<br />
Die Erforschung dieser Zusammenhänge steht teilweise noch am Anfang, der <strong>Exzellenzcluster „Cardio-Pulmonary System“</strong> leistet hier Pionierarbeit. Gleichzeitig ist durch die enge Verknüpfung des Forschungslabors und der Klinik bereits frühzeitig die Diskussion um die praktische Anwendung  garantiert.<br />
Es bleibt spannend!</p>
<p>puls. bedankt sich bei Frau Dr. Michaelis-Popp für das Interview aus der aktuell laufenden Forschung!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Europäische Impfwoche: „Impfen fürs Leben“</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2014 07:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Klinik]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[„„Impfen fürs Leben“ ist das Motto der Europäischen Impfwoche vom 22.04 bis zum 26.04.2014. Mit Impfungen kann man sich effektiv vor vielen Infektionskrankheiten schützen, in der Kindheit, in der Jugend, im Erwachsenenalter. Die Impfquoten der Schulanfänger in Deutschland sind in &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/europaeische-impfwoche-impfen-fuers-leben">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„<strong>„Impfen fürs Leben“</strong> ist das Motto der Europäischen Impfwoche vom 22.04 bis zum 26.04.2014. Mit Impfungen kann man sich effektiv vor vielen Infektionskrankheiten schützen, in der Kindheit, in der Jugend, im Erwachsenenalter.<br />
Die Impfquoten der Schulanfänger in Deutschland sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, aber bei den Standardimpfungen gegen Masern, Mumps, Röteln und Hepatitis B müssen die Impfquoten weiter verbessert werden. Problematisch sind vor allem die Masern-Impflücken bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, auch die zu geringen Impfquoten für Influenza- und Pneumokokken-Schutzimpfung bei Älteren und chronisch Kranken. Die Impfquoten bei Schulanfängern im Jahr 2012 hat das RKI im Epidemiologischen Bulletin veröffentlicht (Ausgabe 16/2014).“ (<a title="RKI Europäische Impfwoche" href="http://www.rki.de/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2014/06_2014.html" target="_blank">Pressemitteilung des Robert-Koch-Instituts zur Europäischen Impfwoche 2014</a>).</p>
<p>In Deutschland kommt es vor allem wegen der Impfungen gegen „Kinderkrankheiten“ wie Masern und Polio immer wieder zu Diskussionen.<br />
Der Begriff „Kinderkrankheiten“ hört sich scheinbar harmlos an.<br />
Das ist ein Trugschluss!<br />
Kinderkrankheiten sind die Krankheiten, an denen Kinder sterben können.<br />
Oder Gesundheitsschäden für ihr restliches Leben.<span id="more-9932"></span><!--more--><!--more--></p>
<p>Trotz steigender Impfquoten der Schulanfänger in Deutschland sollten die Quoten der Standardimpfungen gegen Masern, Mumps, Röteln und Hepatitis B noch weiter verbessert werden. „Problematisch sind vor allem die Masern-Impflücken bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, auch die zu geringen Impfquoten für Influenza- und Pneumokokken-Schutzimpfung bei Älteren und chronisch Kranken“, meint Reinhard Burger, Präsident des Robert Koch-Instituts (<a title="RKI Europäische Impfwoche" href="http://www.rki.de/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2014/06_2014.html" target="_blank">Pressemitteilung RKI</a>).<!--more--></p>
<p>Als angehende Ärztinnen und Ärzte werden viele von Ihnen gelegentlich mit dem Thema „Impfen“ zu tun haben. „Eine wichtige Aufgabe des Arztes besteht darin, für einen ausreichenden Impfschutz der von ihm betreuten Patienten zu sorgen. Bedeutsam ist dabei, die Grundimmunisierung bei Säuglingen und Kleinkindern frühzeitig entsprechend den STIKO-Empfehlungen und ohne unnötige Verzögerungen zu beginnen sowie zeitgerecht abzuschließen. Nach der Grundimmunisierung stellen regelmäßige Auffrischimpfungen bis zum Lebensende sicher, dass der notwendige Impfschutz erhalten bleibt und &#8211; wenn indiziert &#8211; ein Impfschutz gegen weitere impfpräventable Infektionskrankheiten aufgebaut wird. Individuelle Fragen zu Impfungen sollten mit dem verantwortlichen Arzt im Rahmen der gesetzlichen Aufklärungspflicht besprochen werden.“ schreibt das RKI dazu. Dafür gibt die Ständige Impfkommission (STIKO) ständig aktualisierte Empfehlungen heraus.<br />
In den letzten Jahren kommt es zunehmend zu „Impfskepsis“ und „Impfmüdigkeit“, was in Europa zu regelrechten Masernepidemien geführt hat. Die Auseinandersetzung wird mit harschen Worten geführt, beide Seiten sprechen von Körperverletzung. Vor allem Kinder- und  Hausärzte müssen nicht oder schlecht informierten Patienten die Vorzüge der Impfungen erklären. Dabei tritt oft ein Kommunikations-Problem auf: Wenn Arzt der Ärztin sachlich wissenschaftliche Resultate erklären, ist das für manche Menschen schwierig zu verstehen. Wenn hingegen prominente Schauspielerinnen blumige Behauptungen über den angeblichen Zusammenhang zwischen Masernimpfung und Autismus aufstellen, prägt sich das offenbar viel besser ein: „Narratives Erzählen bleibt bei Patienten besser im Gedächtnis als die neutrale, emotionslose Sprache der Wissenschaft. Das ist eine wichtige Erkenntnis für werdende Ärzte: “Wissenschaftliche Artikel sind von sich aus leidenschaftslos und erzählen keine Geschichte”, schreiben Meisel und Karlawish in ihrem Kommentar “Wir sollten Geschichten dazu nutzen, Patienten verständlich zu machen, was wissenschaftlich bewiesen ist und was nicht.” meinen die Meisel und Karlawish, in ihrem Artikel “<a title="Narrative versus Evidence-Based Medicine - And, Not Or" href="http://jama.ama-assn.org/content/306/18/2022.full">Narrative vs Evidence-Based Medicine—And, Not Or</a>“ (Journal of the American Medical Association (JAMA. 2011;306(18):2022-2023. doi: 10.1001/jama.2011.1648).<br />
Lesen Sie dazu mehr in „<a title="Forschung: Narratives Erzählen für besseres Verständnis" href="http://puls.meertext.eu/forschung-narratives-erzahlen-fur-besseres-verstandnis" target="_blank">Narratives Erzählen für besseres Verständnis</a>“ (Wie man Eltern von der Masernimpfung überzeugt).</p>
<p>Und den puls.-Beitrag zur Schluckimpfung gegen Kinderlähmung: „<a title="Nachruf Hilary Koprowski: Schluckimpfung ist süß, Kinderlähmung ist bitter" href="http://puls.meertext.eu/nachruf-hilary-koprowski-schluckimpfung-ist-sus-kinderlahmung-ist-bitter" target="_blank">Nachruf Hilary Koprowski: Schluckimpfung ist süß, Kinderlähmung ist bitter&#8221;</a></p>
<p>Das Prinzip des Impfens ist übrigens nicht nur unter Menschen verbreitet, sondern auch unter Ameisen: &#8220;<a title="Forschung: Ameisen impfen Ameisen" href="http://puls.meertext.eu/forschung-ameisen-impfen-ameisen" target="_blank">Ameisen</a> impfen Ameisen&#8221;.</p>
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