Das Thema „Plagiat“ zog sich vor allem Anfang 2011 durch die Medien, die „Causa Guttenberg“ beschäftigte die akademische Welt. Zur Erinnerung: Der ehemalige Verteidigungsminister und CSU-Hoffnungsträger hatte seine Doktorarbeit nicht ganz ohne fremde Hilfe hinbekommen…
Auch auf „PULS.“ hatten wir das Thema „Plagiat“ und gutes „wissenschaftliches Arbeiten“ mehrfach intensiv thematisiert. Im Kielwasser der Guttenberg-Affäre verloren noch zahlreiche weitere Politiker wegen Promotionsbetrugs ihre Doktor-Titel.
Im Zuge der Aufregung um das Guttenberg´sche Plagiat kam es zur kritischen Untersuchung der Dissertationen verschiedener anderer Politiker, schließlich wurde am 28.11. das Wiki VroniPlag gegründet. Weiterlesen →
Comic wirbt für Brustkrebsfrüherkennung
Zuckerfisch“ ist der bekannteste Comic der deutsch-amerikanischen Comic-Zeicherin Naomi Fearn.
Die bunten Bilder zeigen das tägliche Leben von Naomi Fearn, die in einer WG mit ihrem schwulen Hasen und dessen Freund, einem Parkkaninchen, lebt. Christopher Street Day, Stuttgart 21, ihren Freunden und ihrer Familie und andere lustige und skurrile Begebenheiten. Parties, Tagespolitik, Studentenleben.
Zum ersten Mal hat sie jetzt ein sehr ernstes Gesundheitsthema thematisiert: Eine Freundin hatte sie darum gebeten, über den Comic die Bedeutung der Selbstuntersuchung bei der Brustkrebs-Früherkennung zu unterstreichen.
306 € Semestergebühr wofür?
Mit der Rückmeldung zum Wintersemster 2012 wird wieder der Semesterbeitrag fällig: 306,00 € für das WS 2012.
Die Studiengebühren sind in Hessen zwar abgeschafft, trotzdem muss jeder Studierende ein „Universitäts“-Eintrittsgeld bezahlen.
Die 306,00 € Semesterbeitrag der Goethe-Uni setzen sich wie folgt zusammen:
| RMV-Semesterticket | 180,00 EUR |
| Palmengarten | 1,10 EUR |
| AStA-Härtefonds | 0,40 EUR |
| Beitrag Studierendenschaft | 8,50 EUR |
| Beitrag Neubau Studierendenhaus | 1,00 EUR |
| Beitrag zum Studentenwerk | 65,00 EUR |
| Verwaltungskostenbeitrag | 50,00 EUR |
| Gesambeitrag | 306,00 EUR |
Der größte Batzen ist das Semesterticket, mit dem man ein ganzes Semester lang unentgeltlich fahren kann.
Die zweitgrößten Beitragsanteile machen die Verwaltungskosten und der Beitrag für das Studentenwerk aus. Weiterlesen →
Termine: Rückmeldefrist bis zum 31.07.2012
Haben Sie sich schon Ihre Rückmeldung gekümmert?
Falls nicht: Jetzt aber schnell `drum kümmern!
Nach Ablauf dieser Frist müssen Sie schon Säumnisgebühren bezahlen.
| Bitte beachten Sie folgende Rückmeldefristen: Wintersemester: 01.07. bis 31.07. (Nachfrist vom 01.08. bis 31.08. mit zusätzlich 30,- Euro Säumnisgebühr) |
Mit der Rückmeldung erklären Sie, dass Sie auch im nächsten Semester weiterstudieren wollen. Weiterlesen →
Campusleben: Niklas Zender und Jan-Philip Glania trainieren für Olympia
Vom 27 Juli bis zum 12 August findet die Olympiade 2012 in London statt.
Unter den deutschen Top-Athleten sind auch Studierende der Goethe-Universität:
Niklas Zender studiert an der Goethe-Uni Medizin und wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund als einer von 75 Leichtathleten für die Leichtathletik-Wettbewerbe vom 3. bis 12. August in London nominiert!
Seine Spezialdisziplin ist die 4×400 m-Staffel. Seine jüngsten Höchstleistungen waren Rang vier bei den deutschen Meisterschaften und die Bronze-Medaille mit der deutschen 4×400-Meter-Staffel bei der EM in Helsinki. Eine Liste seiner Lauferfolge und der phantastischen Zeiten finden Sie auf der LG Eintracht Frankfurt-Seite. Weiterlesen →
PULSmesser: „Semesterferien“ – die vom Aussterben bedrohte Erholungsart
Was war das nochmal?
Erinnern wir uns doch zurück an die Erzählungen früherer Generationen…
In den Semesterferien, formell „vorlesungsfreie Zeit“ genannt, konnte man Auslandserfahrungen sammeln, sich durch‘s Arbeiten den notwendigen Lebensunterhalt verdienen, Urlaub machen, Hobbys nachkommen, alte Freunde in anderen Teilen der Welt wiedertreffen, …
Doch halt, nein! Wir heutzutage erleben das ein wenig anders!
„Vorlesungsfreie Zeit“, das bedeutet, dass es keine Vorlesungen gibt. Klausurvorbereitungen (die Klausuren liegen ja mit Vorliebe mitten oder am Ende der „Ferien“), Pflegepraktikum, Blockpraktika, Pflichtfamulaturen, Doktorarbeit, …
Geldverdienen ist da eigentlich nicht drin, alle Mithilfe in Praxen und Krankenhäusern dürfen wir ja netterweise unentgeltlich machen. Allerdings wird auch die Semestergebühr wieder fällig, die Semester um Semester immer weiter ansteigt und mit der wir Mediziner jedes Mal auch einen großen Batzen zum Studentenwerk beisteuern, das uns eigentlich mit einer Mensa versorgen sollte… Aber die bekommen wir nicht, da hilft kein Bitten und kein Betteln. So finanzieren wir dann mit unserem Beitrag also lieber die bestens ausgestattete Mensa der Studenten des Campus Westend mit, die dort ohnehin genug bezuschusst wird. Weiterlesen →
PULSmesser: diesen Monat etwas früher
PULSmesser, DIE Kolumne des Frankfurter Mediziner-Campus, kommt in diesem Monat schon etwas früher.
Denn die letzte Woche des Semester ist angebrochen und Sie sollen in dieser harten Prüfungszeit zum Semesterschluß noch etwas zum Grinsen bekommen.
Damit Sie in der “vorlesungsfreien Zeit” etwas zum Nachdenken haben und sich nicht so langweilen müssen.
Der geheimnisvolle Auris soll sich nach dem Schreiben der Kolumne ins Ausland abgesetzt haben…
Ob das etwas zu bedeuten hat?
Doch… lesen Sie selbst!
Bettina Wurche
Presseschau: Leben mit HIV/Aids
Normalerweise gibt „PULS.“ keine Tipps für Fachliteratur. Dafür sind Ihre Dozenten die kompetenten Ansprechpartner.
Dieses Mal machen wir eine Ausnahme, denn es geht um ein aktuelles und umfassendes Thema: um das Leben mit HIV/Aids.
Die Zeitschrift “Dr. med. Mabuse”, die 1975 im damaligen KOMM auf unserem Campus gegründet wurde, steht für eine soziale und kritische Sicht auf die Medizin. Auch in diesem Heft mit dem Schwerpunkt HIV/Aids geht es um mehr als die korrekte Medikation.
Studierende bekommen das Heft im Abonnement zum Sonderpreis oder können es in der Bibliothek einsehen.
“Im Schwerpunkt:
• Ein globaler Blick auf 30 Jahre HIV und Aids | Holger Wicht
• Morgens, mittags, abends. Leben mit Langzeit-Medikation bei HIV | Georg Linde Weiterlesen →
Campusleben: Ideen für eine bessere Uni
Der Wettbewerb „UniGestalten“ der Jungen Akademie und des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft hat in ganz Deutschland Ideen für die Verbesserung von Hochschulen gesucht.
Dabei ging es um kleine und große Ideen, die den Uni-Alltag für alle Studierenden besser machen. Konkrete Lösungsansätze, die direkt umgesetzt werden können. Einige der Vorschläge hören sich wirklich gut an. Jetzt wurden die 10 besten ausgezeichnet.
Manche dieser Ideen sind auf unserem Frankfurter Mediziner-Campus Niederrad schon Realität geworden. Andere könnten vielleicht noch umgesetzt werden.
Preisgekrönte Ideen, die es bei uns schon gibt
Auszeichnungen für Professoren und gute Lehre:
Gibt es bei uns längst.
Auf unserem Campus werden seit mehreren Jahren Lehrende (nicht nur Professoren) für ihre ausgezeichneten neuen Ideen in der Lehre geehrt. Bis zum 25.07.2012 können Sie, die Studierenden, wieder Professorinnen und Professoren, Dozentinnen und Dozenten für die Lehrpreise vorschlagen. Weiterlesen →
Glosse: Sommer, Sonne, Ferien – nicht für Mediziner
Brütende, schwüle Hitze liegt über dem Medizin-Campus wie ein heißes, nasses Handtuch.
Draußen ist es zu warm, drinnen ist es erst recht stickig.
Wie soll man sich bei diesem Wetter noch konzentrieren und inhaltlich arbeiten?
Der Sauerstoffgehalt in manchen Räumen geht soweit zurück, dass man sich als Hominide nach den Zeiten der Kiemendarm-Atmung zurücksehnt. Die unsere Vorfahren eigentlich vor ungefähr 360 Millionen Jahren aufgegeben hatten…
Positiv ist: Durch die Hitze trocknen einige der Schlammlöcher auf der Riesenbaustelle Campus Niederrad soweit aus, dass man schon fast wieder gefahrlos den Eingang zur „PULS.“-Redaktion im Anatomischen Institut erreichen kann.
Vielleicht sollte in den Hörsälen der Zukunft Sauerstoffmasken für die sommerliche Stickigkeit eingeplant werden? Die unterhalb einer gewissen Sauerstoffsättigung automatisch von der Decke baumeln? Das würde dann allerdings die Sicht auf die Power-Point-Präsentationen der Vorlesungen verhindern… Weiterlesen →

