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Medizinstudium: Science-Slam-Beiträge

Zum Wochenende die besten Science Slam-Beiträge für Medizin:
Bei einem Science Slam stellen Studierende und Nachwuchswissenschaftler ihre Arbeit anschaulich und unterhaltsam in 10 Minuten vor.
Wie beim Poetry Slam ist das Publikum die Jury und entscheidet, wer am Ende des Abends zum Sieger gekürt wird.
Mit einem Science-Slam-Beitrag kann man sich seinem Forschungsgebiet mal von einer ganz anderen Seite nähern. Es ist auf jeden Fall eine gute Vorbereitung für andere Präsentationen – eine intellektuelle Lockerungsübung!
Denken Sie doch mal darüber nach, beim nächsten Science Slam-Wettbewerb auf dem Campus Niederrad anzutreten!

„Darm mit Charme“
Giulia Enders von der Goethe-Universität, FB Medizin, über ihre Leidenschaft für den Darm und seine Bewohner. Unerreicht und verdient prämiert!!!
Kann man nicht oft genug angucken.

“Ein Herz für Viren – Viren fürs Herz“
Dr. Timo Sieber vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) mit seinem Vortrag “Ein Herz für Viren – Viren fürs Herz”.
Stammzellen fürs Herz, Kiwis für Hautzellen und Äpfel fürs Publikum.
Geniale Präsentation! Weiterlesen →

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Unfallchirurgie – Traumazentrum – Schockraum

Im Untergeschoß des Universitätsklinikums Frankfurt ist die Unfallchirurgie untergebracht, mit einem top-modernen überregionalen Traumazentrum:
Rund um die Uhr ist man hier auf die Versorgung von Schwerverletzten eingestellt.

Wenn der Helikopter mit einem Verletzten auf dem Dach landet, beginnt im OP im Souterrain schon die Arbeit: Das Team kommt zusammen und alles wird vorbereitet. Der Patient wird von der Helikopter-Landeplattform – dem „Ufo“ – im Fahrstuhl auf kürzestem Weg nach unten gebracht und schon vom Schockraum-Team erwartet.
Gemeinsam erfolgt die Umlagerung von der Transportbahre auf den Behandlungstisch im OP, währenddessen werden die Informationen weitergegeben, die Untersuchung beginnt sofort.
In einem Beispielfall war eine ältere Dame umgefallen, mit dem Kopf aufgeschlagen und bewusstlos geworden. Der herbeigerufene Notarzt hatte aufgrund der Kopfverletzung und Bewusstlosigkeit der Patientin den Transport in das Universitätsklinikum angeordnet. Weiterlesen →

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Lehre: Problemorientiertes Lernen (POL) – „fast wie bei „Dr. House“

Problem-orientiertes Lernen (POL) ist ein klinisches Wahlpflichtfach: Es gibt Kurse in Kardiologie, Neurologie, Nephrologie, Gastroenterologie, Pädiatrie und Infektiologie.
Das Besondere daran ist: POL ist eine studentische Initiative, und wurde vor 10 Jahren als Ergänzung zu den Vorlesungen gegründet.
Hier geht es um das Lernen an konkreten Fallstudien: die Studierenden lernen, ihr bereits erworbenes Wissen auf Fallbeispiele in der anzuwenden. Ausgangspunkt für POL sind mehr oder weniger fiktive Krankengeschichten.
Die Kurse werden immer weiter ausgebaut, es kommen immer neue Fächer dazu.

Ein POL-Kurs besteht aus einem studentischen Tutor und fünf bis acht Studierenden.
Die Tutoren verstehen sich nicht als Dozenten, sondern vielmehr als Moderatoren und leiten die Studierenden zur selbstständigen und kollaborativen Arbeit an. Weiterlesen →

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Medizinstudum: “Schreibwettbewerb Dr. Utopia”

Wie sieht Ihre persönliche Krankenhaus-Utopie aus?

Wovon träumen Sie?

bvmd: Schreibwettbewerb Dr. Utopia

Schreibwettbewerb Dr. Utopia (bvmd)

Der bvmd (Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V.) ruft zum „Schreibwettbewerb Dr. Utopia“ auf:
„Ich bin Arzt, habe drei Kinder und mache mehrmals pro Woche Sport in meinem Sportverein.“ Realität oder Illusion?
Was denkt ihr über eure Zukunft als Arzt?
Was wünscht ihr euch für euer zukünftiges Berufsleben?
Zögert nicht, zückt den Stift oder die Tastatur und schreibt uns eure Ideen über eure persönliche Krankenhausutopie – es gibt tolle Preise zu gewinnen! Auf dem Bundeskongress 2012 in Kiel vom 30.11. bis 01.12. werden die Sieger prämiert und die besten Texte veröffentlicht!

Du findest die Aktion freundilie interessant, willst mehr darüber erfahren und sogar mitmachen? Dann schreib einfach an freundilie@bvmd·de oder besuch uns unter
www.freundilie.de. Wir freuen uns!“.
(Quelle: bvmd: „Schreibwettbewerb Dr. Utopia“)

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der bvmd unter „Schreibwettbewerb Dr. Utopia“.

bw

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Medizinstudium: bvmd-Positionspapier „Weiterentwicklung akademischer Lehrmedizin“

Die bvmd (Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V.) verabschiedet zu wichtigen Themen des Medizinstudiums Positionspapiere.
Eines davon ist behandelt die „Weiterentwicklung akademischer Lehrmedizin“ – ein für alle Medizinstudierenden essentielles Thema.

Zentrale Punkte des Positionspapiers sind:

1. Weiterentwicklung der Ausbildungskonzepte
„[…] Die voranschreitende Entwicklung des Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin (NKLM) unterstreicht den aktuellen Bedarf eines Umdenkens und einer entsprechenden Umstrukturierung derzeitiger Curricula.
Zur langfristig erfolgreichen Realisierung des NKLM, sowie einer sinnvollen Implementierung dessen in die Lehre ist der fortlaufende Prozess der Weiterentwicklung der lokalen Curricula essentiell. […]“.

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Neue Medien: Imedcon – das neue MedizinerInnen-Karriere-Portal

Imedcom
Imedcom

Imedcon ist ein soziales Netzwerk für Medizinstudierende, Ärztinnen und Ärzte und medizinisches Fachpersonal zum Suchen und Finden von Jobs und zum Informationsaustausch.
„Chancen“, „Stellen“, Fachpersonal & Kliniken“ heißen die Oberbegriffe, darunter verbergen sich Schlagworte wie „Social Network Ärzte“, „Ärzte Jobportal“, „Jobsuche Facharzt“, Stellenangebote und Stellengesuche. Und noch viel mehr.
“Imedcon” richtet sich nicht nur an Ärzte und medizinische Fachpersonal sondern auch an die Kliniken und ist seit September online.

Hinter dieser Idee stecken gleich zwei kluge Köpfe: Roman Kia Rahimi Nedjat & Dr. med. Matthias Stefan Theodor Wähmann.
Die Idee für das Internetportal „Imedcon“ kam den beiden jungen Chirurgen, so erzählen sie im Interview mit der FAZ, als sie selbst nach Stellen suchten. Es gibt zwar sehr viele Stellenangebote, die allerdings an vielen verschiedenen Stellen stehen, so dass die Suche unübersichtlich und langwierig ist. Beide arbeiten als Ärzte und sind außerdem „Imedcon“-Geschäftsführer.

Lesen Sie mehr dazu in dem FAZ-Beitrag „Kommunikationsplattform. Soziales Netzwerk für Mediziner“.

Bettina Wurche

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Glosse: Prof. Multimedia gibt Tipps fürs Studium

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/vornberger-gibt-uni-tipps-wie-verhalte-ich-mich-in-der-vorlesung-a-864919.html

In den letzten Jahren haben die Tageszeitungen eine neue Zielgruppe entdeckt: Die StudentInnen!

Zum Studi-Jahresprogramm gehören Klagen über Wohnungsnot zu Semesterbeginn, Augenzeugenberichte von der WG-Front und jede Menge Insider-Tipps für ein besseres Studium.
Und SPON präsentiert in dem Beitrag Crashkurs bei Professor Multimedia Wie überstehe ich die Vorlesung? Studien-Tipps vom absoluten Profi, dem für seinen Multimedia-Einsatz berühmten Prof. Vornberger. Z. B. „Wie verhalte ich mich in der Vorlesung?“

Dazu steht “Prof. Multimedia” Vornberger vor einer leeren Tafel, ringt die Hände und guckt echt ernst in die Kamera. Weiterlesen →

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Neue Medien: Add-on „Facebook Privacy watcher“

Die Technische Universität Darmstadt hat ein neues, kostenloses Browser-Add-on entwickelt: den „Facebook Privacy watcher“.

Facebook Privacy Watcher Browser Add-on

Facebook Privacy Watcher Browser Add-on

Facebook gerät immer wieder in die Schlagzeilen, weil viele Daten von vielen Personen eingesehen werden können. Erfahrene Facebook-User lehnen sich bei solchen Meldungen locker zurück und sagen lässig: Meine FB-Daten sind sicher, ich habe die Sicherheitseinstellungen voll ausgenutzt.

Das ist ein guter Tipp, allerdings ist es manchmal nicht ganz einfach. Manche der wichtigsten Sicherheitseinstellungen sind recht versteckt, dazu kommen häufige Veränderungen, so dass man immer wieder wachsam sein muss.
Erfahrene Facebook-User können dazu viele wichtige Hinweise geben. Zusätzlich gibt es jetzt ein Add-on, das im eigenen Account farbig markiert, welche Einstellungen von wem angesehen werden können: den „Facebook Privacy watcher“. Weiterlesen →

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Termine: Infoabend und Sprechstunde der bvmd zu Auslandsaufenthalten

Die Lokalvertretung der bvmd (Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V.) berät auch im Wintersemester wieder Studierende, die ihre Famulatur, einen Forschungsaufenthalt oder Entwicklungshilfe im Ausland leisten wollen. Dafür gibt es mittwochs eine Sprechstunde von 15 – 16 Uhr im Lernstudio bis zum Bewerbungsschluss am 15.12.2012 und einen Infoabend am Dienstag, dem 20.11.2012, von 17:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr im Hörsaal Haus 14. Für Essen und Getränke ist gesorgt, und es wird auch Erfahrungsberichte von Studierenden geben, die bereits eine Famulatur über die bvmd organisiert haben. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

(Quelle: Aktuelles, 14.11.2012)

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Bits ´n´Pieces: Zum Kommunikationsverhalten, genauer zum Gebrauch der E-Mail

Während ich selbst ja schon gewissermaßen “Dinosaurierstatus” habe und die Zeiten von ISDN-Modems schon zu meinem “moderneren” Lebensabschnitt zähle, ist der durchschnittliche Student heute mit Computer, modernen Medien und vor allem dem Internet aufgewachsen.

So sehr ich diesen üblichen unkritischen und unbedarften Umgang mit Technik bewundere, so erschreckt mich doch oft auch die Sorglosigkeit mit den modernen Kommunikationsmedien. Ich meine gar nicht mal unbedingt die Blauäugigkeit, mit der man Privatheiten auf Facebook etc. ballert (das halte ich für eine Übergangserscheinung), sondern auch die Laxheit im Kommunikationsverhalten an sich – angefangen bei Form und Stil und hin bis zu Mängeln in Rechtschreibung und Verbindlichkeit. (Vom abnehmenden technischen Sachverstand der “User” mal abgesehen – aber es ist auch gut, dass die Zeiten vorbei sind, in denen mal als PC-Benutzer die Bytes seines Arbeitsspeicher mit Vornamen kennen musste.)

Aber dazu ein paar Gedanken mit Praxiserfahrungen – ohne den moralischen Zeigefinger zu sehr auspacken zu wollen:

Trotzdem der Abgesang auf das Medium E-Mail längst begonnen hat gilt zumindest im Jahr 2012: Das individuelle Kommunikationsmedium im akademischen Bereich ist nach wie vor die E-Mail. Weiterlesen →