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Medizinstudium: Aktuelle Entwicklungen zur AO-Novelle

Die Novelle der AO ist geplant und überfällig: Das Medizinstudium würde, zumindest in einigen wichtigen Punkten, reformiert. Der Kulturausschuss des Bundesrates hatte wegen Änderungswünschen die Novelle der Approbationsordnung zunächst vertagt und das Inkrafttreten der neuen Regelung damit verzögert.
„PULS.“ hatte bereits am 01.02.2012 über die Auseinandersetzungen um die AO-Novelle berichtet („Hochschulpolitik: Neue Approbationsordnung nicht vor 2013?

Jetzt kommt erneut Bewegung in die Diskussion: Angeblich soll das Landesgesundheitsministerium NRW am kommenden Mittwoch einen Änderungsantrag zur AO in den Gesundheitsausschuss des Bundesrates einbringen. Dabei ist die wichtigste Forderung die Abschaffung des bisherigen Wahltertials im PJ zugunsten eines verplichtenden PJ-Tertial in der Allgemeinmedizin.

Die Studierendenvertreter des Hartmannbundes, des Marburger Bundes und der Bundesvertretung der Bundesvertretung der Medizinstudierenden lehnen die Abschaffung des Wahltertials im Praktischen Jahr (PJ) zugunsten eines allgemeinmedizinischen Pflichtabschnitts von vier Monaten in einer hausärztlichen Praxis in einer gemeinsamen Stellungnahme einhellig ab. Weiterlesen →

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Campus-Leben: Filmkreis Darmstadt und Klubkino Mainz

Regelmäßig gibt „PULS.“ Tipps für studentische KinogängerInnen in Frankfurt: Das Komm-Kino unseres eigenen Fachbereichs und die „Pupille“ als Uni-Kino bringen regelmäßig gute und günstige Filme. Studentische Kino-Gruppen haben gegenüber normalen kommerziellen Kinos viele Vorteile: Niedrige Preise für Kinokarte, Speisen und Getränke und Kinoprogramme über den Mainstream hinaus.
Aber nicht alle Studierenden der Goethe-Uni wohnen auch in Frankfurt. Manchmal ist es einfacher, Abendveranstaltungen am Wohnort zu besuchen – schließlich brauchen Studierenden ihren gesunden Nachtschlaf, denn am nächsten Morgen warten ja schon wieder die nächsten geistig anregenden Vorlesungen und Praktika.
Darum geben wir heute Tipps für Hochschul-Kino-Gruppen in den umliegenden Städten.
Für das erweiterte Campus-Leben, sozusagen… Weiterlesen →

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Bücher: „Sag mal Du bist doch Arzt“

Alle Mediziner und Medizin-Studierenden kennen diese Situation: Sie werden auch in privaten Situationen wie auf Partys oder Familienfesten sehr gern um ihre fachliche Meinung gefragt.
Dem Arzt Christian Jessen passierte das so regelmäßig, dass er jetzt ein Buch darüber geschrieben hat. Das Buch „Sag mal, du bist doch Arzt: Die 200 häufigsten Fragen an Mediziner“ ist bei rororo erschienen und kostet 8,90 €. Weiterlesen →

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Lernhilfe: Schlüsselkompetenzen-Workshops der Goethe-Uni

Fachwissen ist nicht alles, weder im Studium noch im Beruf.
Neben dem eigentlichen Fachwissen gibt es die sogenannten Soft Skills oder Schlüsselkompetenzen, die übergreifend für alle Fachbereich wichtig sind.
Besonders wichtige Soft Skills im Studium sind Fähigkeiten zum Selbstmanagement wie etwa eine gute Zeitplanung oder der Umgang mit Prüfungsstress. Für den Eingang in das Berufsleben wird es dann wichtig, eine sehr gute schriftliche Bewerbung schreiben zu können oder die Etikette zu beherrschen. Kenntnisse in Rhetorik, Self-Marketing, Wissenschaftlichem Schreiben oder Interkulturelle Kompetenz sind sowohl im Studium als auch während des ganzen Berufslebens von großem Vorteil. Die Goethe-Universität bietet ihren Studierenden ein umfassendes Workshop-Angebot zu wesentlichen Schlüsselkompetenzen an. Weiterlesen →

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Baustelle Campus Niederrad: Haus 28 – rechteckig, praktisch, gut?

Das neue Haus 28 (Klinik für Dermatologie und Histo-Saal) ist enthüllt: Die Rundum-Plastikverkleidung ist abgenommen worden, nur

Haus 28 - Seitenansicht

Haus 28 - Seitenansicht

die Fenster sind noch blau verhüllt. Die Fassade des rechteckigen Betonklotzes wird zurzeit noch von dem filigranen Baugerüst umrahmt, aber auch das fällt demnächst weg. Dann bleibt nur eine langweilige helle Fassade.
Auch bei der Betrachtung aus verschiedenen Perspektiven ist leider keine Schokoladenseite des Gebäudes in Sicht.

Das Gebäude ist in Modulbauweise errichtet worden: die vorgefertigten Teile wurden aufeinandergeschichtet, als ob ein Riesenbaby mit Bausteinen gespielt hätte. Nur ordentlicher. Und weniger bunt.
Immerhin: Durch die Modulbauweise hat das Ganze nur wenige Monate gedauert.
Das ist für einen Neubau praktisch Überlichtgeschwindigkeit.
Und wenn die strahlende Wintersonne ausgeknipst wird und die Modulklinik im Dunkeln liegt, wird auf einmal aus dem „Schuhschachtel“-Bau ein geheimnisvolles Gebäude mit märchenhaft blau beleuchteten Fenstern…

Bettina Wurche

Haus 28 - Eckansicht

Haus 28 - Eckansicht

Haus 28 im Bau, nachts

Haus 28 im Bau, nachts

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„PULS.“: Technische Probleme durch Relaunch der Uni-Homepage

„PULS.“ war in dieser und der vergangenen Woche zeitweise nicht aufrufbar.
Diese technischen Probleme stehen im Zusammenhang mit dem Relaunch der Uni-Homepage: „Sollte es in den ersten Tagen und Wochen zu Schwierigkeiten kommen, bitten wir um Sie um Ihr Verstaendnis. Bei einem Relaunch dieser Groessenordnung lassen sich kleinere Verzoegerungen leider nicht vermeiden.“ hatte das Relaunch-Team der Goethe-Uni in seiner Pressemitteilung in der letzten Woche geschrieben. Weiterlesen →

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Aktuell: Goethe-Uni relaunched

Am 09.02.2012 sind die ersten Seiten des neuen Internetauftritts online gegangen: Die Uni-Startseite, das Studiencenter und andere

Goethe Universität Homepage: Relaunch

Goethe Universität Homepage: Relaunch

zentrale Einrichtungen. Nach und nach sollen die einzelnen Fachbereiche folgen.
Die Seiten der Goethe-Universität sind sorgfältig überarbeitet und in ein neues Gewand gekleidet worden. Der Relaunch steht für mehr Übersicht und ein zeitgemäßes Design.

Für viele weitere Fragen hat das Relaunch-Team die Seite „Neuer Webauftritt der Goethe-Universität“ eingerichtet.
„Viel Spass beim ersten Surfen“ wünscht das „Projektteam Relaunch“ (Dr. Olaf Kaltenborn (Pressesprecher), Oliver Dziemba (Referent fuer Online-Kommunikation) Kai Philipp (CMS-,Webadministration)“.

Der erste Eindruck der „PULS.“-Redaktion:
Das sieht deutlich besser aus! Weiterlesen →

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Anatomie: Papierne Anatomie

Einige von Ihnen schreiben am kommenden Montag Anatomie- und Physiologie-Klausuren.
Die „PULS.“-Redaktion wünscht Ihnen viel Glück und Erfolg!
Dafür möchten wir Ihnen noch eine kleine anatomische Aufmunterung und Entspannung mit auf den Weg geben: Lisa Nillsons „Tissue Series“.  

Auf den ersten Blick sehen die anatomische Schnitte von Lisa Nilsson aus wie ordentliche Zeichnungen: klare Strukturen und klare Formen zeigen die wesentlichen anatomischen Details.
Erst auf den zweiten Blick wird deutlich: das sind keine Zeichnungen!
(Falls das Bild nicht angezeigt wird, hier der LINK)

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Besser essen auf dem Campus Niederrad

Die Versorgung der Studierenden des Medizin-Campus mit Essen ist ein Dauerthema.
Die Kantine ist eben eine Kantine – für die MitarbeiterInnen der Uni-Klinik.
Eine Mensa, die spezifisch auf die finanziellen, sozialen und anderen Bedürfnisse der Studierenden ausgerichtet ist, gibt es bei uns nicht.
Der Kantinenchef, Herr Mrasek, ist aber immer bemüht, aus der vorhandenen schwierigen Situation das Beste zu machen. Man muss an dieser Stelle noch einmal deutlich unterstreichen, dass er unter anderen Bedingungen planen und arbeiten muss, als die offiziellen Cafés und Mensen der Universität, die durch das Studentenwerk getragen und subventioniert werden. Und dass er trotzdem immer wieder offen für Gespräche mit den Studierenden ist. So steht er seit längerem im konstruktiven Dialog mit Studierendenvertretern der GLM.
Um die Speisepläne besser auf die Interessen der Studierenden abzustimmen, hat die GLM wieder eine „Mensa“-Umfrage zu studentischen Lieblingsgerichten initiiert. Für mehr Zufriedenheit mit dem Essensangebot auf unserem Campus.

Hier geht es zur „Mensa“-Umfrage 2012.
Bis jetzt haben schon über 330 Studierende an der Mensa-Umfrage teilgenommen.
Die Umfrage läuft noch bis zum 17.02.2012.
Also: Machen Sie mit!

Bettina Wurche

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Vorgestellt: Heinrich Hoffmann und „Der Struwwelpeter“

Heinrich Hoffman-Straße heißt eine Straße des Frankfurter Universitätsklinikums und Medizincampus. Als Erklärung steht auf dem

Heinrich-Hoffman-Straße

Heinrich-Hoffman-Straße

Straßenschild „Dr. Heinrich Hoffmann (* 1809 + 1894) Geheimer Sanitätsrat, Verfasser des Kinderbuchs „Struwwelpeter“)“

An der Heinrich Hoffmann-Straße liegen der Blutspendedienst, die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie und andere Einrichtungen der Uniklinik. Auch die dortige Straßenbahnhaltestelle trägt den Namen „Heinrich Hoffmann“ (mit dem Zusatz: Blutspendedienst).

Wer war Heinrich Hoffmann?

Heinrich Hoffmann (* 13. Juni 1809 in Frankfurt am Main; † 20. September 1894 ebenda) war ein Frankfurter Arzt, Psychiater, Buchautor und Lyriker. Sein bekanntestes Buch ist „Der Struwwelpeter“

Von 1829 bis 1832 studierte Hoffmann in Heidelberg und Halle Medizin, 1833 promoviert er. 1835 wurde er zum Arzt des Leichenschauhauses auf dem Friedhof in Sachsenhausen berufen und eröffnete daneben eine Praxis als praktischer Arzt und Geburtshelfer in Sachsenhausen. Von 1835 bis 1846 versorgte er außerdem in der der Armenklinik in der Meisengasse mittellose Patienten aus Frankfurt und der Umgebung. Zwischen 1844 und 1851 unterrichtete er am Senckenbergischen Institut Anatomie. Weiterlesen →