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Medizinstudium: „St³ – Lernen lernen“

Starker Start ins Studium: Zusätzliche Workshops für Medizinstudierende.

Übernächste Woche, am 11. und 12.04.2012, läuft jeweils von 14:00 bis 20:00 Uhr der 6-stündige Workshop „Zeitkompetenz und Zeitmanagement“ für Studierende der Medizin:
Wer sind die ‚Zeitfresser’?
Wie kann man die knappe Zeit effektiv und effizient nutzen?

Einige Plätze in sind noch frei, Interessenten sollten sich möglichst schnell verbindlich anmelden.
Dieser Kurs ist vor allem für Studierende, die im Herbst ihr Physikum machen wollen, empfehlenswert.

Gruppe A: Mittwoch, 11. April, 14-20 Uhr
Gruppe B: Donnerstag, 12. April, 14-20 Uhr
Dozent: Helmut-Gerhard Müller
Ort: Haus 9, Seminarraum 2. Stockwerk, Campus Niederrad.

Gelernt wird in kleinen Gruppen von maximal 15 TeilnehmerInnen. Es können sich aber mehr als 15 Personen anmelden, denn: Es gibt eine Warteliste – falls jemand zurücktritt, rückt jemand aus der Warteliste nach.
Melden Sie sich für diesen und andere Kurse der Reihe „St³ – Lernen lernen“ (s. u.): auf  OLAT an. Weiterlesen →

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Interview: „Landpartie“ für Studierende der Allgemeinmedizin (Teil 2)

Interview: „Landpartie“ für Studierende der Allgemeinmedizin (Teil 2): Wie lebt und praktiziert es sich als Landarzt?

Interview mit Herrn Dr. Hans-Michael Schäfer (Leiter des Arbeitsbereichs Lehre, Institut für Allgemeinmedizin) (Teil 2)„PULS.“: „In der Berichterstattung über den Landarztmangel taucht oft die Behauptung auf, dass die jungen Mediziner überhaupt nicht auf dem Land leben wollen. Gibt es nicht auch Studierende, die selbst in eher ländlichen Gegenden aufgewachsen sind und sich dort sehr wohl fühlen?“
H.-M. S.: „Ja, natürlich gibt es Studierende, die auf dem Land aufgewachsen sind und sich auch gut vorstellen können, Landärzte zu werden. Schließlich kennen sie die Vorteile der dörflichen Gemeinden aus eigener Erfahrung.“

„PULS.“: „Welche Vorteile haben denn die dörflichen Gemeinden?“
H.-M. S.: „Den dörflichen Gemeinden wird oft vorgeworfen, dass sie so wenig kulturelle Angebote haben. Zunächst ist es ja so, dass die meisten Menschen relativ selten Theater, Museen oder Opern besuchen, auch wenn sie in der Stadt leben und theoretisch die Möglichkeit dazu haben. Außerdem wird immer übersehen, dass im ländlichen Raum eine ganze Reihe von sehr attraktiven Freizeitmöglichkeiten bestehen. In kleinen Gemeinden werden etwa viele Feste organisiert. Zusätzlich gibt es hier ein breites Angebot von Outdoor-Sportarten, die die Städte nicht bieten: Von Skilaufen bis Rafting.
Darum bieten wir unseren Studierenden einen zusätzlichen Event-Tag an, auf dem der Landkreis Fulda seine Freizeitmöglichkeiten vorstellt. Der Landkreis zwischen Rhön und Vogelsberg ist ein begehrtes Urlaubsgebiet und hat ein umfassendes Freizeitangebot wie Segelfliegen, Skilaufen, Hiking, Klettern, Rafting oder Wandern. Das ist ein wesentlich größeres Sport- und Freizeitangebot als eine Großstadt zu bieten hat.
Dazu kommt: In einer kleinen Gemeinde wird man viel stärker in die Gemeinschaft  eingebunden. Und auf dem Land ist man als Arzt noch eine echte Respekts- und Vertrauensperson.“ Weiterlesen →

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Hochschulpolitik: Internationale Positionspapiere zum Medizinstudium

Gerade ist in Ghana die International Federation of Medical Students’ Associations-Tagung 2012 zu Ende gegangen. Medizinstudierende aus der ganzen Welt haben sich dort getroffen, und sich über ihre Studienbedingungen und Ziele auszutauschen.
Dabei waren auch VertreterInnen der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd).

Auf der Tagung sind mehrere Positionspapiere verabschiedet worden, u. a.  zur medizinischen Ausbildung (Policy statement Accessibility to medical education). Andere Positionspapiere beschäftigen sich z. B. mit der Situation von Asylsuchenden und Flüchtlingen.

Auf der bvmd-Seite finden Sie diese IFMSA-Positionspapiere als pdfs.

Bettina Wurche

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Campus-Leben: podcasts für eine bessere Uni

Die Aktion UniGestalten vom Deutschen Stifterverband und der Jungen Akademie suchte bis zum 15.12.2011 neue Ideen, um den Hochschul-Alltag zu erleichtern und zu verbessern. 688 Studierende und andere Uni-Gestalten haben 462 Ideen eingereicht.

Das Sieger-Projekt ist student.stories – Informieren und Integrieren mit Podcasts“.
Die Orientierung im deutschen Studiensystem fällt besonders internationalen Studierenden schwer. „student.stories“ verstärkt den Austausch zwischen deutschen und internationalen Studierenden durch Projektarbeit und informiert mit den dabei entstehenden, kostenlos online verfügbaren Kurz-Hörspielen über wichtige Vorgänge im Studium.

Hier können Sie sich einzelne „student.stories“-podcasts ansehen und anhören.
Die student.stories helfen bei vielen grundlegenden Dingen im Studium, z. B. wie man korrekt eine e-mail an seinen Prof schreibt oder was wissenschaftliches Arbeiten ist:

Folge 35: E-Mails schreiben
Folge 48: Wissenschaftliches Arbeiten
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Interview: „Landpartie“ für Studierende der Allgemeinmedizin (Teil 1)

Wie lebt und praktiziert es sich als Landarzt?
Mit dem Projekt „Landpartie“ können Studierende einen Einblick die Tätigkeit eines Landarztes bekommen. Das Institut für Allgemeinmedizin unseres Fachbereichs und Lokalpolitiker wollen mit diesem neuen Konzept dem drohenden Mangel an Hausärzten in ländlichen Gebieten entgegenwirken.
Das Konzept scheint aufzugehen – die Studierenden finden die “Landpartie” gut.

Im Interview erzählt Herr Dr. Schäfer, was die „Landpartie“ zu bieten hat, was der  „kollegiale Vertretungsdienst“ ist und wie es in einer Landarztpraxis heute zugeht. Und warum er immer noch gern als Hausarzt in einer ländlichen Region praktiziert.

Interview mit Herrn Dr. Hans-Michael Schäfer (Leiter des Arbeitsbereichs Lehre, Institut für Allgemeinmedizin) (Teil 1)

„PULS.“: „Herr Dr. Schäfer, Sie sind Arzt für Allgemeinmedizin. Was begeistert Sie an Ihrem Fachgebiet?“
H.-M. S.: „Die ganzheitliche Sichtweise der Allgemeinmedizin ist für mich besonders wichtig: Hausärzte schauen immer den ganzen Menschen an, und nicht nur die einzelnen Symptome und Körperteile. Da etwa 50 % aller Krankheiten psychische Mitursachen haben, betrachten wir immer auch die Psyche mit. Seelische Probleme spielen in unserem Beruf eine immer größere Rolle: Hausärzte sind heute Ansprechpartner für fast alles, wir haben oft gleichzeitig eine Seelsorgefunktion. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass man die Patienten – oft auch ganze Familien – über Jahre hinweg betreut und ihre Biographien kennen lernt. So entsteht ein sehr persönliches und langjähriges Verhältnis. Die Tätigkeit als Hausarzt ist eine sehr befriedigende Arbeit.“ Weiterlesen →

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Medizinstudium: Neues Wahlpflichtfach Palliativmedizin

„Im Sommersemester 2012 wird erstmals das Wahlpflichtfach Palliativmedizin angeboten (Details [PDF], Eintrag im Vorlesungsverzeichnis).
Kontakt und Anmeldung: Frau Dr. med. Christiane Gog, Christiane.Gog@kgu.de.“

(Quelle: Aktuelles vom 19.03.2012)

bw

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Presseschau: Interview mit dem Frankfurter Chronomediziner Prof. Dr. Korf

Der FR-Beitrag „Zeitumstellung: Das Leid des Eulentyps“ ist brandaktuell zur Umstellung auf die Sommerzeit und den Auswirkungen des Stunden-Diebstahls auf die Gesundheit.
Der Chronomediziner und Anatom unseres Fachbereichs Hans-Werner Korf ist der Direktor des von der Senckenbergischen Stiftung geförderten Chronomedizischen Instituts und erforscht den Takt der inneren Uhr. Etwa 50 % der Menschen leiden nach der Umstellung von der Winter- auf die Sommerzeit mit Schläfrigkeit, Konzentrationsschwäche oder Blutdruckproblemen, so Korf. Er unterteilt aufgrund der unterschiedlichen Tagesrhythmen Menschen in „Lerchen“, „Goldammern“ und Nachteulen“. Weiterlesen →

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Science Slam-Beitrag „Darm mit Charme“ von Giulia Enders (Goethe Uni, Medizin)

Giulia Enders ist, nach eigener Aussage, schon im1. Semester auf dem Darmrohr hängen geblieben. Der Anus ist ihr großes Faszinosum.

Auf dem Berliner Science Slam hat sie ihr Lieblingsgebiet, das Darmrohr und seine spezielle Bakterienfauna furios vorgestellt. Ihr genialer Slam-Beitrag „Darm mit Charme“ erklärt anschaulich und graphisch phantastisch umgesetzt, was im Darm passiert und wie wichtig die „die persönliche Pokemon-Samlung von Darmbakterien“ (Giulia Enders) für den Menschen ist.
Das Publikum lauschte, tobte und … Giulia ging mit dem 1. Preis davon.
Bei den Science-Slams in Berlin und Freiburg.

Herzlichen Glückwunsch, Giulia!

Hier ist ein Video ihres hingebungsvoll vorgetragenen, hervorragenden Vortrags „Darm mit Charme“.
Unbedingt angucken!!!

Und dann schnell einen eigenen genialen Vortrag für den Science-Slam der Goethe-Uni am 12.05.2012 basteln und anmelden!!!

Bettina Wurche