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Campus Riedberg: Buchmann Institut für Molekulare Lebenswissenschaften eingeweiht

Auf 3.000 qm bietet das neue Gebäude Arbeitsplätze für mehr als 180 Wissenschaftler. „Unsere Vision ist, das Institut zu einem Flaggschiff der Goethe-Universität im Bereich Lebenswissenschaften zu machen“, so Direktor Prof. Ivan Dikic.
Seit August 2011 sind elf Forschergruppen aus den Disziplinen Biologie, Biochemie, Chemie, Physik und Medizin eingezogen. Sie versuchen, eine der Grundlagen des Lebens besser zu verstehen: Gemeinsam sind sie makromolekularen Komplexen auf der Spur, jenen winzigen Maschinen aus Proteinen, die für das Funktionieren einer Zelle unersetzlich sind. Es gibt viele molekulare Maschinen, und wie sie dynamisch miteinander agieren wird bislang nur ansatzweise verstanden. „Fehlfunktionen im Netzwerk der molekularen Maschinen können schwere Erkrankungen wie Krebs, Alzheimer oder Parkinson auslösen, daher ist unsere Arbeit von großer biomedizinischer Bedeutung. Diese wissenschaftlichen Fortschritte werden die Lebensverhältnisse der Gesellschaft nachhaltig verbessern“, erklärte Dikic. Weiterlesen →

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Termine: Vorbereitungskurse für Studienanfänger im WS 2012/13

Das Dekanat bietet vom 17.09. – 05.10.2012 kostenlose Vorkurse in den Naturwissenschaften an:

Studienanfänger können sich so noch besser auf das Studium vorbereiten.

Außerdem gibt es einen speziellen Deutschkurs für das Medizinstudium:
„Fachsprache Medizin für ausländische Studierende“
Dieser Kurs ist eine hervorragende Vorbereitung auf das Medizinstudium für alle Studierenden, die noch nicht ganz sicher im Umgang mit der deutschen Sprache sind. Neben den Fachbegriffen trainieren Sie dort auch das freie Sprechen, das in den deutschen Studiengängen so wichtig ist. Weiterlesen →

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CHE-Ranking: Auch Historiker wehren sich gegen Uni-Rankings

Die Kritik an den Hochschul-Rankings im Allgemeinen und dem CHE-Ranking im Besonderen reißt nicht ab.
Jetzt gibt auch der Verband der Historiker Deutschlands (VHD) seinen Mitgliedern die Empfehlung, sich an der umstrittenen Evaluierung nicht zu beteiligen.

2008 hatte sich der Mathematikerverband bereits vernichtend über das derzeitige Evaluationswesen geäußert, zuletzt hatte sich im Juli dieses Jahres die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) sehr kritisch mit dem Ranking des Gütersloher Centrum für Hochschulentwicklung auseinandergesetzt (“PULS.“: „CHE-Ranking: Harsche Kritik der Soziologen – berechtigt?“).
Die Kritik der Mathematiker und Soziologen hat ein sehr hohes Gewicht, da diese beiden Fachdisziplinen Experten im Umgang mit quantitativen Erhebungen und statistischen Methoden sind. Eine Kompetenz, die dem CHE mitunter nicht zugestanden wird. Weiterlesen →

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Campus-Leben international: Luxus-Probleme und echte Probleme

Der Sommer neigt sich dem Ende zu, weltweit geht es an den Universitäten wieder an die Startlöcher. Und damit treten neue Regelungen und Angebote in Kraft: von essentiell bis banal.
Doch lesen Sie selbst…

Uni-Hamburg : SM-Beratung im SM-Café

Unter der Überschrift „Halsband, Kaffee, Kekse“ treffen sich seit 2008 Studierende der Uni Hamburg mit Interesse an BDSM zum Klönen im SM-Café in einer netten Runde. BDSM steht übrigens für „Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“.

Lesen Sie dazu mehr:
Zeit-online: „Kaffeeklatsch und Peitsche“

US-Bundesstaat Colorado: Streit um Schusswaffen im Hörsaal:

In Colorado ist es über 21-Jährigen mit einer entsprechenden Lizenz jetzt erlaubt, auf dem Campus verdeckt eine Waffe zu tragen. Damit wurde ein Gesetzt von 1994 aufgehoben, dass das Tragen von Waffen auf dem Uni-Gelände grundsätzlich verbot. Weiterlesen →

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Baustelle: Fröhliches Spatenstechen hinter Haus 23 – Presse-Echo

„PULS.“ hatte letzte Woche kurz über den Spatenstich für den 2. Bauabschnitt (Haus 23) berichtet.
Falls Sie mehr über das größte hessische Bauprojekt wissen möchten, finden Sie in der aktuellen Ausgabe der synapse – dem Mitarbeiter-Newsletter der Uni-Klinik – eine ausführliche Berichterstattung und einen aktuellen Pressespiegel zum Thema.

Bettina Wurche

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Neue Medien: Gratis-Apps und -Software fürs Studium

Nützliche Tools für Smartphone, Laptop oder PC für Studierende müssen nicht teuer sein, viele sind sogar gratis.
Der IT-Berater Markus Stenzel hat auf seiner Website die wichtigsten unentgeltlichen Smartphone-Apps für Studierende zusammengestellt.
Diese Apps sind für Basis-Anwendungen, die für alle Fächer nützlich sind (Textverarbeitung, Statistik, Viren-Scanner,…).  Lesen Sie dazu auch den Spiegel-Online-Artikel „Hier wird Problemen App-geholfen“.

Medizin-spezifische Apps (iAuscultate, iMed Blut & Laborwerte, Medikamente,…) finden Sie z. B. in dieser Aufstellung von DocCheck.
Die Medizin-Apps sind teilweise unentgeltlich, manche kosten zwischen 1,99 und 9,99 €, andere sind deutlich teurer. DocCheck hat die Anwendungen der Programme beschrieben und auch jeweils den Preis angegeben. Weiterlesen →

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Presseschau: Verfolgte Hochschullehrer an der Medizinischen Fakultät Frankfurt

Die grausame Verfolgung von Juden und anderen Menschen unter dem nationalsozialistischen Unrechtsregime machte auch nicht vor den jüdischen Ärzten in Frankfurt halt. Eine Ausstellung im Universitätsarchiv  zeigt jetzt die Ergebnisse einer Recherche zum Schicksal „verfolgter Lehrender an der Medizinischen Fakultät“ anhand der Biografien von Karl Herxheimer und Wilhelm Hanauer.

Der FR-Artikel „Menschen ohne Recht und Namen“ stellt die Arbeit der Pädagogin und Historikern Katja Walter vor, auf deren Recherchen die Ausstellung basiert:
Karl Herxheimer nahm bei Gründung der Frankfurter Universität 1914 den ersten Lehrstuhl für Haut- und Geschlechtskrankheiten an. Wilhelm Hanauer wurde als Privatdozent für „soziale Medizin“ von seinen Kollegen als „ungewöhnlich produktiver wissenschaftlicher Schriftsteller und eine in Frankfurt angesehene Persönlichkeit“ gelobt. Beide fielen trotz ihres hohen Ansehens bei den Bürgern der Stadt Frankfurt der Judenverfolgung zum Opfer: Die Universität hatte sich schon 1933 zur „Gleichschaltung“ entschlossen und jüdischen Hochschullehrer die Lehrbefugnis entzogen. Hanauer und Herxheimer überlebten diese unwürdige und demütigende Behandlung nicht lange: Hanauer starb schon wenige Jahre später, Herxheimer wurde 1942 nach Theresienstadt verschleppt und starb dort wenig später an Unterernährung und einer Infektion. Weiterlesen →

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Aktuell: Seminar „Persönliches Engagement für die Eine Welt“

„Studierende und Entwicklungszusammenarbeit
Persönliches Engagement für die Eine Welt
Seminar vom 14. bis 16. September2012 in Berlin

Das Interesse von Studierenden in Deutschland für die Probleme Afrikas, Asiens und Lateinamerikas und die deutsche Entwicklungszusammenarbeit ist nach wie vor sehr hoch. Viele haben im Rahmen von Freiwilligenprogrammen bereits praktische Erfahrungen vor Ort gesammelt und verbinden diese mit Fachkenntnissen im Rahmen des Studiums. Jedoch bieten die bundesdeutschen Hochschulen noch viel zu wenig praxisorientierte Informationen über entwicklungspolitische Betätigungsfelder an.

Ziel dieses Seminars ist es, im Rahmen von Vorträgen und Diskussionen, Grundpositionen der aktuellen deutschen Entwicklungszusammenarbeit darzustellen und auf Möglichkeiten zur Information, Vorbereitung und für eigenes Engagement schon während des Studiums hinzuweisen. Ebenso wird aufgezeigt, welche Qualifikationen von künftigen Mitarbeiterinnern und Mitarbeitern der personellen Entwicklungszusammenarbeit erwartet werden. Weiterlesen →

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Ethik: Zur Ästhetik des Herrn von Hagens – ein Statement von PD Dr. Wicht

Ich hab’ kein ethisches Problem mit Dr. von Hagens, ich hab’ ein ästhetisches. Wo er seine Leichen herbekommt – das ist mir Wurst, solange die nicht vom Leben zum Tode gebracht wurden, damit er sie verwursten kann.

Über die Methodik der Plastination müssen wir nicht reden. Die hat er zwar nicht erfunden (Wachsplastinate macht man schon seit 250 Jahren, aber perfektioniert, und es ist ein Segen für die Anatomie, für die Lehre vor allem.

Über die Ästhetik seiner Grossplastinate, über seinen Wanderzirkus wäre zu reden. Weiterlesen →

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Ethik: Ein echter Anatomie-Lehrfilm: Sectio chirurgica

Darf medizinische Lehre – Anatomie und chirurgische Eingriffe –gefilmt werden?
Darf die Kamera zeigen, wie life ein menschlicher Körper aufgeschnitten wird?
Doch, das steht außer Frage.

Aber es gibt einen siginifikanten Unterschied zwischen Lehre und Sensationsgeilheit.
Ein ausgezeichnetes Beispiel für einen anatomischen Lehrfilm ist die Tübinger Sectio chirurgica.

Die Tübinger Sectio chirurgica zeigt einen chirurgischen Eingriff vor laufender Kamera. Die Lerneinheit verbindet das Fachwissen aus den Anatomie- und Histologie-Kursen mit klinischen Fragestellungen („PULS.“: “Lehre: Tübinger Sectio chirurgica”). Weiterlesen →