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Wissenschaftler der Goethe-Universität für Innovationen in der Hochschullehre ausgezeichnet

Prof. Dr. Jan Landwehr (FB Wirtschaftswissenschaften) und PD Dr. Susanne Gerhardt-Szép (FB Medizin/Zahnmedizin) erhalten„Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre“, um neue Lehrformate zu entwickeln.

Carolinum: Phantomkurs

Carolinum: Phantomkurs

Die Baden-Württemberg Stiftung, die Joachim Herz Stiftung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft haben diese Auszeichnungen für herausragende Leistungen in der Lehre vergeben.

Frau PD Dr. Susanne Gerhardt-Szép ist für ihr Projekt „P@L“ ausgezeichnet worden:
Das Entwicklungsvorhaben “P@L” kombiniert Ansätze des analogen problemorientierten Lernens (POL) mit digitalem E-Learning. Dabei entsteht eine neuartige Form des integrierten (Blended) Lernens, die sich durch die Existenz von interaktiven und kooperativen Elementen auszeichnet. Im Zentrum stehen die sinnvolle inhaltliche und zeitliche Abstimmung beider Teilszenarien und die Rolle des Tutors als Lernbegleiter. Dieser muss u.a. dazu beitragen, dass die Verknüpfung der elektronischen Lerninhalte mit den bearbeiteten POL-Fällen im Rahmen der reellen Gruppenarbeit gelingt.“ (Stifterverband für die deutsche Wissenschaft).

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Forschung: Wilhelm Leibniz-Preis 2013 für den Frankfurter Krebsforscher Ivan Dikic

Der Frankfurter Forscher Prof. Ivan Dikic erhält den mit 2,5 Millionen Euro dotierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2013!
Herr Prof. Dikic ist seit 2009 Direktor des Instituts für Biochemie II und Wissenschaftlicher Direktor des Buchmann Instituts für Molekulare Lebenswissenschaften.

Sein Forschungsgebiet ist die Markierung von Proteinen mit dem kleinen Signalmolekül Ubiquitin (Ubiquitinierung):
„Einst war sie als “ Todeskuss für Proteine” bekannt: die Markierung von Proteinen mit dem kleinen Signalmolekül Ubiquitin (Ubiquitinierung), die sie für die Vernichtung im molekularen Schredder der Zelle, dem Proteasom, freigab. Weiterlesen →

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Termine: Weihnachtsvorlesung 2012 des Herrn PD Dr. Helmut Wicht

Einer der wichtigsten Termine des Studienjahres naht – die gleichsam berühmte wie berüchtigte Wicht`sche Weihnachtsvorlesung.

Wo und wann?

Mittwoch, 19. Dezember 2012
14 Uhr c.t.
Haus 22, Paul Ehrlich-Hörsaal

Weihnachstvorlesung 2012

Weihnachtsvorlesung 2012

“Anatomia academiae” lautet der diesjährige Titel, es geht um die Frage nach dem Wesen der Akademiker, eine Schnurre von Herrn Hippokrates und einen akademischen Hausmeister. Und vielleicht ist am Schluss noch ein kleines bißchen Platz für “Nr. 5″, die berühmteste Maus unseres Fachbereichs.

! ! Programmänderung:
Die Geschichte vom anatomischen Hausmeister hat sich für die Weihnachstvorlesung leider als zu lang erwiesen.
Dafür hat Herr Dr. Wicht sein Erlebnis aus dem Keller-Labyrinth des Herrn Haberl auf seinen Blog gestelllt:
“Der Herr Haberl” (http://www.scilogs.de/blogs/blog/anatomisches-allerlei/2012-12-11/der-herr-haberl).
Der Hausmeister hatte eine blaue Latzhose und Schultern wie ein Berggorilla und tituliert Herrn Prof. Dr. Horst-Werner Korf stets mit einem guthessischen ” Hoschemaa, Host-Wänne, so gehd des ned….”.
Eine sehr vergnügliche Geschichte, direkt aus der Werkstatt …

Bettina Wurche

 

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Presseschau: Uni-Report 6/12

Der neue Uni-Report ist da!
Personalia, Veranstaltungen und Meinungen aus allen Fachbereichen der Goethe-Uni.

Unter anderem geht es mal wieder um das CHE-Ranking:
Unter der Überschrift „Streitpunkt Hochschulranking“ verteidigt der Prof. Dr. Frank Ziegele Geschäftsführer des CHE (Centrum für Hochschulentwicklung gGmbH) das umstrittene CHE-Ranking, der Soziologe Prof. Dr. Sighard Neckel (Dekan des FB Gesellschaftswissenschaften und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) vertritt die kritische Sichtweise. Weiterlesen →

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Termine: Online-Anmeldung für Semesterabschlussklausuren am 09.01.2013 läuft

Die Online-Anmeldephase für die Semesterabschlussklausuren (SAK) am 9. Januar 2013 hat gestern begonnen und wird bis zum 13. Dezember 2012 andauern.
(Quelle: Dr. med. Richard J. Melamed, Leiter des Akademischen Prüfungsamtes).
bw
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Lehre: POL – Problem-Lösung am virtuellen Patienten

Der kleine Raum im Lernstudio ist mit einer gemütlichen Couchgarnitur möbliert. Der Tutor – Jan-Hendrik Schäfer – wartet schon, als die 8 Teilnehmerinnen hereintröpfeln, die 9. ist entschuldigt.
Dann geht es sofort in medias res – in diesem Fall wohl eher in medias renalis.

Die POL-Teilnehmerinnen werden zum studentischen Ärzteteam: Sie anamnestizieren, untersuchen, diagnostizieren und behandeln. Dazwischen wird diskutiert. Gesucht wird die umfassende Problem-Lösung am Papier-Patienten.
Was liegt an?

Fall 1: Der Patient ist ein Mann von Mitte 50 mit einseitiger Hodenschwellung.
Die Gruppe war beim letzten Termin zur Patientenvorstellung in der Klinik, Jan-Hendrik Schäfer fragt nach dem Feedback, einige offene Fragen sind zu klären.
Dann trägt der Tutor mit der Gruppe noch einmal zusammen, was bei der anfänglichen Anamnese und körperlichen Untersuchung herausgekommen war: Die Schwellung ist offenbar nicht druckschmerzhaft, dafür hat der Patient Hämurie, Fieber, Nachtschweiß und fühlt sich schlapp. Außerdem klagt er über Rückenschmerzen. Weiterlesen →

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Medizinstudium: „Industrielle Interessen und rationale Arzneitherapie“

Der SPON-Beitrag „Pharma-Firmen an der Uni: Künftige Ärzte trainieren ihr Lobby-Immunsystem“ beschäftigt sich mit der zunehmenden Beeinflussung der Pharmaindustrie auf die medizinische Lehre.
Bei Ärzten und Studierenden regt sich immer mehr Widerstand gegen diese gängige Praxis der Beeinflussung. Darum gibt es zunehmend Lehrveranstaltungen, um die Studierenden aufzuklären und gegen diese Beeinflussung zu wappnen.
Im Modellstudiengang an der Charité in Berlin wird seit einigen Jahren die Lehrveranstaltung „Advert retard® – industrielle Interessen und rationale Arzneitherapie“ angeboten. Weiterlesen →

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Stellungnahme des Studentenwerks Frankfurt zur Gedenkplatte „Perlenfabrik“ an der Ginnheimer Landstraße 42

“Es stimmt, dass das Studentenwerk Frankfurt am Main die Gedenkplatte zur sogenannten „Perlenfabrik“, eines Konzentrationslagers auf dem Gelände des heutigen Studierendenwohnheims Ginnheimer Landstraße 42 im Rahmen dringend notwendiger Sanierungsmaßnahmen der Fassade unter Dämmplatten abgedeckt hat. Wir haben uns bewusst zu diesem Schritt entschlossen, da Versuche, die Platte mechanisch von der Fassade zu lösen, zeigten, dass diese hierbei zerstört würde. Die Renovierungsarbeiten sind fast abgeschlossen und wir planten, nach endgültiger Fertigstellung eine neue Platte anstelle der alten an geeigneter Stelle anzubringen. Die Entscheidung von 1986, die Platte verdeckt an der Fassade zu montieren, war aus heutiger Sicht unglücklich und bedachte wohl nicht die Möglichkeit einer späteren Sanierung. Weiterlesen →
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Campus-Leben: Wie weit ist das neue KOMM?

Unter dem grauen Novemberhimmel wächst ein Gebilde aus grauem Beton: Das neue KOMM!

KOMM Baustelle, 26.12.2012 (1)

KOMM Baustelle, 26.12.2012 (1)

Ein Irrgarten aus ineinander greifenden unregelmäßigen Riegeln und Blöcken, noch ohne Dach.
Die Form ist ungewöhnlich und macht es zunächst schwer, darin ein funktionsfähiges Gebäude zu erahnen.
Erst der Blick in die Baupläne beruhigt: Es wird genauso, wie von den Architekten und Studierenden geplant wurde.
Schließlich zeigen auch die architektonischen Skizzen und Baupläne ein ungewöhnliches Gebäude.

Durch die Form des Grundstücks wird ein L-förmiger Grundriss vorgegeben, die beiden Stockwerke sehen sehr unterschiedlich aus und einige Wände sind leicht geneigt.
Ein verquer anmutendes Gebäude für quer denkende Studierende?
Inspirierende Architektur für inspirierende Gedanken?
Neue Bauen für neue Projekte?
Auf jeden Fall ein echter Hingucker.

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