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	<title>puls. &#187; PJ</title>
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	<description>News-Magazin des FB Medizin der Goethe-Uni</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Apr 2020 20:25:04 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Informationsveranstaltung PJ 11-14</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2014 07:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Klinik]]></category>
		<category><![CDATA[PJ]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Einladung zur Informationsveranstaltung für das Praktische Jahr mit Beginn 17. November 2014 (PJ 11-14) am Dienstag, 27. Mai 2014, 16:15 Uhr, Haus 23, H23-3. Inhalte: Einzelheiten zu den Fristen &#38; Terminen, Anmeldung zum Staatsexamen, zur Online-Anmeldung und Einteilung Ihrer PJ-Plätze &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/informationsveranstaltung-pj-11-14">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Einladung zur Informationsveranstaltung für das Praktische Jahr mit Beginn 17. November 2014 (PJ 11-14) </b>am<br />
<b>Dienstag, 27. Mai 2014, 16:15 Uhr, Haus 23, H23-3.</p>
<p>Inhalte:<br />
</b></p>
<ul>
<li>Einzelheiten zu den Fristen &amp; Terminen,</li>
<li>Anmeldung zum Staatsexamen,</li>
<li>zur Online-Anmeldung und</li>
<li>Einteilung Ihrer PJ-Plätze</li>
<li>und den weiteren Ablauf bis zum Beginn des Praktischen Jahres.</li>
</ul>
<p>Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, im Foyer von Haus 23 einige der Akademischen Lehrkrankenhäuser kennen zu lernen und sich auszutauschen</p>
<p>Aktuelle Informationen finden Sie <a title="Informationsveranstaltung zum PJ 11 14" href="http://www.med.uni-frankfurt.de/stud_med/pj/index.html" target="_blank"> hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Neurologie: Lehre und Prüfungen  &#8211; Interview mit Herrn Dr. Kell</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/neurologie-lehre-und-prufungen-interview-mit-herrn-dr-kell</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Mar 2014 07:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Famulatur]]></category>
		<category><![CDATA[Klinik]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen und Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[PJ]]></category>
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		<category><![CDATA[Prüfungen]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Neurologie verändert  ab dem Sommer-Semester 2014 ihre Prüfungsmodalitäten. Der Lehrbeauftragte, Herr Dr. Christian Kell, erklärt im puls.-Interview die Hintergründe für diese Entscheidung und was man sich davon verspricht. puls.: „Herr Dr. Kell, die Neurologie ist dabei, ihre Lehre grundsätzlich &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/neurologie-lehre-und-prufungen-interview-mit-herrn-dr-kell">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Neurologie verändert  ab dem Sommer-Semester 2014 ihre Prüfungsmodalitäten.<br />
Der Lehrbeauftragte, Herr Dr. Christian Kell, erklärt im puls.-Interview die Hintergründe für diese Entscheidung und was man sich davon verspricht.</p>
<p><strong>puls.: „Herr Dr. Kell, die Neurologie ist dabei, ihre Lehre grundsätzlich umzustrukturieren.<br />
Welche Gründe gibt es dafür? Und: Wie sieht Ihr Praktikum aus?“</strong><br />
C. K.: „In der Neurologie nehmen wir die Lehre sehr ernst: Herr Prof. Steinmetz hat allein für das Blockpraktikum Neurologie zwei Assistenzärzte vollzeitig abgestellt.<br />
Von den Studierenden bekommen wir dafür sehr viel Wertschätzung zurück.<br />
Unser Block-Praktikum ist so aufgebaut, das wir vormittags den theoretischen Teil machen, nachmittags geht es dann praktisch an die Fälle.<br />
Unsere Erfahrung hatte gezeigt, dass zwar auch unsere vor dem Praktikum liegende Vorlesung gut besucht ist, obwohl sie um 08:15 Uhr beginnt. Im Praktikum hatten wir dann aber häufig Gruppen mit recht unterschiedlichem Wissensstand. Manche Studierende hatten die Vorlesung gehört, andere nicht, dementsprechend waren sie unterschiedlich vorbereitet.<br />
Wir wollten aber das Praktikum so gestalten, dass alle Studierenden mitkommen konnten.<span id="more-9687"></span></p>
<p>Damit das Praktikum erfolgreich laufen konnte, mussten wir also die Theorie nochmal eingehend besprechen, damit alle Studenten die Grundlage hatten, am Patienten zu verstehen, was sie da sehen. Das war nicht ideal für die Studierenden, die schon in der Vorlesung waren und den Stoff schon gelernt hatten. Außerdem hat es immer viel Zeit gekostet.<br />
Dann kam bei den Evaluationen heraus, dass die Studierenden lieber mehr praktische Fälle und ein längeres Praktikum haben wollten. Da wir das Praktikum nicht einfach verlängern konnten, mussten wir eine andere Lösung suchen, die Studierenden weiterhin theoretisch gut vorzubereiten und gleichzeitig mehr Platz für praktische Fälle zu schaffen.“</p>
<p><strong>puls.: „Welche Lösung haben Sie dafür gefunden?“<br />
</strong>C. K.: „Wir haben unser Fach aus der SAK herausgezogen und dürfen die Klausuren nun selbst vor dem Praktikum durchführen. Nach dem Praktikum gibt es in Form einer mündlichen Prüfung eine erneute Lernkontrolle.<br />
So haben wir jetzt mit Zustimmung des Fachbereichsrates nach positivem Votum des Studienausschusses, des Studiendekans für den klinischen Studienabschnitt Herrn Prof. Dr. Dr. Sader. dem Akademischen Prüfungsamt und der Fachschaft die Erlaubnis bekommen, die neue Neurologie-Prüfung ab dem SS 2014 selbst durchzuführen. Die schriftliche Prüfung ist in Form und Inhalt vergleichbar mit dem Neurologie-Anteil, der vorher Teil der SAK war. Auf diese Weise fällt auch die Neurologie aus der SAK heraus und entspannt diese etwas. Gerade dies wurde von den Studierendenvertretern sehr positiv aufgenommen.</p>
<p>So können wir den Anteil an Theorie im Praktikum verringern, die Studierenden sind trotzdem gut vorbereitet, weil sie ja schon für die Klausur gelernt haben und wir haben im Praktikum mehr Zeit für praktische Fälle.<br />
Wir denken, dass diese Umstellung eine didaktisch sinnvolle Sache ist und es wird sicherlich zum Wohl der Studierenden und ihres Studienerfolgs sein. Unser Ziel bei der Umstrukturierung der Prüfung ist, dass die Studierenden so gut wie möglich vorbereitet werden.“</p>
<p><strong>puls.: „Haben die guten Ergebnisse der Evaluierung einen Effekt auf die Anzahl der Famulanten und PJ-lern in der Neurologie?“</strong><br />
C. K.: „Die positiven Rückmeldungen der Studierenden schlagen sich deutlich in einer sehr hohen Nachfrage nach Famulatur- und PJ-Tertialplätzen nieder und auch in den späteren Bewerbungen. Wir versuchen, viele von denen aufzunehmen, aber manchmal geht einfach nicht mehr.<br />
Unser Chef ist der Meinung, dass man in die Ausbildung investieren muss, um gute Mitarbeiter zu bekommen. Und das bestätigt sich bei den Bewerbungen von sehr guten Leuten.</p>
<p>Wir nehmen unsere Studierenden hier ernst. Alle müssen im Praktikum aktiv werden und bekommen dann auch ein direktes Feedback. So haben sie die Chance, ihr Wissen auszuprobieren und sich zu verbessern. Gleichzeitig müssen sie auch Kritik aushalten können. Das bekommen sie am Anfang der Woche so gesagt und das klappt sehr gut. Dafür bekommen sie von uns alles, was sie brauchen. Das zeigt unseren Studierenden, dass sie uns nicht egal sind.<br />
Das Neurologie-Praktikum ist ja erst sehr spät im Studium.<br />
Wir wollten aber gern schon möglichst frühzeitig im Studium Kontakt mit den Studierenden aufnehmen, darum bringen wir seit zwei Jahren mit sehr großem Aufwand jedem einzelnen Studierenden die neurologische Untersuchung im <em>UkliF-Kurs im ersten klinischen Semester</em> bei. Die Studierenden bekommen dann von uns, den Neurologen, aus erster Hand vermittelt, was sie später auf unseren Stationen brauchen.</p>
<p><strong>puls.: „Was hat Sie dazu gebracht, sich so stark in der Lehre zu engagieren?“</strong><br />
C. K.: „Ich bin sehr universitär geprägt. Als Student hatte ich einen Anatomie-Professor, der uns  hart rangenommen und mit uns seine Begeisterung geteilt hat: Herrn Prof. Dr. Stehle.<br />
Er war ein gutes Vorbild für gute Lehre.<br />
Meines Erachtens ist es das oberste Ziel in der Lehre, die Studierenden dafür zu begeistern und sie zu motivieren, sich selbst mit den Inhalten auseinanderzusetzen.<br />
In den mündlichen Prüfungen sehen wir dann, dass die Studierenden es geschafft haben, so zu lernen, dass sie auch mit außergewöhnlichen Themen konfrontiert werden können und auch die gut  beantworten können.<br />
Mir geht es darum, die Studierenden für die klinische Neurologie wie auch die Neurowissenschaft zu begeistern und ihnen klarzumachen, dass sie sich ihrer Verantwortung bewusst sein sollten. Sie sollen später Menschen gut versorgen können. Es geht also um Spaß am Lernen und gleichzeitig um Verantwortungsbewusstsein.“</p>
<p><strong>puls.: „Wie lange sind Sie schon als Lehrender aktiv?“</strong><br />
C. K.: „Ich mache seit vielen Jahren und sehr gerne Lehre, weil ich jedes Mal selbst etwas dazu lerne. Allein schon wegen der Fragen der Studierenden.<br />
Das Neuropraktikum betreue ich seit 3 Jahren, davor habe ich – auch schon als studentischer Tutor- Neuroanatomie und Neurophysiologie unterrichtet, das ist schon über 10 Jahre her.</p>
<p><strong>puls.: „Wirkt sich die Fachdisziplin Neurologie auf die Lehre aus?“</strong><br />
C. K.: „Das Metier Neurologie hat besondere Anforderungen: wir müssen besonders empathisch sein, um zu einer Diagnose zu kommen. Diese Empathie ist bei Neurologen sicherlich besonders ausgeprägt, weil wir sie für die Diagnosestellung unbedingt brauchen. Für uns ist es wichtig, dass die Patienten sich gut aufgehoben fühlen, denn nur wenn der Patient bei der Untersuchung gut mitarbeitet, haben wir eine realistische Chance, an die Informationen zu gelangen, die wir für eine korrekte Diagnosestellung benötigen.<br />
Mit den Kollegen der Vorklinik  arbeiten wir bereits zusammen. Sie bitten uns in die Vorlesungen, damit wir den Studierenden die Zusammenhänge der naturwissenschaftlichen Inhalte verdeutlichen: Anatomie und Physiologie sind Basiskenntnisse für den klinischen Studienabschnitt.<br />
Wir wollen keinesfalls klinische Inhalte in die Vorklinik legen. Aber wenn Studierende im vorklinischen Bereich erfahren, wie wichtig diese Grundlagen später sind, dann fällt das Lernen bestimmt leichter.“</p>
<p>puls. dankt Herrn Dr. Kell für das begeisternde Interview.</p>
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		<title>PJ-Aufwandsentschädigung, Sachleistungen und kein Studientag</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/pj-aufwandsentschadigung-und-kein-pj-tag</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Jan 2014 18:37:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Entscheidung ist gefallen: Die Frankfurter PJ-Studierende erhalten künftig eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 300,00 € und &#8211; je nach Krankenhaus- Sachleistungen bis zur maximalen Höhe von 597 €. Der Studientag zur Selbstlernzeit fällt weg. Am Donnerstag abend gab es &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/pj-aufwandsentschadigung-und-kein-pj-tag">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9455" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/04/Demo-2014-01-30_2.gif"><img class="size-medium wp-image-9455" alt="PJ Demo Januar 2014 1" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/04/Demo-2014-01-30_2-300x225.gif" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">PJ Demo Januar 2014 1</p></div>
<p>Die Entscheidung ist gefallen:<br />
<strong>Die Frankfurter PJ-Studierende erhalten künftig eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 300,00 € und &#8211; je nach Krankenhaus- Sachleistungen bis zur maximalen Höhe von 597 €.</strong><br />
<strong> Der Studientag zur Selbstlernzeit fällt weg.</strong></p>
<p>Am Donnerstag abend gab es eine letzte Gesprächsrunde zwischen dem Dekanat und den Akademischen Lehrkrankenhäusern, zu dem der Dekan Prof. Pfeilschifter auch StudierendenvertreterInnen eingeladen hatte. <span style="line-height: 1.6;">Die neue ÄAppO hatte eine PJ-Aufwandsentschädigung der Krankenhäuser bis zu 597 € monatlich ermöglicht.</span></p>
<p>Die Fachschaft und die Studierenden hatten lange gekämpft, am Donnerstag abend gab es noch eine letzte Demonstration vor dem Dekanat.</p>
<p><span style="line-height: 1.6;">Das Frankfurter Ergebnis für ganz Frankfurt: 300 €  Aufwandsentschädigung gezahlt.<br />
Zusätzlich können die jeweiligen Krankenhäuser Sachleistungen gewähren, bis zur maximalen Höhe  von 597 €.</span></p>
<p><em id="__mceDel"><em id="__mceDel"><span id="more-9452"></span></em></em>Die Gewährung von Sachleistungen obliegt dann den Krankenhäusern selbst.</p>
<p>Einen ausführlichen Bericht der Fachschaft dazu finden sie auf der Seite der GLM:300 Euro <strong><a title="GLM: PJ-Aufwandsentschädigung und Abschaffung des Studientages" href="http://www.gemeinsamelistemedizin.de/wordpress/?p=1356" target="_blank">&#8220;PJ-Aufwandsentschädigung und Abschaffung des Studientages&#8221; </a>und in der <a title="Pressemitteilung GLM zum PJ-Beschluß" href="http://www.gemeinsamelistemedizin.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/01/PM2014.01.31_FachschaftMedizin_PJ.pdf" target="_blank">Pressemitteilung der GLM</a></strong><br />

<a href='http://puls.meertext.eu/pj-aufwandsentschadigung-und-kein-pj-tag/demo-2014-01-30_4'><img width="150" height="150" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/04/Demo-2014-01-30_4-150x150.gif" class="attachment-thumbnail" alt="PJ Demo Januar 2014 2" /></a>
<a href='http://puls.meertext.eu/pj-aufwandsentschadigung-und-kein-pj-tag/demo-2014-01-30_2-2'><img width="150" height="150" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/04/Demo-2014-01-30_21-150x150.gif" class="attachment-thumbnail" alt="Demo-2014-01-30_2" /></a>
<a href='http://puls.meertext.eu/pj-aufwandsentschadigung-und-kein-pj-tag/demo-2014-01-30_3'><img width="150" height="150" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/04/Demo-2014-01-30_3-150x150.gif" class="attachment-thumbnail" alt="Demo-2014-01-30_3" /></a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Lehre: Interview mit Herrn Prof. Dr. Klingebiel</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/lehre-interview-mit-herrn-prof-dr-klingebiel</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Jan 2014 07:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Famulatur]]></category>
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		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. med. Thomas Klingebiel ist der Direktor und Lehrbeauftragter der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Darüber hinaus ist er als Prodekan Mitglied des Fachbereichsvorstands und für die Forschung zuständig. puls.: „Herr Prof. Klingebiel, Sie sind sowohl der Direktor als &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/lehre-interview-mit-herrn-prof-dr-klingebiel">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. med. Thomas Klingebiel ist der Direktor und Lehrbeauftragter der <a title="Klinik für Kinder- und Jugendmedizin" href="http://www.kgu.de/fachkliniken/zentrum-fuer-kinder-und-jugendmedizin/klinik-fuer-kinder-und-jugendmedizin/klinik-fuer-kinder-und-jugendmedizin.html" target="_blank">Klinik für Kinder- und Jugendmedizin</a>. Darüber hinaus ist er als Prodekan Mitglied des Fachbereichsvorstands und für die Forschung zuständig.</p>
<p><strong>puls.: „Herr Prof. Klingebiel, Sie sind sowohl der Direktor als auch der Lehrbeauftragte der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Diese Doppelfunktion ist ungewöhnlich. Warum haben Sie sich dafür entschieden?“</strong><br />
T. K.: „Als ich hier vor 13 Jahren anfing, wollte niemand das Amt des Lehrbeauftragten übernehmen. Darum habe ich es dann selbst gemacht – seitdem haben wir die Ausbildung für die Kinderheilkunde vollständig reformiert und im November 2006 dann auch den Preis für Exzellente Lehre dafür erhalten. Seitdem arbeite ich im Bereich Lehre eng mit Herrn Dr. Wittekindt zusammen, er nimmt mittlerweile die wesentlichen Aufgaben des Lehrbeauftragten wahr.<br />
Lehre ist wichtig, sie sollte auch an der Spitze des Instituts beheimatet sein!“.</p>
<p><strong>puls.: „Warum haben Sie sich für noch nicht erwachsene Patienten  entschieden?<br />
Was ist das Besondere an der Arbeit mit Kindern oder Jugendlichen als Patienten?“</strong><br />
T. K.: „Ich habe eine Ausbildung in der Pathologie gemacht, speziell in der Pädo-Pathologie. Das hat mein Interesse geweckt und ich ging dann weiter in die Kinder-Onkologie. Ich habe 1980 mein Examen gemacht, in den 80-er und 90-er Jahren kam es in der Kinderheilkunde zu faszinierenden Umwälzungen und neuen Erkenntnissen: Auf einmal wurden Krankheiten, die bis dahin unheilbar waren, heilbar!<br />
Dieser medizinische Fortschritt innerhalb relativ kurzer Zeit war faszinierend!<span id="more-9354"></span></p>
<p>Was mich an der Kinderheilkunde damals und auch heute noch beeindruckt, war und ist der unmittelbare Zugang zum Patienten. Mein damaliger Chef hatte sich nämlich dafür eingesetzt, mit den krebskranken Kindern direkt zu sprechen. Das machte man damals noch nicht. Das war der Abschied vom paternalistischen Arztbild.<br />
Es war eine ungeheuer aufregende Zeit – die medizinischen Fortschritte und die neuartige Patientenkommunikation.“</p>
<p><strong>puls.: „Was genau hat den medizinischen Fortschritt damals ausgemacht? Waren es neue Medikamente oder Technologien?“</strong><br />
T. K.: „Krebs wurde damals heilbar durch die Kooperation auf breiter nationaler Ebene und den Aufbau von Klinik-Netzwerken in ganz Deutschland!<br />
Therapien und Therapieerfolge wurden evidenzbasiert dokumentiert und kommuniziert, so dass alle auf diese Erfahrungen zurückgreifen konnten. Man beharrte nicht mehr darauf, auf der eigenen Station nach eigenen Vorstellungen zu behandeln, sondern versuchte die Optimierung der Therapie durch konsequente Kommunikation untereinander. In ganz Deutschland gab es Schwerpunkte für Krankheiten, in denen Spezialwissen vorhanden war. Krebserkrankungen bei Kindern gehören zu den seltenen Krankheiten, die kann man nur dann erfolgreich behandeln, wenn man sich zusammenschließt.</p>
<p>Das Behandlungsprinzip der Therapie-Optimierung durch nationale Protokolle hat in der pädiatrischen Onkologie den Durchbruch gebracht!<br />
Nicht die Entwicklung neuer Medikamente oder Technologie, sondern die konsequente Kommunikation und der Austausch. Auch wenn ich ausländische Delegationen berate, gebe ich ihnen diese Empfehlung zur Kommunikation. Und meistens ist das auch genau der Punkt, der noch nicht optimal umgesetzt wird.</p>
<p>Diese Kommunikation ist gerade innerhalb der Pädiatrie entscheidend – nur interdisziplinäre Arbeit führt zur Heilung. Pädiater, Chirurgen, Strahlentherapeuten und viele andere Ärzte müssen hier sehr eng zusammen arbeiten. Die pädiatrische Onkologie ist sehr stark evidenzbasiert, die Therapien sind standardisiert – ohne den Patienten dabei aus den Augen zu verlieren.“</p>
<p><strong>puls.: „Was erwartet einen PJ-ler in der Kinderklinik?“</strong><br />
T. K.: „PJ-ler werden überwiegend von den Stations- und Oberärzten betreut, sie sind natürlich auch bei der Visite dabei. Sie erledigen Aufgaben, die sie allein bewältigen können und nehmen allgemein am Stationsalltag teil – dazu gehören auch Tätigkeiten wie Blutabnehmen oder Punktionen unter der nötigen Supervision.<br />
Außerdem haben wir noch spezifische Unterrichtsveranstaltungen für PJ-ler:</p>
<ul>
<li>Mittagsbesprechung</li>
<li>Freitags-Röntgenbesprechung</li>
<li>Dienstags: Neo-Visite auf der 14-2 (Prof. Schlößer)</li>
<li>Dienstags: Hämatologie-Onkologie (Dr. Bochennek)</li>
<li>Donnerstags: Fallseminar (Prof. Bader)</li>
<li>Ab Ende März: Journal-Club alle 2 Wochen (Prof. Klingebiel)</li>
<li>1 x pro Tertial: Notfall &#8211; und Reanimationsübung am Simulator (B. Wittekindt)</li>
<li>Für die gesamte Uniklinik macht Herr Prof. J. Schulze ein Fallseminar, an dem auch die PJ-ler teilnehmen können.</li>
</ul>
<p>Das PJ-Logbuch für die Kinderklinik ist fertig und wird bereits ausgegeben.<br />
<a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/01/PJ_Logbuch_Uni_17_01_2014.pdf">(pdf: PJ_Logbuch_Uni_17_01_2014</a>).<br />
Dazu bekommen unsere PJ-Kandidaten und alle anderen Studierenden eine umfassende Unterweisung mit allgemeinen Verhaltensregeln. Dabei geht es um Verhalten am Patienten-Bett, Datenschutz und Schutz der Persönlichkeitsrechte, Hygiene-Vorschriften und das korrekte Verhalten gegenüber Patienten und Angehörigen. Außerdem müssen PJ-ler den Anweisungen des gesamten medizinischen Personals, also auch des Pflegpersonals, auf der Station Folge leisten. Genaue Abgrenzungen sind wichtig zur Vermeidung von Behandlungsfehlern, bei denen Studenten beteiligt sind und zur Erhöhung der Patientensicherheit im Universitätsklinikum.&#8221;</p>
<p><strong>puls.: „Zurzeit gibt es eine heftige Diskussion darüber, wie viel Verantwortung PJ-ler übernehmen dürfen oder sollen. Der Tod eines Säuglings durch einen Behandlungsfehler eines PJ-Studierenden hatte diese Diskussion ausgelöst.<br />
Wie viel Verantwortung tragen Ihre PJ-ler?“</strong><br />
T. K.: „Daraufhin haben wir natürlich auch noch einmal diskutiert…<br />
Zunächst einmal dürfen PJ-ler gar nicht intravenös spritzen.<br />
Dann haben wir jetzt unterschiedliche IV und Oral-Zugänge, so dass solche Verwechslungen völlig ausgeschlossen sind. Das war ein zusätzlicher Aufwand, aber wir halten es für wichtig.<br />
In der Unterweisung sagen wir noch einmal sehr deutlich, wo die Handlungsspielräume der PJ-ler enden. Diese Unterweisung wird bald auch als Handreichung schriftlich ausgegeben, sie ist gerade noch in der Abstimmung.“</p>
<p><strong>puls.: „Was empfehlen Sie Studierenden  für ein erfolgreiches PJ?“</strong><br />
T. K.: „Ich empfehle: Denken angewöhnen! Wenn man auf ein Problem oder eine Frage stößt, sollte man auch die Antwort darauf suchen. Dabei kann es sich um eine Krankheit handeln, von der man noch nie gehört hat, oder ein Verfahren. Oft kann man nicht sofort nach der Lösung suchen, dann muss man sich vielleicht eine kleine Notiz machen und der Frage später auf den Grund gehen.<br />
Man muss eine Kultur des ständigen Lernens entwickeln!<br />
Das sage ich auch immer in den Vorlesungen oder bei Visiten.“</p>
<p><strong>puls.: „Was halten Sie von Studientag und PJ-Aufwandsentschädigung, und welche Möglichkeiten haben PJ-ler zum selbständigen Lernen in der Kinderklinik?“</strong><br />
T. K.: „Das Dekanat wird die Regelung zum Studientag und zur Aufwandsentschädigung demnächst bekannt geben.<br />
Grundsätzlich haben wir in der Kinderklinik leider zu wenige Räume, die auch den PJ-lern zur Verfügung stehen. Dieses Manko konnten wir bisher nicht beheben, fast alle Räume sind ohnehin schon mehrfach belegt. Eigentlich bräuchten wir ein neues, größeres Gebäude…<br />
Von dem Lehrpreis haben wir zumindest eine Bibliothek einrichten können, so dass die PJ-ler dort in Ruhe lernen können. Durch den neuen Forschungsbau bekommen wir etwas Platz dazu, da wird zum Beispiel ein Seminarraum eingerichtet.“</p>
<p><strong>puls.: „Herr Prof. Klingebiel, Sie sind als Prodekan für die Forschung an unserem Fachbereich zuständig und damit auch für Promotionen. Wann ist die richtige Zeit im Medizinstudium für eine Promotion?“</strong><br />
T. K.: „Die Promotion ist wichtig, damit die Studierenden ihre Begeisterung für Forschung entdecken können. Das Dekanat bemüht sich, sinnvolle Promotionen im Studium weiterhin zu ermöglichen. Eine Promotion im Bereich Medizin kann eigentlich nur während des Studiums stattfinden, später geht es kaum noch. Für den Arzt in seiner Praxis ist es nahezu unmöglich.<br />
Wir unterstützen sie dabei mit dem Promotionskolleg, das sehr gut angenommen wird. Mit der Promotionsvereinbarung kommt eine Planungssicherheit für den Studierenden und den Betreuer hinzu, darin werden Thema, Umfang und Zeitraum präzise festgelegt. Zur finanziellen Absicherung kommt noch das Promotionsstipendium dazu, das je zur Hälfte vom Dekanat und der betreuenden Einrichtung aufgebracht wird. Dann kann der Promotionskandidat ein Freisemester nehmen, um den größten Teil der Arbeit fertigzustellen. Bisher hat sich dafür das 6. Semester angeboten, mit der neuen ÄAppO haben wir noch zu wenig Erfahrung.<br />
Außerdem planen wir zurzeit einen Science-Day zur besseren Information: Dabei sollten etwa die Sonderforschungsbereiche und Verbundprojekte sich und  die Promotionsmöglichkeiten vorstellen. Gleichzeitig sollen Studierende hier Postervorstellungen u. a. üben können.“</p>
<p><strong>puls.: „Was wünschen Sie sich von Doktoranden?“<br />
</strong>T. K.: „Interesse, Flexibilität, Neugier und Eigenverantwortung.“<br />
<strong><br />
puls.: „Welche Motivation treibt Sie an,  sich in der Lehre zu engagieren?“<br />
</strong>T. K.: „Ich möchte das Wissen in Vorlesungen und Visiten weitergeben und prägend meine Vorstellung von Medizin und Arzt-Sein weitergeben!“</p>
<p>puls. dankt Herrn Prof. Dr. Klingebiel für das interessante Interview!<br />
Zum Science-Day gibt es weitere Informationen, sowie die Planung dazu vorangeschritten ist.<br />
Auch die wichtigen Informationen zum PJ veröffentlichen wir, sowie eine Entscheidung gefallen ist.</p>
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		<title>15.02.2014: Operation Karriere</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jan 2014 07:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Klinik]]></category>
		<category><![CDATA[PJ]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

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		<description><![CDATA[Was kommt nach dem Medizinstudium? Am 15.02.2014 (Mittwoch) findet der nächste „Operation Karriere“-Kongress für das Rhein-Main-Gebiet in Frankfurt statt. Der regionale Nachwuchskongress für junge Mediziner gibt Einblick in unterschiedliche berufsspezifische Tätigkeiten und einen Überblick über den derzeitigen Arbeitsmarkt: -  Perspektiven &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/15-02-2014-operation-karriere">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was kommt nach dem Medizinstudium?</strong><br />
Am 15.02.2014 (Mittwoch) findet der nächste<strong> <a title="Ärzteblatt: Operation Karriere" href="http://www.aerzteblatt.de/aerztestellen/operation-karriere" target="_blank">„Operation Karriere“-Kongress</a> </strong>für das Rhein-Main-Gebiet in Frankfurt statt.</p>
<p>Der regionale Nachwuchskongress für junge Mediziner gibt Einblick in unterschiedliche berufsspezifische Tätigkeiten und einen Überblick über den derzeitigen Arbeitsmarkt:<br />
-  Perspektiven für Arbeitsplätze und Weiterbildungsmöglichkeiten,<br />
- derzeitige und zukünftige Entwicklungen im Mediziner-Arbeitsmarkt<br />
- Workshops zum Einstieg in das Berufsleben<br />
- Was haben verschiedene Arbeitnehmer zu bieten?</p>
<p>Workshops beraten bei der richtigen Bewerbung oder der Auswahl des Fachgebiets.</p>
<p>„Operation Karriere&#8221; findet auf dem Campus Westend statt.<br />
Hier können Sie sich anmelden:<br />
<a href="http://www.aerzteblatt.de/karriere/anmeldung?ort=Frankfurt">http://www.aerzteblatt.de/karriere/anmeldung?ort=Frankfurt</a><br />
Die Teilnahme ist kostenlos.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Aktueller Stand zur PJ-Bezahlung &amp; Studientag</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/aktueller-stand-zur-pj-bezahlung-studientag</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Nov 2013 08:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Klinik]]></category>
		<category><![CDATA[PJ]]></category>
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		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Forderungen der Studierenden für das PJ sind klar: Aufwandsentschädigung und Studientag. Dass sich durch die Novelle der ÄAppO etwas ändern wird und muss, ist auch klar. Wie diese Änderungen genau aussehen werden, ist aber immer noch unklar. Die GLM &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/aktueller-stand-zur-pj-bezahlung-studientag">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2013/05/Zentrale-Forderung.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-7740" alt="Zentrale-Forderung" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2013/05/Zentrale-Forderung-300x193.gif" width="300" height="193" /></a></p>
<p>Die Forderungen der Studierenden für das PJ sind klar:<em> </em><strong>Aufwandsentschädigung und Studientag.</strong><em><br />
</em>Dass sich durch die Novelle der ÄAppO etwas ändern wird und muss, ist auch klar.<em><br />
</em>Wie diese Änderungen genau aussehen werden, ist aber immer noch unklar.<em><br />
</em>Die GLM hat nun noch einmal mit den Lehrkrankenhäusern verhandelt, wie es weitergehen soll:<em></em></p>
<p>&#8220;Am Montag fand ein Treffen zwischen den Lehrkrankenhäusern der Uniklinik Frankfurt statt. Nach mehrfacher Anfrage unsererseits, wurden auch drei Mitglieder der Fachschaft zu dem Treffen <em>eingeladen. Hier die wichtigsten Ergebnisse:</em></p>
<p>1. Zum Thema <strong>Studientag</strong> ist noch alles offen. Wir beteiligen uns gerade an einem Konzept, dass ein Konzept zur online Fallbehandlung erarbeitet, um eine sinnvolle kontrollierbare Möglichkeit des Selbststudiums am Studientag anzubieten als Kompromisslösung um diesen zu erhalten.<span id="more-9042"></span></p>
<p>2. Die <strong>Umfrage des medizinischen Fakultätentages</strong> hat ergeben, dass die mittlere Höhe der PJ-Aufwandsentschädigung im Moment bei <strong>320 Euro</strong> liegt. Frankfurt ist in der Liste absolutes Schlusslicht ist. 88% der Lehrkrankenhäuser zahlen bereits, für 6 % gibt es keine Angabe und nur 6% sagen nein zur PJ-Aufwandsentschädigung. 91% der Lehrkrankenhäuser gewähren Sachleistungen, nur 3% nicht. 80 % der Lehrkrankenhäuser, die zahlen, finanzieren das komplett aus der eigenen Hand, also ohne Mittel der Universitäten. Wie die Aufwandsentschädigung ab April aussehen wird, wollen die Lehrkliniken bei einem weiteren Treffen im Januar besprechen. Dort müssen wir nochmal deutlich machen, wie<a title="Für ein gerechtes PJ!" href="http://www.gemeinsamelistemedizin.de/wordpress/?page_id=1166"> unsere Meinung</a> zu dem Thema aussieht!</p>
<p>3. Des weiteren wurde die Evaluation der <strong>Logbücher</strong> besprochen, deren Anzahl leider für noch keine signifikante Aussage ausreicht. Sie müssen aber wohl noch weiter überarbeitet und vor allem auch an die Gegebenheiten der peripheren Kliniken angepasst werden.&#8221;</p>
<p>(Veröffentlicht am <a title="02:35" href="http://www.gemeinsamelistemedizin.de/wordpress/?p=1298" rel="bookmark"><time datetime="2013-11-26T02:35:36+00:00">26. November 2013 auf der Homepage der GLM</time></a> von <a title="Zeige alle Beiträge von stefanie" href="http://www.gemeinsamelistemedizin.de/wordpress/?author=3" rel="author">stefanie</a>)</p>
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		<title>PJ: bvmd fordert Aufwandsentschädigung im PJ</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/pj-bvmd-fordert-aufwandsentschadigung-im-pj</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Nov 2013 07:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Klinik]]></category>
		<category><![CDATA[PJ]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. fordert in dem Positionspapier „Deckelung der Aufwandsentschädigung im Praktischen Jahr“ vom 28.10.2013: „Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) fordert die einheitliche Gestaltung der Aufwandsentschädigung im Praktischen Jahr und die Überprüfung der &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/pj-bvmd-fordert-aufwandsentschadigung-im-pj">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7741" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2013/05/Jetzt-aber-flott-Vergütung-im-PJ.gif"><img class="size-medium wp-image-7741" alt="Vergütung fürs PJ" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2013/05/Jetzt-aber-flott-Vergütung-im-PJ-300x225.gif" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Vergütung fürs PJ</p></div>
<p>Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. fordert in dem Positionspapier „<b>Deckelung der Aufwandsentschädigung im Praktischen Jahr</b>“ vom 28.10.2013:</p>
<p>„Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) fordert <b>die einheitliche Gestaltung der Aufwandsentschädigung im Praktischen Jahr</b> und die Überprüfung der in der 2012 geänderten Approbationsordnung für Ärzte festgelegten Regelsätze.<br />
Eine den finanziellen Bedürfnissen im Praktischen Jahr angepasste Festlegung unter Einbeziehung des § 13 (2) BAföG ist anzustreben.<br />
Sie fordert weiterhin, eine Deckelung der Aufwandsentschädigung nicht auf Auslandstertiale anzuwenden, da außerhalb Deutschlands die Berechnung der Aufwandsentschädigung auf anderer Grundlage erfolgt.“ so die Zusammenfassung der Positionen der bvmd.<br />
Die PJ-Aufwandsentschädigung soll bundesweit  für alle Studierenden ein vergleichbares Niveau haben, „damit ein Wettbewerb zwischen den Ausbildungsstätten im Praktischen Jahr auf der Ausbildungsqualität und nicht auf finanziellen Vorteilen beruht“. Eine bundesweit einheitliche Regelung impliziert allerdings auch, dass diese Aufwandsentschädigung tatsächlich auch bundesweit  an allen Kliniken ausgezahlt wird.<span id="more-8875"></span></p>
<p>Die <b>Höhe der Aufwandsentschädigung müsse sich an den Lebenshaltungskosten orientieren und so </b>hoch sein, dass die Studierenden auf bezahlte Nebentätigkeiten verzichten können.<br />
Schließlich umfasse das PJ eine Tätigkeit von durchschnittlich 40 Wochenstunden, dazu kommt der zeitliche Aufwand für die Vor- und Nachbereitung des Stationstages und die Vorbereitung auf den Zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Da bleibt kaum noch Zeit für einen Nebenjob zum Geldverdienen.</p>
<p>Lesen Sie hier den gesamten Text des Positionspapiers: „<a title="Deckelung der Aufwandsentschädigung im PJ" href="http://bvmd.de/fileadmin/intern_alle/Positionspapiere/2012/2012-10-28_Positionspapier_Deckelung_der_Aufwandsentschaedigung_im_PJ.pdf" target="_blank">Deckelung der Aufwandsentschädigung im Praktischen Jahr</a>“.</p>
<p>Auch ein Blick in das Positionspapier „<a title="Vergleichbare Aufwandsentschädigung im PJ" href="http://bvmd.de/fileadmin/intern_alle/Positionspapiere/2010/2010-06-13_Positionspapier_Vergleichbare_Aufwandentschaedigung_im_praktischen_Jahr.pdf" target="_blank">Vergleichbare Aufwandsentschädigung im Praktischen Jahr</a>“ vom 13.06.2010 birgt noch einige wichtige Details.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>PJ-Infoveranstaltung am 04.11.2013</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/pj-infoveranstaltung-am-04-11-2013</link>
		<comments>http://puls.meertext.eu/pj-infoveranstaltung-am-04-11-2013#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2013 13:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Klinik]]></category>
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		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Einladung zur Informationsveranstaltung für das Praktische Jahr mit Beginn 19. Mai 2014 Sehr geehrte Studentinnen und Studenten, wir laden Sie herzlich zur Informationsveranstaltung für das Praktische Jahr mit Beginn 19. Mai 2014 ein. Diese findet statt am: Montag, 04. November &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/pj-infoveranstaltung-am-04-11-2013">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><b>&#8220;Einladung zur Informationsveranstaltung für das Praktische Jahr mit Beginn 19. Mai 2014</b></p>
<p>Sehr geehrte Studentinnen und Studenten,</p>
<p>wir laden Sie herzlich zur Informationsveranstaltung für das Praktische Jahr mit Beginn 19. Mai 2014 ein.</p>
<p>Diese findet statt am:<br />
<b>Montag, 04. November 2013, 16:00 Uhr , Haus 23, H23-3<span id="more-8840"></span></b></p>
<p>Sie erfahren hier alle Einzelheiten zu den Fristen &amp; Terminen, Anmeldung zum Staatsexamen, zur Online-Anmeldung und Einteilung Ihrer PJ-Plätze und den weiteren Ablauf bis zum Beginn des Praktischen Jahres.<br />
Im Anschluss daran haben Sie die Möglichkeit einige unserer Akademischen Lehrkrankenhäuser im Foyer des Hauses 23 kennen zu lernen und sich aus zu tauschen.<br />
Informationen aus der Veranstaltung stehen spätestens ab dem 04. November 2013 auch im Internet bereit.</p>
<p>Wir freuen uns auf Ihr Kommen!</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Im Auftrag</p>
<p>Jutta Badina                                      Meike Bellinghausen</p>
<p>Akademisches Prüfungsamt           Praktisches Jahr&#8221;</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>PJ: Was ändert sich? Ändert sich was?</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/pj-was-andert-sich-andert-sich-was</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Aug 2013 07:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Klinik]]></category>
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		<category><![CDATA[Lernen und Lehren]]></category>
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		<category><![CDATA[Universitätsklinikum]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Monaten gab es  massive Debatte um Veränderungen im PJ; die Diskussion war durch die Novelle der ÄAppO angestoßen worden. Im Zentrum stand und steht die Frage nach der verbindlichen Einführung  einer Aufwandsentschädigung und dem Studientags. Bis jetzt &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/pj-was-andert-sich-andert-sich-was">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Monaten gab es  massive Debatte um Veränderungen im PJ;<br />
die Diskussion war durch <a title="PULSmesser: Die neue ÄAppO – Gutes und Schlechtes, wie so oft…" href="http://puls.meertext.eu/pulsmesser-die-neue-aappo-gutes-und-schlechtes-wie-so-oft%e2%80%a6" target="_blank">die Novelle der ÄAppO angestoßen worden</a>.<br />
Im Zentrum stand und steht die Frage nach der verbindlichen Einführung  einer Aufwandsentschädigung und dem Studientags. Bis jetzt gibt es (offiziell) in Frankfurt keine Einigung zwischen den Studierenden und dem Universitätsklinikum.<br />
Inoffiziellen Andeutungen zufolge ist das Universitätsklinikum bereit, eine Vergütung zu zahlen. Es steht allerdings noch nicht fest, in welcher Höhe.</p>
<p>Gleichzeitig wurde auch die Qualität des PJ diskutiert. Diese praktischen Erfahrungen in der Behandlung der Patienten sollen im Idealfall ein wesentlicher Teil der ärztlichen Ausbildung sein. Das PJ soll die praktische Anwendung des erlernten Wissens im Umgang mit den Patienten üben, praktische Fertigkeiten trainieren und die Noch-Studierenden auf den nicht mehr fernen ärztlichen Alltag vorbereiten.<span id="more-8240"></span><br />
In der Vergangenheit wurde die Qualität der PJ-Ausbildung oft bemängelt: Studierende würden nur mit Hilfstätigkeiten beschäftigt, ohne einen echten Lernerfolg zu haben, bemängeln die einen.  Studierende seien ohnehin zu selten da, um verantwortliche Tätigkeiten zu übernehmen und würden oft zu wenig Engagement zeigen.<br />
Niemand nähme sich Zeit, Pj-lern wirklich etwas beizubringen, sagen die anderen.</p>
<p>Die Wahrheit liegt sicherlich irgendwo dazwischen, abhängig von der jeweiligen Klinik und Station, der Ärzteschaft und den jeweiligen Studierenden.<br />
In vielen Fällen wurden mittlerweile verpflichtende Vorgaben eingeführt, was Studierende zu lernen haben. Gleichzeitig wurde auch die Einführung der PJ-Logbücher für alle Fächer vorangetrieben.<br />
Daneben bieten viele Abteilungen vor Ort den Studierenden die  Möglichkeit zum Selbstlernen oder die Möglichkeit mit den Hochschullehrern über Fälle zu diskutieren.<br />
Lesen Sie dazu auch die Interviews zum PJ mit <a title="Interview mit Herrn PD Dr. Adili zu den Aufgaben eines Akademischen Lehrkrankenhauses und zu den Auswirkungen der neuen ÄApprO auf das PJ" href="http://puls.meertext.eu/interview-mit-herrn-pd-dr-adili-zu-den-aufgaben-eines-akademischen-lehrkrankenhauses-und-zu-den-auswirkungen-der-neuen-aappro-auf-das-pj" target="_blank">Herrn PD Dr. Adili </a>und <a title="Interview mit Herrn Prof. Dr. Thomas Schmitz-Rixen zu  Lehre und PJ im Uniklinikum Frankfurt" href="http://puls.meertext.eu/interview-mit-herrn-prof-dr-thomas-schmitz-rixen-zu-lehre-und-pj-im-uniklinikum-frankfurt" target="_blank">Herrn Prof. Dr. Schmitz-Rixen.</a></p>
<p>Wie sieht Ihre PJ-Ausbildung aus?<br />
Sind Sie zufrieden?<br />
Wie sind die Reaktionen auf der Station auf PJ-Logbücher oder Zeit zum Selbstlernen?<br />
Schreiben Sie uns!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview mit Herrn Prof. Dr. Thomas Schmitz-Rixen zu  Lehre und PJ im Uniklinikum Frankfurt</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/interview-mit-herrn-prof-dr-thomas-schmitz-rixen-zu-lehre-und-pj-im-uniklinikum-frankfurt</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jul 2013 07:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Klinik]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen und Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[PJ]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
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		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Universitätsklinikum]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Thomas Schmitz-Rixen  ist Direktor der Klinik für Gefäß- und Endovascularchirurgie und gleichzeitig Chefarzt der Gefäßchirurgie im Hospital zum Heiligen Geist GmbH. puls.: „Herr Prof. Dr. Schmitz-Rixen, an welchen Lehrveranstaltungen sind Sie zurzeit beteiligt?“ TSR: „Gefäßchirurgie ist ein chirurgisches &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/interview-mit-herrn-prof-dr-thomas-schmitz-rixen-zu-lehre-und-pj-im-uniklinikum-frankfurt">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Thomas Schmitz-Rixen  ist Direktor der Klinik für Gefäß- und Endovascularchirurgie und gleichzeitig Chefarzt der Gefäßchirurgie im Hospital zum Heiligen Geist GmbH.</p>
<p><strong>puls.: „Herr Prof. Dr. Schmitz-Rixen, an welchen Lehrveranstaltungen sind Sie zurzeit beteiligt?“<br />
</strong>TSR:<b> „</b>Gefäßchirurgie ist ein chirurgisches Fach wie die Allgemeinchirurgie, die Unfallchirurgie, die Herzchirurgie und andere und an den entsprechenden curricularen Lehrveranstaltungen beteiligt. Dazu gehören natürlich die Vorlesungen, Praktika und die praktischen Übungen wie TPF (Training praktischer Fertigkeiten).<br />
Über die curriculare Lehre hinaus gibt es dann noch mehrere zusätzliche Projekte.<br />
Sehr erfolgreich ist immer wieder die <b>Online-Übertragung aus dem OP-Saal in die Hörsäle der vorklinischischen Veranstaltungen insbesondere der Anatomie </b> mit Live-Kommentaren der Lehrenden und Operateure.<br />
So eine Life-Übertragung aus dem OP ist natürlich nicht ganz easy, dafür sind viele Vorbereitungen nötig. Außerdem muss vorab noch eine Einverständniserklärung der Ethik-Kommission eingeholt werden. Aber wir sind gerade dabei, diese Veranstaltung wieder zu planen.“<span id="more-8135"></span></p>
<p>Außerdem ist da noch die <strong>Ultraschall-Simulation</strong>:<br />
Die grundlegenden Veränderungen im Gesundheitssystem haben zur Folge, dass Patienten in den Krankenhäusern eine kürzere Verweildauer haben. Die Vorbereitungen auf OPs werden ambulant durchgeführt. Dadurch haben wir  mittlerweile ein Problem beim klinischen Unterricht, weil uns genügend Patienten mit anschaulichen Krankheitsbildern fehlen.<br />
Darum müssen wir uns auch in der Lehre an diese neue Situation anpassen und arbeiten nun zunehmend mit extrem realistischen Simulationen.</p>
<p>Für die Erstellung einer Simulation untersuchen wir einen echten Patienten und speichern die Grauwerte der Ultraschalluntersuchung in einer dreidimensionalen Bilddatei. Diese Bilddatei wird auf einen virtuellen Patienten (Simulator=) übertragen. Die Bilder werden mit ihrer genauen Lage abgespeichert, um später im virtuellen Körper exakt an der richtigen Stelle zu liegen.<br />
Dann untersucht ein Student den virtuellen Patienten mit einem Ultraschall-ähnlichen Gerät: Es hat die gleiche Form und muss genauso gehandhabt werden wie ein echter Schallkopf.  Damit muss er die abgespeicherten Informationen wieder aus der Puppe hervorholen/abrufen. Wir können damit beliebig viele echte Krankheitsbilder abspeichern und zu jedem beliebigen Zeitraum zur Verfügung stellen.<b></b></p>
<p><strong>puls.: „Sie sind für die Gefäßchirurgie in zwei Krankenhäusern verantwortlich: Das Universitätsklinikum und das Hospital zum Heiligen Geist.Was erwartet auf Ihren Stationen einen PJ-ler?“<br />
</strong>TSR:<b> „</b>PJ-ler arbeiten bei uns real auf den Stationen mit.<br />
Zweimal wöchentlich haben wir die Chef-Visite, die als Lehrvisite dient.<br />
Das heißt, dass bei einer Visite zwar alle dabei sind, aber die PJ-ler die Fälle vortragen. Die Operateure ergänzen dann noch. Die Studierenden sind engagiert dabei und bereiten sich meistens einen Tag vorher intensiv darauf vor.</p>
<p>Zusätzlich biete ich noch täglich „Meet the Professor“ an. Das bedeutet, dass – wenn ich hier bin – meine Tür den Studierenden offen steht. Sie können dann hereinkommen und mit mir für 10 Minuten über ein spezifisches Problem sprechen.“</p>
<p><strong>puls.:  „Das hört sich nach einer intensiven Einzelbetreuung an, bei der man bestimmt viel lernen kann. Nehmen die Studierenden das Angebot an?“<br />
</strong>TSR: „Es könnte noch besser angenommen werden.“</p>
<p><strong>puls.: „Zurzeit gibt es eine heftige Diskussion darüber, wie viel Verantwortung PJ-ler übernehmen dürfen oder sollen. Wie viel Verantwortung tragen Ihre PJ-ler?“<br />
</strong>TSR: „Nach der neuen ÄApprO erwerben die Studierenden Kompetenzen; dies ist in insgesamt 4 Level gestaffelt. Im höchsten Level soll der Studierende Tätigkeiten routinemäßig nach einer initialen Anleitung selbstständig durchführen. Wir setzen dies schon seit einiger Zeit um und haben damit positive Erfahrungen gemacht. In Zukunft werden die erarbeiteten Kompetenzen dann auch im <strong>PJ-Logbuch </strong>festgehalten. Die Studierenden arbeiten natürlich immer unter Aufsicht, auf unseren Stationen und Ambulanzen ist immer ein Arzt anwesend. Im OP ergibt sich dies selbstredend.</p>
<p>Welche Kompetenzen erwartet werden und welche bereits erworben sind, steht also im PJ-Logbuch. Das sollte jeder Studierende vorab nachlesen und sich dann auch bemühen, sich die entsprechenden Fertigkeiten und Fähigkeiten anzueignen.<br />
Studierende <span style="text-decoration: underline;">und</span> Lehrende müssen sich über ihre Verantwortung im Klaren sein.<br />
Eine OP-Situation kann z.B. für unerfahrene Studierende manchmal eine starke Belastung darstellen. Lehrende müssen natürlich die Belastbarkeit von Studierenden in jüngeren Semestern einschätzen können.<br />
U.a. deshalb machen wir vor dem Beginn einer OP ein <b>Team-Time-Out</b>.  Das bedeutet, dass vor einer OP eine Checkliste abgearbeitet wird. Dabei wird innerhalb weniger Minuten vorgestellt, wer in welcher Funktion dabei ist und die Patientendaten werden mit der geplanten OP abgeglichen. Dies dient in erster Linie der Patientensicherheit. Ein Studierender muss dann an dieser Stelle auch kundtun, dass er oder sie noch nie an einer OP teilgenommen hat oder sich unwohl fühlt. Damit bietet das Team-Time-Out die Gelegenheit, dem Studierenden noch gewisse Verhaltensmaßregeln zu geben. Z. B., das richtige Verhalten, wenn ihm oder ihr schlecht werden sollte. In der Vergangenheit hat es einige unglückliche  Fälle gegeben, die wir in Zukunft vermeiden müssen.“<br />
<strong><br />
puls.: „Was empfehlen Sie einem Studierenden  für ein erfolgreiches PJ?“<br />
</strong>TSR: „Er soll mit den Augen stehlen.<br />
PJ-ler müssen körperlich und geistig auf der Station und in allen Abläufen präsent sein und sich mit dezidierten Aufgaben in das Team einfügen. Das ist sehr wichtig. Indem sie vor allen Dingen Abläufe und nicht nur einzelne Krankheitsbilder beobachten und hinterfragen, lernen sie am meisten über die Tätigkeiten des Stationsalltags.“</p>
<p><strong>puls.: „Was halten Sie von Studientag und PJ-<br />
Aufwandsentschädigung?“<br />
</strong>TSR: „Der Studientag ist in der Vergangenheit für das Lernen für das Hammerexamen und sicherlich auch zum Geld verdienen genutzt worden.<br />
Die Lehrkrankenhäuser und das Universitätsklinikum in Frankfurt müssen in Zukunft eine Aufwandsentschädigung bezahlen. Sonst wird es einen erheblichen Wettbewerbsnachteil geben. Die Studierenden  werden sich sicherlich eher PJ-Stellen suchen, wo sie bezahlt werden. Aber wir brauchen die Studierenden! Eine Universität ohne Studierende hat keine Daseinsberechtigung!<br />
Auch die Krankenhausleitung, die das Geld ja aufbringen muss, wird das einsehen.<br />
Abwesenheit von der Station durch die Studientage war unter den Umständen verständlich, aber kontraproduktiv, weil die Studierenden durch die häufige Abwesenheit schwieriger in das Stationsteam integriert werden konnten. Das Hammerexamen fällt durch die neue ÄApprO ohnehin weg. Ohne das Hammerexamen und mit der PJ-Vergütung macht der Studientag keinen Sinn mehr.“</p>
<p><strong>puls.: „Welche Möglichkeiten haben PJ-ler hier im Universitätsklinikum zum Selbstlernen?“<br />
</strong>TSR: „Das Selbstlernen ist natürlich wichtig. Ich bin aber eher dafür, es nicht auf einen  Tag zu konzentrieren, sondern über die Woche flexibel zu verteilen und auf der Station durchzuführen. Die Infrastruktur dafür haben wir ja zum Beispiel in den Arztzimmern. Die Anwesenheit würde darüberhinaus gewährleisten, dass wichtige Ereignisse etwa im OP, im Katheterlabor oder Endoskopieraum nicht verpasst werden; Ereignisse und Tätigkeiten, die nicht in beliebiger Zahl zur Verfügung stehen und die zum Erwerb der Kompetenzen notwendig sind.<br />
Wichtig ist, dass auch gelernt wird, dass sich ein Arzt aus dem Stationsalltag nicht einfach ´rausziehen kann. Die ärztliche Tätigkeit in den klinischen Fächern ist nicht mehr selbstbestimmt. Die Patienten stehen im Mittelpunkt! Das PJ macht die Studierenden auch mit dieser Situation vertraut, das gehört zum Lernstoff dazu. Das gehört auch zur Ausbildung der Teamfähigkeit. Teamfähigkeit ist ein Lernziel der klinischen Fächer und dies kann man ideal im PJ erfahren und erlernen.<br />
Und es ist unsere Aufgabe als Hochschullehrer, auch diese Fähigkeit zu vermitteln. Genauso wie unsere Begeisterung für unser Fachgebiet. Trotzdem und selbstverständlich muss es dezidierte Freiräume für die Studierenden geben, Inhalte theoretisch zu bearbeiten.&#8221;</p>
<p><strong>puls.: „Welche Motivation treibt Sie an,  sich in der Lehre zu engagieren?“</strong><br />
TSR: „Ich bin Hochschullehrer!<br />
Die Lehre gehört zu meinem Beruf – Krankenversorgung, Lehre und Forschung. Ich mache alles davon gern!<br />
Diese drei Bereiche sind eng verzahnt. Ich leite Studierende  ja nicht nur durch Lehre in der Patientenversorgung an, sondern führe sie auch schon vor dem Staatsexamen an Forschungsfragestellungen heran. Das ist ja ein Privileg von uns Medizinern, dass Forschung und Dissertation bereits vor dem Staatsexamen möglich sind.<br />
Ich forsche zurzeit vor allem in zwei großen Projekten: In dem LOEWE-Projekt „<strong>Präventive</strong> <strong>Biomechanik</strong> <strong>– PräBionik“ im Themenfeld „</strong>Die Perforationswahrscheinlichkeit eines Bauchaortenaneurysmas“ und – gemeinsam mit Molekularbiologen im MPI in Bad Nauheim – in einem Projekt zum adaptivem Wachstum von Gefäßkollateralen.“</p>
<p>puls. bedankt sich Herrn Prof. Dr. Schmitz-Rixen für das spannende Interview.</p>
<p><i>Bettina Wurche</i></p>
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