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	<title>puls. &#187; Famulatur</title>
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	<description>News-Magazin des FB Medizin der Goethe-Uni</description>
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		<title>BVMD-Präsident Kraef im Interview: „Was muss sich in der Medizinerausbildung ändern?“</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2014 09:35:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Famulatur]]></category>
		<category><![CDATA[Klinik]]></category>
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		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
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		<description><![CDATA[Christian Kraef ist seit dem 01. 01.2014 Präsident der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (BVMD). Er studiert Humanmedizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. In dem Interview „Wir brauchen mehr Ärztevorbilder in den Praxen“ erklärt Christian Kraef, wie Studierende besser &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/bvmd-praesident-kraef-im-interview-was-muss-sich-in-der-medizinerausbildung-aendern">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Christian Kraef ist seit dem 01. 01.2014 Präsident der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (BVMD). Er studiert Humanmedizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.<br />
In dem Interview „Wir brauchen mehr Ärztevorbilder in den Praxen“ erklärt Christian Kraef, wie Studierende besser auf den Alltag als niedergelassener Arzt vorbereitet werden können.<br />
Die universitären Lernveranstaltungen, auch den klinischen Praxis-Veranstaltungen, stellen i. d. R.  den Alltag eines Krankenhaus-Arztes vor. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sind in der Lehre äußerst selten anzutreffen. Dazu kommt, dass &#8211; wenn Studierende dann doch in eine Praxis kommen &#8211; sie zunächst einen regelrechten Schock erleiden.<span id="more-9906"></span><!--more--></p>
<p>Christian Kraefs Empfehlungen für ein realitätsnahes Medizinstudium:</p>
<p>- Betriebswirtschaftliche Kurse<br />
- positive Rollenvorbilder von niedergelassenen Ärzten<br />
- eine Stärkung der Allgemeinmedizin<br />
- bessere Weiterbildungsangebote nach dem Studium</p>
<p>Eine Weiterbildung, die jungen Ärzten den Start in die eigene Praxis deutlich erleichtern dürfte, gibt es bereits:<br />
Die Universitäten Frankfurt am Main und Marburg unterstützen Ärzte in Weiterbildung, die gerne AllgemeinmedizinerInnen werden möchten, und haben dafür <strong>Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin</strong> gegründet. Diese praxisnahe Weiterbildung aus einem Seminar- und Mentoring-Programm findet sowohl in Praxen als auch in Krankenhäusern statt.<br />
Lesen Sie dazu mehr auf puls.:</p>
<p><a title="Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin Hessen (Teil 1)" href="http://puls.meertext.eu/kompetenzzentren-weiterbildung-allgemeinmedizin-hessen-teil-1" target="_blank">Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin Hessen (Teil 1)</a></p>
<p><a title="Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin Hessen (Teil 2):  Seminar- und Mentoring-Programm" href="http://puls.meertext.eu/kompetenzzentren-weiterbildung-allgemeinmedizin-hessen-teil-2-seminar-und-mentoring-programm" target="_blank">Kompetenzzentren Weiterbildung Allgemeinmedizin Hessen (Teil 2): Seminar- und Mentoring-Programm</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Neurologie: Lehre und Prüfungen  &#8211; Interview mit Herrn Dr. Kell</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/neurologie-lehre-und-prufungen-interview-mit-herrn-dr-kell</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Mar 2014 07:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Neurologie verändert  ab dem Sommer-Semester 2014 ihre Prüfungsmodalitäten. Der Lehrbeauftragte, Herr Dr. Christian Kell, erklärt im puls.-Interview die Hintergründe für diese Entscheidung und was man sich davon verspricht. puls.: „Herr Dr. Kell, die Neurologie ist dabei, ihre Lehre grundsätzlich &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/neurologie-lehre-und-prufungen-interview-mit-herrn-dr-kell">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Neurologie verändert  ab dem Sommer-Semester 2014 ihre Prüfungsmodalitäten.<br />
Der Lehrbeauftragte, Herr Dr. Christian Kell, erklärt im puls.-Interview die Hintergründe für diese Entscheidung und was man sich davon verspricht.</p>
<p><strong>puls.: „Herr Dr. Kell, die Neurologie ist dabei, ihre Lehre grundsätzlich umzustrukturieren.<br />
Welche Gründe gibt es dafür? Und: Wie sieht Ihr Praktikum aus?“</strong><br />
C. K.: „In der Neurologie nehmen wir die Lehre sehr ernst: Herr Prof. Steinmetz hat allein für das Blockpraktikum Neurologie zwei Assistenzärzte vollzeitig abgestellt.<br />
Von den Studierenden bekommen wir dafür sehr viel Wertschätzung zurück.<br />
Unser Block-Praktikum ist so aufgebaut, das wir vormittags den theoretischen Teil machen, nachmittags geht es dann praktisch an die Fälle.<br />
Unsere Erfahrung hatte gezeigt, dass zwar auch unsere vor dem Praktikum liegende Vorlesung gut besucht ist, obwohl sie um 08:15 Uhr beginnt. Im Praktikum hatten wir dann aber häufig Gruppen mit recht unterschiedlichem Wissensstand. Manche Studierende hatten die Vorlesung gehört, andere nicht, dementsprechend waren sie unterschiedlich vorbereitet.<br />
Wir wollten aber das Praktikum so gestalten, dass alle Studierenden mitkommen konnten.<span id="more-9687"></span></p>
<p>Damit das Praktikum erfolgreich laufen konnte, mussten wir also die Theorie nochmal eingehend besprechen, damit alle Studenten die Grundlage hatten, am Patienten zu verstehen, was sie da sehen. Das war nicht ideal für die Studierenden, die schon in der Vorlesung waren und den Stoff schon gelernt hatten. Außerdem hat es immer viel Zeit gekostet.<br />
Dann kam bei den Evaluationen heraus, dass die Studierenden lieber mehr praktische Fälle und ein längeres Praktikum haben wollten. Da wir das Praktikum nicht einfach verlängern konnten, mussten wir eine andere Lösung suchen, die Studierenden weiterhin theoretisch gut vorzubereiten und gleichzeitig mehr Platz für praktische Fälle zu schaffen.“</p>
<p><strong>puls.: „Welche Lösung haben Sie dafür gefunden?“<br />
</strong>C. K.: „Wir haben unser Fach aus der SAK herausgezogen und dürfen die Klausuren nun selbst vor dem Praktikum durchführen. Nach dem Praktikum gibt es in Form einer mündlichen Prüfung eine erneute Lernkontrolle.<br />
So haben wir jetzt mit Zustimmung des Fachbereichsrates nach positivem Votum des Studienausschusses, des Studiendekans für den klinischen Studienabschnitt Herrn Prof. Dr. Dr. Sader. dem Akademischen Prüfungsamt und der Fachschaft die Erlaubnis bekommen, die neue Neurologie-Prüfung ab dem SS 2014 selbst durchzuführen. Die schriftliche Prüfung ist in Form und Inhalt vergleichbar mit dem Neurologie-Anteil, der vorher Teil der SAK war. Auf diese Weise fällt auch die Neurologie aus der SAK heraus und entspannt diese etwas. Gerade dies wurde von den Studierendenvertretern sehr positiv aufgenommen.</p>
<p>So können wir den Anteil an Theorie im Praktikum verringern, die Studierenden sind trotzdem gut vorbereitet, weil sie ja schon für die Klausur gelernt haben und wir haben im Praktikum mehr Zeit für praktische Fälle.<br />
Wir denken, dass diese Umstellung eine didaktisch sinnvolle Sache ist und es wird sicherlich zum Wohl der Studierenden und ihres Studienerfolgs sein. Unser Ziel bei der Umstrukturierung der Prüfung ist, dass die Studierenden so gut wie möglich vorbereitet werden.“</p>
<p><strong>puls.: „Haben die guten Ergebnisse der Evaluierung einen Effekt auf die Anzahl der Famulanten und PJ-lern in der Neurologie?“</strong><br />
C. K.: „Die positiven Rückmeldungen der Studierenden schlagen sich deutlich in einer sehr hohen Nachfrage nach Famulatur- und PJ-Tertialplätzen nieder und auch in den späteren Bewerbungen. Wir versuchen, viele von denen aufzunehmen, aber manchmal geht einfach nicht mehr.<br />
Unser Chef ist der Meinung, dass man in die Ausbildung investieren muss, um gute Mitarbeiter zu bekommen. Und das bestätigt sich bei den Bewerbungen von sehr guten Leuten.</p>
<p>Wir nehmen unsere Studierenden hier ernst. Alle müssen im Praktikum aktiv werden und bekommen dann auch ein direktes Feedback. So haben sie die Chance, ihr Wissen auszuprobieren und sich zu verbessern. Gleichzeitig müssen sie auch Kritik aushalten können. Das bekommen sie am Anfang der Woche so gesagt und das klappt sehr gut. Dafür bekommen sie von uns alles, was sie brauchen. Das zeigt unseren Studierenden, dass sie uns nicht egal sind.<br />
Das Neurologie-Praktikum ist ja erst sehr spät im Studium.<br />
Wir wollten aber gern schon möglichst frühzeitig im Studium Kontakt mit den Studierenden aufnehmen, darum bringen wir seit zwei Jahren mit sehr großem Aufwand jedem einzelnen Studierenden die neurologische Untersuchung im <em>UkliF-Kurs im ersten klinischen Semester</em> bei. Die Studierenden bekommen dann von uns, den Neurologen, aus erster Hand vermittelt, was sie später auf unseren Stationen brauchen.</p>
<p><strong>puls.: „Was hat Sie dazu gebracht, sich so stark in der Lehre zu engagieren?“</strong><br />
C. K.: „Ich bin sehr universitär geprägt. Als Student hatte ich einen Anatomie-Professor, der uns  hart rangenommen und mit uns seine Begeisterung geteilt hat: Herrn Prof. Dr. Stehle.<br />
Er war ein gutes Vorbild für gute Lehre.<br />
Meines Erachtens ist es das oberste Ziel in der Lehre, die Studierenden dafür zu begeistern und sie zu motivieren, sich selbst mit den Inhalten auseinanderzusetzen.<br />
In den mündlichen Prüfungen sehen wir dann, dass die Studierenden es geschafft haben, so zu lernen, dass sie auch mit außergewöhnlichen Themen konfrontiert werden können und auch die gut  beantworten können.<br />
Mir geht es darum, die Studierenden für die klinische Neurologie wie auch die Neurowissenschaft zu begeistern und ihnen klarzumachen, dass sie sich ihrer Verantwortung bewusst sein sollten. Sie sollen später Menschen gut versorgen können. Es geht also um Spaß am Lernen und gleichzeitig um Verantwortungsbewusstsein.“</p>
<p><strong>puls.: „Wie lange sind Sie schon als Lehrender aktiv?“</strong><br />
C. K.: „Ich mache seit vielen Jahren und sehr gerne Lehre, weil ich jedes Mal selbst etwas dazu lerne. Allein schon wegen der Fragen der Studierenden.<br />
Das Neuropraktikum betreue ich seit 3 Jahren, davor habe ich – auch schon als studentischer Tutor- Neuroanatomie und Neurophysiologie unterrichtet, das ist schon über 10 Jahre her.</p>
<p><strong>puls.: „Wirkt sich die Fachdisziplin Neurologie auf die Lehre aus?“</strong><br />
C. K.: „Das Metier Neurologie hat besondere Anforderungen: wir müssen besonders empathisch sein, um zu einer Diagnose zu kommen. Diese Empathie ist bei Neurologen sicherlich besonders ausgeprägt, weil wir sie für die Diagnosestellung unbedingt brauchen. Für uns ist es wichtig, dass die Patienten sich gut aufgehoben fühlen, denn nur wenn der Patient bei der Untersuchung gut mitarbeitet, haben wir eine realistische Chance, an die Informationen zu gelangen, die wir für eine korrekte Diagnosestellung benötigen.<br />
Mit den Kollegen der Vorklinik  arbeiten wir bereits zusammen. Sie bitten uns in die Vorlesungen, damit wir den Studierenden die Zusammenhänge der naturwissenschaftlichen Inhalte verdeutlichen: Anatomie und Physiologie sind Basiskenntnisse für den klinischen Studienabschnitt.<br />
Wir wollen keinesfalls klinische Inhalte in die Vorklinik legen. Aber wenn Studierende im vorklinischen Bereich erfahren, wie wichtig diese Grundlagen später sind, dann fällt das Lernen bestimmt leichter.“</p>
<p>puls. dankt Herrn Dr. Kell für das begeisternde Interview.</p>
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		<title>Lehre: Interview mit Herrn Prof. Dr. Klingebiel</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/lehre-interview-mit-herrn-prof-dr-klingebiel</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Jan 2014 07:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. med. Thomas Klingebiel ist der Direktor und Lehrbeauftragter der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Darüber hinaus ist er als Prodekan Mitglied des Fachbereichsvorstands und für die Forschung zuständig. puls.: „Herr Prof. Klingebiel, Sie sind sowohl der Direktor als &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/lehre-interview-mit-herrn-prof-dr-klingebiel">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. med. Thomas Klingebiel ist der Direktor und Lehrbeauftragter der <a title="Klinik für Kinder- und Jugendmedizin" href="http://www.kgu.de/fachkliniken/zentrum-fuer-kinder-und-jugendmedizin/klinik-fuer-kinder-und-jugendmedizin/klinik-fuer-kinder-und-jugendmedizin.html" target="_blank">Klinik für Kinder- und Jugendmedizin</a>. Darüber hinaus ist er als Prodekan Mitglied des Fachbereichsvorstands und für die Forschung zuständig.</p>
<p><strong>puls.: „Herr Prof. Klingebiel, Sie sind sowohl der Direktor als auch der Lehrbeauftragte der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Diese Doppelfunktion ist ungewöhnlich. Warum haben Sie sich dafür entschieden?“</strong><br />
T. K.: „Als ich hier vor 13 Jahren anfing, wollte niemand das Amt des Lehrbeauftragten übernehmen. Darum habe ich es dann selbst gemacht – seitdem haben wir die Ausbildung für die Kinderheilkunde vollständig reformiert und im November 2006 dann auch den Preis für Exzellente Lehre dafür erhalten. Seitdem arbeite ich im Bereich Lehre eng mit Herrn Dr. Wittekindt zusammen, er nimmt mittlerweile die wesentlichen Aufgaben des Lehrbeauftragten wahr.<br />
Lehre ist wichtig, sie sollte auch an der Spitze des Instituts beheimatet sein!“.</p>
<p><strong>puls.: „Warum haben Sie sich für noch nicht erwachsene Patienten  entschieden?<br />
Was ist das Besondere an der Arbeit mit Kindern oder Jugendlichen als Patienten?“</strong><br />
T. K.: „Ich habe eine Ausbildung in der Pathologie gemacht, speziell in der Pädo-Pathologie. Das hat mein Interesse geweckt und ich ging dann weiter in die Kinder-Onkologie. Ich habe 1980 mein Examen gemacht, in den 80-er und 90-er Jahren kam es in der Kinderheilkunde zu faszinierenden Umwälzungen und neuen Erkenntnissen: Auf einmal wurden Krankheiten, die bis dahin unheilbar waren, heilbar!<br />
Dieser medizinische Fortschritt innerhalb relativ kurzer Zeit war faszinierend!<span id="more-9354"></span></p>
<p>Was mich an der Kinderheilkunde damals und auch heute noch beeindruckt, war und ist der unmittelbare Zugang zum Patienten. Mein damaliger Chef hatte sich nämlich dafür eingesetzt, mit den krebskranken Kindern direkt zu sprechen. Das machte man damals noch nicht. Das war der Abschied vom paternalistischen Arztbild.<br />
Es war eine ungeheuer aufregende Zeit – die medizinischen Fortschritte und die neuartige Patientenkommunikation.“</p>
<p><strong>puls.: „Was genau hat den medizinischen Fortschritt damals ausgemacht? Waren es neue Medikamente oder Technologien?“</strong><br />
T. K.: „Krebs wurde damals heilbar durch die Kooperation auf breiter nationaler Ebene und den Aufbau von Klinik-Netzwerken in ganz Deutschland!<br />
Therapien und Therapieerfolge wurden evidenzbasiert dokumentiert und kommuniziert, so dass alle auf diese Erfahrungen zurückgreifen konnten. Man beharrte nicht mehr darauf, auf der eigenen Station nach eigenen Vorstellungen zu behandeln, sondern versuchte die Optimierung der Therapie durch konsequente Kommunikation untereinander. In ganz Deutschland gab es Schwerpunkte für Krankheiten, in denen Spezialwissen vorhanden war. Krebserkrankungen bei Kindern gehören zu den seltenen Krankheiten, die kann man nur dann erfolgreich behandeln, wenn man sich zusammenschließt.</p>
<p>Das Behandlungsprinzip der Therapie-Optimierung durch nationale Protokolle hat in der pädiatrischen Onkologie den Durchbruch gebracht!<br />
Nicht die Entwicklung neuer Medikamente oder Technologie, sondern die konsequente Kommunikation und der Austausch. Auch wenn ich ausländische Delegationen berate, gebe ich ihnen diese Empfehlung zur Kommunikation. Und meistens ist das auch genau der Punkt, der noch nicht optimal umgesetzt wird.</p>
<p>Diese Kommunikation ist gerade innerhalb der Pädiatrie entscheidend – nur interdisziplinäre Arbeit führt zur Heilung. Pädiater, Chirurgen, Strahlentherapeuten und viele andere Ärzte müssen hier sehr eng zusammen arbeiten. Die pädiatrische Onkologie ist sehr stark evidenzbasiert, die Therapien sind standardisiert – ohne den Patienten dabei aus den Augen zu verlieren.“</p>
<p><strong>puls.: „Was erwartet einen PJ-ler in der Kinderklinik?“</strong><br />
T. K.: „PJ-ler werden überwiegend von den Stations- und Oberärzten betreut, sie sind natürlich auch bei der Visite dabei. Sie erledigen Aufgaben, die sie allein bewältigen können und nehmen allgemein am Stationsalltag teil – dazu gehören auch Tätigkeiten wie Blutabnehmen oder Punktionen unter der nötigen Supervision.<br />
Außerdem haben wir noch spezifische Unterrichtsveranstaltungen für PJ-ler:</p>
<ul>
<li>Mittagsbesprechung</li>
<li>Freitags-Röntgenbesprechung</li>
<li>Dienstags: Neo-Visite auf der 14-2 (Prof. Schlößer)</li>
<li>Dienstags: Hämatologie-Onkologie (Dr. Bochennek)</li>
<li>Donnerstags: Fallseminar (Prof. Bader)</li>
<li>Ab Ende März: Journal-Club alle 2 Wochen (Prof. Klingebiel)</li>
<li>1 x pro Tertial: Notfall &#8211; und Reanimationsübung am Simulator (B. Wittekindt)</li>
<li>Für die gesamte Uniklinik macht Herr Prof. J. Schulze ein Fallseminar, an dem auch die PJ-ler teilnehmen können.</li>
</ul>
<p>Das PJ-Logbuch für die Kinderklinik ist fertig und wird bereits ausgegeben.<br />
<a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/01/PJ_Logbuch_Uni_17_01_2014.pdf">(pdf: PJ_Logbuch_Uni_17_01_2014</a>).<br />
Dazu bekommen unsere PJ-Kandidaten und alle anderen Studierenden eine umfassende Unterweisung mit allgemeinen Verhaltensregeln. Dabei geht es um Verhalten am Patienten-Bett, Datenschutz und Schutz der Persönlichkeitsrechte, Hygiene-Vorschriften und das korrekte Verhalten gegenüber Patienten und Angehörigen. Außerdem müssen PJ-ler den Anweisungen des gesamten medizinischen Personals, also auch des Pflegpersonals, auf der Station Folge leisten. Genaue Abgrenzungen sind wichtig zur Vermeidung von Behandlungsfehlern, bei denen Studenten beteiligt sind und zur Erhöhung der Patientensicherheit im Universitätsklinikum.&#8221;</p>
<p><strong>puls.: „Zurzeit gibt es eine heftige Diskussion darüber, wie viel Verantwortung PJ-ler übernehmen dürfen oder sollen. Der Tod eines Säuglings durch einen Behandlungsfehler eines PJ-Studierenden hatte diese Diskussion ausgelöst.<br />
Wie viel Verantwortung tragen Ihre PJ-ler?“</strong><br />
T. K.: „Daraufhin haben wir natürlich auch noch einmal diskutiert…<br />
Zunächst einmal dürfen PJ-ler gar nicht intravenös spritzen.<br />
Dann haben wir jetzt unterschiedliche IV und Oral-Zugänge, so dass solche Verwechslungen völlig ausgeschlossen sind. Das war ein zusätzlicher Aufwand, aber wir halten es für wichtig.<br />
In der Unterweisung sagen wir noch einmal sehr deutlich, wo die Handlungsspielräume der PJ-ler enden. Diese Unterweisung wird bald auch als Handreichung schriftlich ausgegeben, sie ist gerade noch in der Abstimmung.“</p>
<p><strong>puls.: „Was empfehlen Sie Studierenden  für ein erfolgreiches PJ?“</strong><br />
T. K.: „Ich empfehle: Denken angewöhnen! Wenn man auf ein Problem oder eine Frage stößt, sollte man auch die Antwort darauf suchen. Dabei kann es sich um eine Krankheit handeln, von der man noch nie gehört hat, oder ein Verfahren. Oft kann man nicht sofort nach der Lösung suchen, dann muss man sich vielleicht eine kleine Notiz machen und der Frage später auf den Grund gehen.<br />
Man muss eine Kultur des ständigen Lernens entwickeln!<br />
Das sage ich auch immer in den Vorlesungen oder bei Visiten.“</p>
<p><strong>puls.: „Was halten Sie von Studientag und PJ-Aufwandsentschädigung, und welche Möglichkeiten haben PJ-ler zum selbständigen Lernen in der Kinderklinik?“</strong><br />
T. K.: „Das Dekanat wird die Regelung zum Studientag und zur Aufwandsentschädigung demnächst bekannt geben.<br />
Grundsätzlich haben wir in der Kinderklinik leider zu wenige Räume, die auch den PJ-lern zur Verfügung stehen. Dieses Manko konnten wir bisher nicht beheben, fast alle Räume sind ohnehin schon mehrfach belegt. Eigentlich bräuchten wir ein neues, größeres Gebäude…<br />
Von dem Lehrpreis haben wir zumindest eine Bibliothek einrichten können, so dass die PJ-ler dort in Ruhe lernen können. Durch den neuen Forschungsbau bekommen wir etwas Platz dazu, da wird zum Beispiel ein Seminarraum eingerichtet.“</p>
<p><strong>puls.: „Herr Prof. Klingebiel, Sie sind als Prodekan für die Forschung an unserem Fachbereich zuständig und damit auch für Promotionen. Wann ist die richtige Zeit im Medizinstudium für eine Promotion?“</strong><br />
T. K.: „Die Promotion ist wichtig, damit die Studierenden ihre Begeisterung für Forschung entdecken können. Das Dekanat bemüht sich, sinnvolle Promotionen im Studium weiterhin zu ermöglichen. Eine Promotion im Bereich Medizin kann eigentlich nur während des Studiums stattfinden, später geht es kaum noch. Für den Arzt in seiner Praxis ist es nahezu unmöglich.<br />
Wir unterstützen sie dabei mit dem Promotionskolleg, das sehr gut angenommen wird. Mit der Promotionsvereinbarung kommt eine Planungssicherheit für den Studierenden und den Betreuer hinzu, darin werden Thema, Umfang und Zeitraum präzise festgelegt. Zur finanziellen Absicherung kommt noch das Promotionsstipendium dazu, das je zur Hälfte vom Dekanat und der betreuenden Einrichtung aufgebracht wird. Dann kann der Promotionskandidat ein Freisemester nehmen, um den größten Teil der Arbeit fertigzustellen. Bisher hat sich dafür das 6. Semester angeboten, mit der neuen ÄAppO haben wir noch zu wenig Erfahrung.<br />
Außerdem planen wir zurzeit einen Science-Day zur besseren Information: Dabei sollten etwa die Sonderforschungsbereiche und Verbundprojekte sich und  die Promotionsmöglichkeiten vorstellen. Gleichzeitig sollen Studierende hier Postervorstellungen u. a. üben können.“</p>
<p><strong>puls.: „Was wünschen Sie sich von Doktoranden?“<br />
</strong>T. K.: „Interesse, Flexibilität, Neugier und Eigenverantwortung.“<br />
<strong><br />
puls.: „Welche Motivation treibt Sie an,  sich in der Lehre zu engagieren?“<br />
</strong>T. K.: „Ich möchte das Wissen in Vorlesungen und Visiten weitergeben und prägend meine Vorstellung von Medizin und Arzt-Sein weitergeben!“</p>
<p>puls. dankt Herrn Prof. Dr. Klingebiel für das interessante Interview!<br />
Zum Science-Day gibt es weitere Informationen, sowie die Planung dazu vorangeschritten ist.<br />
Auch die wichtigen Informationen zum PJ veröffentlichen wir, sowie eine Entscheidung gefallen ist.</p>
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		<item>
		<title>Das Bürgerhospital  &#8211; ein modernes Krankenhaus mit Senckenbergischer Tradition</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/das-burgerspital-ein-modernes-krankenhaus-mit-senckenbergischer-tradition</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jan 2014 07:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Frankfurter Arzt und Wohltäter Johann Christian Senckenberg (1707 &#8211; 1772) hat der Stadt Frankfurt ein hochkarätiges Vermächtnis hinterlassen: Medizinische, naturkundliche und naturwissenschaftliche Stiftungen, eine Portraitsammlung, Bibliotheken, Gewächshäuser und ein Theatrum anatomicum. Und das Bürgerhospital! Senckenberg hatte 1779 ein Hospital &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/das-burgerspital-ein-modernes-krankenhaus-mit-senckenbergischer-tradition">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9256" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/01/Bürgerhospital.gif"><img class="size-medium wp-image-9256" alt="Bürgerhospital" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/01/Bürgerhospital-300x218.gif" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Bürgerhospital</p></div>
<p>Der Frankfurter Arzt und Wohltäter <a title="Johann Christian Senckenberg" href="https://puls.meertext.eu/vorgestellt-johann-christian-senckenberg" target="_blank">Johann Christian Senckenberg (1707 &#8211; 1772) </a>hat der Stadt Frankfurt ein hochkarätiges Vermächtnis hinterlassen: Medizinische, naturkundliche und naturwissenschaftliche Stiftungen, eine Portraitsammlung, Bibliotheken, Gewächshäuser und ein Theatrum anatomicum.<br />
Und das Bürgerhospital!</p>
<p>Senckenberg hatte 1779 ein Hospital für die Frankfurter Bürger errichten lassen &#8211; „zur unentgeltlichen Aufnahme kranker armer Bürger und Beisassen“ (Eröffnungsrede des evangelischen Pfarrers Claus). Die Adresse: vor dem Eschheimer Tor, „Hinter der schlimmen Mauer“ (heute: Stiftstraße 30).<br />
1907 wurde das neue Bürgerhospital in der Nibelungenallee eröffnet, das dort bis heute steht und mit Anbauten sowie aufgestockten Etagen vielfach erweitert wurde.<br />
Ein modernes Krankenhaus.<br />
Wie viel „Senckenberg“ ist heute noch im <a title="Bürgerspital" href="http://www.buergerhospital-ffm.de/home.html" target="_blank">Bürgerhospital</a> zu spüren?</p>
<p><b>Im Interview erzählt der Chefarzt der Augenheilkunde und Ärztliche Direktor Herr PD Dr. Oliver Schwenn über Tradition und modernen Krankenhausbetrieb im Bürgerspital.</b></p>
<p><b>puls.: „Herr Dr. Schwenn, ist die Verbindung des Bürgerhospitals mit Senckenberg und seine Historie heute noch den Frankfurter Bürgern bekannt?“</b><br />
O. S.: „Das Haus ist fest im Bewusstsein der Frankfurter verankert &#8211; es war schließlich das erste Krankenhaus für Frankfurter Bürger!<br />
Das Krankenhaus wird in der Bevölkerung deutlich stärker wahrgenommen als andere Senckenbergische Stiftungen, die weniger bekannt sind. Allerdings: Beim Namen „Senckenberg“ denken die meisten Menschen zunächst an das Museum, das hat bei weitem den größten Bekanntheitsgrad.<br />
Im Bürgerspital selbst wird die Erinnerung an den Stifter hoch gehalten:<br />
Im Gebäude begegnet man immer wieder der Historie und Zitaten Senckenbergs, das ist auch den Patienten bewusst.<span id="more-9250"></span><br />
Die Vorgaben der Zielsetzung, die Senckenberg in seinem Stiftungsbrief formuliert hatte, die finden Sie auch heute noch in unseren Zielsetzungen wieder.“</p>
<p><b>puls.: „Hat das damalige Gedankengut Senckenbergs, etwas Gutes für die Bevölkerung zu tun, auch heute noch Einfluss auf die Arbeit im modernen Bürgerhospital des Jahres 2013?“<br />
</b>O. S.: „Wir sind natürlich gehalten, wirtschaftlich zu arbeiten.<br />
Aber der Stiftungsgedanke ist uns heute immer noch sehr wichtig, der wird gelebt.<br />
Wir haben wenig Personalwechsel, die meisten Menschen arbeiten hier recht lange, die kennen die Geschichte des Bürgerspitals. Und neue Mitarbeiter werden etwa auf Veranstaltungen auch in diese Traditionen und Besonderheiten eingeführt.<br />
Der Träger des Bürgerspitals ist der Verein Frankfurter Stiftungskrankenhäuser e. V., neben uns gehört auch das <a title="Clementine Kinderhospital" href="http://www.clementine-kinderhospital.de/" target="_blank">Clementine-Kinderhospital</a> aus der Dr. Christ´schen Stiftung dazu. Diese Fusion besteht seit 2009.<br />
Das Bürgerspital ist ein frei-gemeinnütziges Krankenhaus, also weder konfessionell noch kommunal. Das hatte Johann Christian Senckenberg in seiner Stiftungsurkunde so verfügt.“</p>
<p><b>puls.: „Sie sind Augenarzt. Wie ist die Augenheilkunde im Bürgerspital aufgestellt?“</b><br />
O. S.: „Die Augenheilkunde ist ein kleines Fach, dafür allerdings schon stark diversifiziert.<br />
Unser Zentrum für Augenheilkunde im Bürgerspital ist in drei Kliniken untergliedert:</p>
<p><a title="Bürgerhospital: Augenheilkunde" href="http://www.buergerhospital-ffm.de/kliniken/augenheilkunde.html" target="_blank"><strong>Augenheilkunde</strong>:</a><br />
Dabei steht der so genannte vordere Augenabschnitt im Focus: Erkrankungen der Hornhaut und der Linse sowie das Glaukom sind wesentliche Schwerpunkte.<br />
Die häufigste Diagnose ist dabei der Graue Star.</p>
<p><a title="Kinderaugenheilkunde" href="http://www.buergerhospital-ffm.de/kliniken/kinderaugenheilkunde.html" target="_blank"><strong>Kinderaugenheilkunde und Lidchirurgie:</strong></a><br />
Dazu gehören die Strabologie (Schielbehandlung) und plastisch-rekonstruktive Lidchirurgie (z. B. nach Verletzungen oder Tumorerkrankungen im Lidbereich), sowie Erkrankungen der Tränenwege.</p>
<p><a title="Bürgerhospital: Netzhauterkrankungen" href="http://www.buergerhospital-ffm.de/kliniken/netzhauterkrankungen.html" target="_blank"><strong>Netzhauterkrankungen:</strong></a><br />
Hier geht es um den hinteren Augenabschnitt.<br />
Die häufigsten Diagnosen sind Diabetes-Folgeschäden, altersbedingte Macula-Degeneration oder Netzhautablösungen und andere Erkrankungen der Netzhaut.“</p>
<p><b>puls.: „Was ist der Schwerpunkt Ihrer eigenen ärztlichen Tätigkeit?“</b><br />
O. S.: „Ich bin vor allem in der operativen Betreuung von Patienten mit Glaukom-Erkrankungen und grauem Star tätig.<br />
Das Spektrum der Augenheilkunde in einem Krankenhaus unterscheidet sich ja signifikant von dem eines niedergelassenen Augenarztes.<br />
Augenärzte sind in der Mehrheit nicht-operativ tätig, vor allem niedergelassene Ärzte operieren eher selten. Hier im Krankenhaus liegt der Schwerpunkt auf der operativen Behandlung.<br />
Augenchirurgen müssen, wie alle Mikrochirurgen, unbedingt ein gutes räumliches Sehvermögen und Geschick haben! Unter dem Mikroskop zu operieren ist zudem eine Trainingssache. Das Auge ist das Organ des Körpers, bei dem man das OP-Ergebnis am deutlichsten sehen und die Qualität der Arbeit durch spaltlampenmikroskopische Untersuchung beurteilen kann.“</p>
<p><b>puls.: „Sie sind Chefarzt der Augenheilkunde und Ärztlicher Direktor des Bürgerhospitals. Was bedeutet das konkret für Ihre tägliche Arbeit?“</b><br />
O. S.: „Mein Aufgabenbereich umfasst auch die übliche ärztliche Tätigkeit, dazu gehören viele OPs. Demnach bin ich zwar ärztlicher Direktor, nicht aber vollzeitig geschäftsführend. Das bedeutet also, dass ich nicht überwiegend administrative Tätigkeiten ausübe. Aber die leitende Position bringt natürlich auch zusätzliche Aufgabenbereiche neben der reinen ärztlichen Tätigkeit mit sich.</p>
<p>Als Chefarzt in einem Krankenhaus muss man heute ohnehin nicht nur medizinisch, sondern immer auch betriebswirtschaftlich denken.<br />
Dazu kommen ganz unterschiedliche Aufgaben, z. B.:</p>
<ul>
<li>Die Verantwortung für die Hygiene. Das Bürgerspital hat einen sehr hohen Standard, wir haben auch in diesem Jahr wieder ein Hygiene-Zertifikat erhalten.</li>
<li>Die Beschäftigung mit der Bauplanung. Ich muss mit Anderen darauf achten, dass z. B. die OP-Säle in Bezug auf Medizintechnik und Abläufe vernünftig eingerichtet werden.</li>
<li>Die laufende Kommunikation im Krankenhaus und die Organisation von mindestens sechs Konferenzen der Chefärzte im Jahr.</li>
<li>Die Neugründung eines Ethik-Komitees, das zuständig ist für Behandlungskonflikte, Patientenverfügungen, und ähnliches. Solche Konflikte kommen im Bürgerspital glücklicherweise nicht oft vor, die Einrichtung eines solchen Komitees ist aber doch notwendig geworden.</li>
</ul>
<p>Außerdem bemühen wir um die Vereinbarkeit von Beruf und Familien, seit 2012 haben wir ein <a title="Audit Beruf und Familie" href="http://www.buergerhospital-ffm.de/mitarbeiter-karriere/audit-berufundfamilie.html" target="_blank">Zertifikat</a> dafür.“</p>
<p><b>puls.: „Das Pflegepersonal im Bürgerspital hat eine besondere Tradition: Was hat es damit auf sich?“<br />
</b>O. S.: „Die Diakonieschwestern des <a title="Evangelischer Diakonieverein Berlin-Zehlendorf" href="http://www.ev-diakonieverein.de/" target="_blank">Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf e.V. </a>haben seit dem 01. Januar 1902 die Pflegedienstleitung übernommen, nach wie vor arbeiten hier viele Berliner Schwestern, zurzeit etwa 30.“</p>
<p>puls. bedankt sich für das ausführliche Gespräch und die Führung durch das Bürgerhospital.<br />
Der größte Teil des Gesprächs fand in Herrn Dr. Schwenns Untersuchungs- und im Administrationszimmer statt &#8211; unter dem gütigen Blick des Tischbein-Portraits von Johann Christian Senckenberg (1771) und dem gelben Blick seines Katers (Gemälde von Johann Benjamin Ehrenreich von 1751).</p>
<p><b>Literatur:</b></p>
<ul>
<li>Thomas Bauer: „Mit offenen Armen – Die Geschichte des Frankfurter Bürgerhospitals“ (2004)</li>
<li><a href="http://www.ub.uni-frankfurt.de/ueber/senckenberg_biographie.html">http://www.ub.uni-frankfurt.de/ueber/senckenberg_biographie.html</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Klinik: bvmd-Infoabend zu Auslandsfamulatur am 18.11.13</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Nov 2013 08:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Famulatur]]></category>
		<category><![CDATA[Klinik]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
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		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Lokalvertretung der bvmd (Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland) bietet am 18.11.13 im Hörsaal 23.4 um 18 Uhr einen Info-Abend zu Auslandsfamulatur an: &#8220;Du interessierst dich für eine Famulatur oder einen Forschungsaufenthalt im Ausland oder möchtest bei einem Entwicklungsprojekt mitarbeiten? &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/klinik-bvmd-infoabend-zu-auslandsfamulatur-am-18-11-13">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lokalvertretung der bvmd (Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland) bietet am <strong>18.11.13 im Hörsaal 23.4 um 18 Uhr</strong> einen Info-Abend zu <strong>Auslandsfamulatur</strong> an:</p>
<p>&#8220;Du interessierst dich für eine Famulatur oder einen Forschungsaufenthalt im Ausland oder möchtest bei einem Entwicklungsprojekt mitarbeiten? Dann komm zum Infoabend der Bundesvertretung der Medizinstudierenden am 18. November im Haus 23!</p>
<p><span id="more-8958"></span><br />
Wir stellen euch die verschiedenen Möglichkeiten einen Auslandsaufenthalt über die BVMD zu realisieren kurz vor, daneben wird es auch Erfahrungsberichte einiger Studenten die bereits eine Famulatur im Ausland abgeleistet haben geben.<br />
Für Essen und Getränke ist gesorgt.<br />
Wir freuen uns auf euer Kommen! Spread the news!&#8221;<br />
(Quelle: bvmd-Lokalvertrung Frankfurt a/M)</p>
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		<title>Auslands-Famulatur: bvmd-Sprechstunden und Info-Abend im Lernstudio</title>
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		<pubDate>Fri, 31 May 2013 08:10:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Lokalvertretung der bvmd (Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V.) berät auch im Sommersemester wieder Studierende, die ihre Famulatur, einen Forschungsaufenthalt oder Entwicklungshilfe im Ausland leisten wollen. Dafür gibt es Mittwochs eine Sprechstunde ab dem 12.06. , jeweils  von 16 &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/auslands-famulatur-bvmd-sprechstunden-und-info-abend-im-lernstudio">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div>Die Lokalvertretung der bvmd (Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V.) berät auch im Sommersemester wieder Studierende, die ihre Famulatur, einen Forschungsaufenthalt oder Entwicklungshilfe im Ausland leisten wollen.<br />
Dafür gibt es Mittwochs eine Sprechstunde ab dem 12.06. , jeweils  von 16 – 17 Uhr im Lernstudio bis zum Bewerbungsschluss am 15.07.2013.</div>
<div>Außerdem bietet der bvmd noch einen Infoabend am Dienstag, dem 04.06.2013 von 16:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr im Hörsaal 22-1.<span id="more-7804"></span></p>
<p>Unter anderem erzählen Studierende  von ihren Erfahrungen mit der Auslandsfamulatur.<br />
Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Für Essen und Getränke ist gesorgt.<br />
Mehr Informationen gibt es auch unter</p></div>
<div><a href="https://www.facebook.com/pages/BVMD-AustauschExchange-LV-Frankfurt-aM/169413766553463" target="_blank">https://www.facebook.<wbr />com/pages/BVMD-<wbr />AustauschExchange-LV-<wbr />Frankfurt-aM/169413766553463</p>
<p></a>Sukhdeep Sing Arora (GLM), Bettina Wurche</div>
<div></div>
<div><span style="color: #333333; font-family: lucida grande,tahoma,verdana,arial,sans-serif;"> </span></div>
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		<title>Jetzt Auslandsaufenthalt (Famulatur, PJ,…) planen!</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/jetzt-auslandsaufenthalt-famulatur-pj%e2%80%a6-planen</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 07:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Prüfungen sind vorbei. Die vorlesungsfreie Zeit bietet etwas mehr Freizeit als sonst. Das ist der ideale Zeitpunkt für die Planung eines Auslandsaufenthalts! Famulatur oder PJ – eine einmalige Gelegenheit für Medizinstudierende, andere Länder und andere Menschen kennen zu lernen. &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/jetzt-auslandsaufenthalt-famulatur-pj%e2%80%a6-planen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Prüfungen sind vorbei. Die vorlesungsfreie Zeit bietet etwas mehr Freizeit als sonst.<br />
Das ist der ideale Zeitpunkt für die Planung eines Auslandsaufenthalts!</p>
<p>Famulatur oder PJ – eine einmalige Gelegenheit für Medizinstudierende, andere Länder und andere Menschen kennen zu lernen.<br />
Natürlich kann man in ein warmes nettes Land mit Strand reisen, tagsüber im Krankenhaus arbeiten und sich abends in der Strandbar entspannen. Aber man kann auch die Chance nutzen, ein völlig neues Umfeld zu erkunden und das PJ oder die Famulatur an einem Ort absolvieren, wo nicht schon Dutzende anderer deutscher Medizinstudierenden sind.<br />
In Nepal, der Türkei oder im Grenzgebiet von Israel und Palästina. Oder noch an ganz anderen Orten.</p>
<p><strong>Wo gibt es Informationen dazu?</strong><br />
Die erste Anlaufstelle ist das Auslandsbüro unseres Fachbereichs, wo Herr Herrn Barta und Frau Meßmer viele grundlegende Informationen geben können.<span id="more-6639"></span><br />
Eine wichtige Frage ist, ob das Auslandsstudium für das deutsche Medizinstudium als Leistung angerechnet werden kann.<br />
Lesen Sie dazu das <a title="Medizin-Studium: Studienaufenthalt im Ausland" href="http://puls.meertext.eu/?p=1938">„PULS.“-Interview mit Herrn Barta (Auslandsbüro)</a>.<br />
Das Auslandsbüro weiß auch, mit welchen ausländischen Universitäten die Goethe-Universiät einen offiziellen Auslandsaustausch hat.</p>
<p>Weitere wertvolle Hilfe beim Auslands-PJ oder der Famulatur gibt es auch beim<br />
<a title="bvmd: Ausland" href="http://bvmd.de/ausland/"><strong>bvmd</strong></a> (Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V.) oder der<br />
<a title="IPPNW" href="http://studis.ippnw.de/startseite.html"><strong>IPPNW</strong> </a>(International Physicians for the Prevention of Nuclear War)</p>
<p><strong>Finanzierungsprobleme?</strong><br />
<a title="MyStipendium" href="http://www.mystipendium.de/">&#8220;MyStipendium&#8221; </a>hat eine große Übersicht für Stipendien für alle Fälle.<br />
Außerdem bietet auch der <a title="DAAD: Ausland" href="http://www.daad.de/ausland/de/">DAAD (</a>Deutscher Akademischer Austauschdienst) Stipendien an.</p>
<p>Weitere wichtige Punkte sind:</p>
<ul>
<li>Reichen die Sprachkenntnisse</li>
<li>Auslandskrankenversicherung und Berufshaftpflichtversicherung geklärt?</li>
<li>Welcher Impfschutz ist notwendig?</li>
</ul>
<p><strong>Was erwartet Sie im Ausland?</strong></p>
<p>Lesen Sie dazu auch den spannenden Erfahrungsbericht <a title="PULS.: &quot;Famulatur in Nepal&quot;" href="http://puls.meertext.eu/?p=4046"><strong>„Famulatur in Nepal“</strong></a>.</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Termine: Infoveranstaltung des Marburger Bundes zu Famulatur und PJ im Ausland</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/termine-infoveranstaltung-des-marburger-bundes-zu-famulatur-und-pj-im-ausland</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 10:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 22.01.2013 findet um 17 Uhr im Hörsaal 22-2 eine Informationsveranstaltung des Marburger Bundes zum Thema Auslandsfamulatur statt. Dabei werden wichtige Themen wie Länder- und Fachauswahl sowie Versicherungsschutz vorgestellt. Alle Studierenden des Fachbereichs 16 sind herzlichst eingeladen. (Quelle: Aktuelles; 21.01.2013) &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/termine-infoveranstaltung-des-marburger-bundes-zu-famulatur-und-pj-im-ausland">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 22.01.2013 findet um 17 Uhr im Hörsaal 22-2 eine  Informationsveranstaltung des Marburger Bundes zum Thema  Auslandsfamulatur statt. Dabei werden wichtige Themen wie Länder- und  Fachauswahl sowie Versicherungsschutz vorgestellt. Alle Studierenden des  Fachbereichs 16 sind herzlichst eingeladen.</p>
<p>(Quelle: Aktuelles; 21.01.2013)</p>
<p><em>bw</em></p>
<p>Lesen Sie dazu auch den Erfahrunsgbericht zu Auslandsfamulatur:<em><br />
</em><a title="Auslandsfamulatur in Nepal" href="http://puls.meertext.eu/?p=4046">&#8220;Medizinstudium: Famulatur in Nepal (1)&#8221;</a></p>
<p><em><br />
</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Medizinstudium: Entscheidung des Bundesrats über PJ-Vergütung und Famulatur im hausärztlichen Bereich</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/medizinstudium-entscheidung-des-bundesrats-uber-pj-vergutung-und-famulatur-im-hausarztlichen-bereich</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Dec 2012 07:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Famulatur]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 14.12 stand im Bundesrat unter Tagesordnungspunkt (TOP) 59 die Verordnung zur Änderung von Vorschriften über die ärztliche Approbation auf der Liste. Dabei ging es speziell um die Famulatur im hausärztlichen Bereich und die Vergütung des Auslands-PJ. Im Bundesrat wurde &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/medizinstudium-entscheidung-des-bundesrats-uber-pj-vergutung-und-famulatur-im-hausarztlichen-bereich">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 14.12 stand im Bundesrat unter Tagesordnungspunkt (TOP) 59 die Verordnung zur Änderung von Vorschriften über die ärztliche Approbation auf der Liste. Dabei ging es speziell um die Famulatur im hausärztlichen Bereich und die Vergütung des Auslands-PJ.</p>
<p>Im Bundesrat wurde Folgendes beschlossen:</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Zur Famulatur im hausärztlichen Bereich</span></strong></p>
<p><strong>„A. Problem und Ziel</strong></p>
<p>Ab 1. Oktober 2013 ist es verpflichtend, während des Medizinstudiums einen <strong>Monat der Famulatur in einer Einrichtung der hausärztlichen Versorgung zu absolvieren</strong>. Durch diese Änderung entfällt die bisher bestehende Wahlmöglichkeit, die Famulatur entweder einen Monat in einer Einrichtung der ambulanten Krankenversorgung bzw. einer geeigneten ärztlichen Praxis oder in einem Krankenhaus bzw. einer stationären Rehabilitationseinrichtung abzuleisten. Da der Nachweis über die Ableistung der Famulatur dem Antrag auf Zulassung zum Zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung beizufügen ist, sind von dieser Änderung (faktisch rückwirkend) auch Studierende betroffen, die sich derzeit im klinischen Studienabschnitt befinden und ab dem Prüfungsdurchgang April 2014 den Zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung ablegen.<br />
Teilweise haben diese Studierenden die Famulatur bereits vollständig absolviert.<span id="more-6204"></span></p>
<p><strong>B. Lösung</strong></p>
<p>Durch eine Übergangsregelung werden zur Vermeidung unbilliger Härten die Studierenden, die sich bereits im klinischen Studienabschnitt befinden oder diesen im Wintersemester 2012/13 begonnen haben, von der Neuregelung der Famulatur ausgenommen. Zusätzlich wird Studierenden im klinischen Studienabschnitt Vertrauensschutz gewährt, die zur Unterbrechung ihres Studiums durch Krankheit, Schwangerschaft, die Betreuung minderjähriger Kinder oder pflegebedürftiger Angehöriger gezwungen sind.<br />
Eine weitere Änderung dient der Klarstellung bei einer Übergangsvorschrift zur neuen Prüfungsstruktur.<br />
[…]</p>
<p><strong>Quelle: <a title="Bundesrat Drucksache 674 [...]" href="http://www.bundesrat.de/cln_236/SharedDocs/Drucksachen/2012/0601-700/674-12,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/674-12.pdf">Bundesrat Drucksache 674/12; 01.11.12; G &#8211; FJ &#8211; K;<br />
Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit<br />
Verordnung zur Änderung von Vorschriften über die ärztliche Approbation</a></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Zur Vergütung von Auslands-PJ</span></strong></p>
<p><strong>&#8220;Artikel1</strong>:<br />
<strong>Änderung der Ersten Verordnung zur Änderung der Approbationsordnung für Ärzte</strong></p>
<p>Die Erste Verordnung zur Änderung der Approbationsordnung für Ärzte vom 17. Juli 2012 (BGBl.IS.1539) wird wie folgt geändert:<br />
1. In Artikel 2 Nummer 1wird Buchstabe b1wiefolgt gefasst:<br />
Drucksache674/12(Beschluss)-2-<br />
&#8216;b1)DemAbsatz4werdenfolgendeSätzeangefügt:</p>
<p>&#8220;Die Gewährung von Geld- oder Sachleistungen, die den Bedarf für Auszubildende nach §13 Absatz 1 Nummer 2 und Absatz 2 Nummer 2 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes übersteigen, ist nicht zulässig. Bei einer Ausbildung im Ausland verändert sich diese Höchstgrenze entsprechend den Maßgaben der Verordnung über die Zuschläge zu dem Bedarf nach dem Bundesausbildungsförderungs-Gesetz bei einer Ausbildung im Ausland um die in § 1 Absatz 1 Nummer 1 bis 3 dieser Verordnung aufgeführten Zuschläge. Die Zuschläge nach § 1 Absatz 1 Nummer 2 und 3 dieser Verordnung dürfen der Berechnung der Höchstgrenzen nur zugrunde gelegt werden, wenn die Leistungen ausdrücklich zur Erstattung der dort genannten Kosten gewährt werden.&#8221;&#8216;<br />
[…]“</p>
<p><strong>Quelle: <a title="Bundesrat Drucksache 674 [...]" href="Quelle: http://www.bundesrat.de/cln_236/SharedDocs/Drucksachen/2012/0601-700/674-12_28B_29,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/674-12%28B%29.pdf">Bundesrat Drucksache 674/12; 01.11.12;</a><br />
Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit<br />
Verordnung zur Änderung von Vorschriften über die ärztliche Approbation</strong></p>
<p>„PULS.“ hat nur die wesentlichen Passagen der Beschlüsse zitiert,  die vollständigen Beschlüsse finden Sie unter den angegebenen Quellenangaben.<br />
Unter dem Tagesordnungspunkt finden Sie auch die Empfehlungen der Experten zu dieser Gesetzesvorlage.</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Termine: Infoabend und Sprechstunde der bvmd zu Auslandsaufenthalten</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/termine-infoabend-und-sprechstunde-der-bvmd-zu-auslandsaufenthalten</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Nov 2012 13:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Famulatur]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnmedizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Lokalvertretung der bvmd (Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V.) berät auch im Wintersemester wieder Studierende, die ihre Famulatur, einen Forschungsaufenthalt oder Entwicklungshilfe im Ausland leisten wollen. Dafür gibt es mittwochs eine Sprechstunde von 15 &#8211; 16 Uhr im Lernstudio &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/termine-infoabend-und-sprechstunde-der-bvmd-zu-auslandsaufenthalten">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lokalvertretung der bvmd (Bundesvertretung der Medizinstudierenden   in Deutschland e.V.) berät auch im Wintersemester wieder Studierende,   die ihre Famulatur, einen Forschungsaufenthalt oder Entwicklungshilfe im   Ausland leisten wollen. Dafür gibt es mittwochs eine Sprechstunde von   15 &#8211; 16 Uhr im Lernstudio bis zum Bewerbungsschluss am 15.12.2012 und   einen Infoabend am Dienstag, dem 20.11.2012, von 17:00 Uhr bis ca. 18:00   Uhr im Hörsaal Haus 14. Für Essen und Getränke ist gesorgt, und es  wird  auch Erfahrungsberichte von Studierenden geben, die bereits eine   Famulatur über die bvmd organisiert haben. Alle Interessierten sind   herzlich willkommen.</p>
<p>(<a title="Goethe UNi, FB Medizin, Aktuelles" href="http://www.med.uni-frankfurt.de/aktuell/index.php"><em>Quelle: Aktuelles, 14.11.2012</em></a>)</p>
<p><em>bw</em></p>
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