Der Bestand an Lehrbüchern in der medizinischen Hauptbibliothek reicht offenbar nicht aus.
Viele Studierende lernen offenbar nach wie vor gern mit Papierbüchern statt mit E-Books und der Bestand an gebundenen Büchern ist durch das enge Budget der Bibliothek begrenzt. Dadurch kommt es immer häufiger zu Verzweiflungstaten wie dem Verstecken von Büchern oder neuerdings sogar zu vermehrten Diebstählen.
Das deutet auf eine gewisse Verzweiflung der Lernenden hin.
Die Bibliothek hat keine Mittel, um so viele Papierbücher anzuschaffen wie offensichtlich benötigt werden.
Die Studierenden haben offensichtlich auch keine Mittel, um sich alle benötigten Bücher zu kaufen.
Dabei trifft es besonders die Studierenden besonders hart, die auf sich gestellt sind: Ohne Familie, die Bücher schenken könnte und ohne Stipendien oder andere Leistungen.
Woher könnte die Bibliothek die dringend benötigten Bücher bekommen?
Über Bücherspenden? Die müssten natürlich mit der Bibliothek abgesprochen werden…
Über Büchergutscheine? Auf jeden Fall eine sehr gute Idee!
Wen könnte man fragen?
Alumni?
Dankbare Patienten?
Ein Arzt aus der Inneren Medizin hatte mir in einem Interview erzählt, dass ein Patient ihn gefragt habe, wie er sich für seine gute Behandlung und Genesung noch erkenntlich zeigen könne. Der Arzt hatte dem Patienten daraufhin vorgeschlagen, ein Fachbuch für die Ausbildungen der Medizinstudierenden zu spenden. Eine wirklich gute Idee!
Denken Sie mit und halten Sie die Ohren offen.
Vielleicht ergibt sich ja irgendwo eine Gelegenheit, bei der Sie jemandem vorschlagen können: „Werden Sie Bücherpate!”
Bettina Wurche