Pressemitteilung des Dekanats:
Wahl der Frauenvertreterinnen für akademische Angelegenheiten
Die Leitende Betriebsärztin des Universitätsklinikums, Frau Priv.-Doz. Dr. med. Sabine Wicker, ist am 28. März 2011 im Rahmen der alle zwei Jahre stattfindenden Frauenvollversammlung des Fachbereichs Medizin als neue Frauenvertreterin für akademische Angelegenheiten gewählt worden. Frau Wicker löst Frau Professor Ingeborg Hauser aus dem Zentrum der Inneren Medizin (Med. Klinik III) ab, die weiterhin als Stellvertreterin der Frauenbeauftragten aktiv bleibt, zusammen mit der Direktorin des Instituts für Biostatistik und mathematische Modellierung, Frau Prof. Eva Herrmann. Die Amtsperiode der neuen Frauenbeauftragten und ihrer beiden Stellvertreterinnen beginnt am 1. April 2011 und endet am 31. März 2013.
Der Dekan nutzte die Frauenvollversammlung, um Frau Hauser sehr herzlich für ihren mehr als zehn Jahre dauernden Einsatz als Frauenbeauftragte zu danken. Obwohl es sich um ein reines Nebenamt handle, dürfe man den damit verbundenen Zeitaufwand nicht unterschätzen. Der Aufwand habe sich aber gelohnt, denn die Zahl der Professorinnen am Fachbereich habe sich in den letzten 10 Jahren von 3 auf 16 erhöht, die darin enthaltene Zahl der Ordinaria, also der Instituts/Kliniksdirektorinnen, sogar von 0 auf 6. Dies sei nicht zuletzt auch als Verdienst von Prof. Hauser zu werten. Die Zusammenarbeit mit ihr sei durchwegs sehr konstruktiv und erfreulich gewesen, unterstreicht der Dekan. Professor Pfeilschifter zweifelt aber nicht daran, die gute Zusammenarbeit auch mit Frau Wicker und Frau Herrmann fortsetzen und den Anteil der weiblichen Führungskräfte in der Medizin weiter steigern zu können. Auch wenn er nichts von festen Quoten hält – allein die Qualität der Bewerberinnen und Bewerber dürfe über die Ruferteilung entscheiden. Gemeinsam mit den Frauenbeauftragten werde er in den kommenden Jahren das Ziel verfolgen, den Anteil der Professorinnen dem Anteil weiblicher Habilitanden (im Jahr 2010: 27%) anzunähern. Der Dekan dankt seinen Frauenbeauftragten für ihr großes Engagement und wünscht ihnen allen viel Erfolg.
Dekanat