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Presseschau: Fachschaft – eine aussterbende Spezies?

"PULS."-Presseschau

"PULS."-Presseschau

Der Spiegel-Online-Beitrag “Wenig Engagement: Wie Studentenvertreter zur bedrohten Art werden” vom 11.09.2011 beklagt das abnehmende Interesse von Studierenden an der aktiven Arbeit in der Fachschaft. (Mit Fachschaft ist hier, entsprechend dem universitären Sprachgebrauch, der Fachschaftsrat gemeint). Die meisten Studierenden seien nicht bereit, sich in den studentischen Gremien ihrer Fachbereiche zu engagieren und fänden dies einfach nur langweilig.

Im Beitrag kommen dann Studierende unterschiedlicher Fachbereiche und Universitäten  zu Wort, die sehr deutliche Worte für die Vorteile ihres Engagements in der Fachschaft finden. Die wichtigsten Argumente für das Engagement in diesem wichtigen studentischen Gremium sind:
-          Die aktive Mitgestaltung des eigenen Studiums.
-          Das Heraustreten aus der Anonymität eines Fachbereichs.

Warum lohnt sich Fachschaftsarbeit?

Die Fachschaft (=der Fachschaftsrat) unseres Fachbereichs besteht zurzeit aus vier gewählten Fachgruppen: Gemeinsame Liste Medizin (GLM), die Giraffen, die Zahnmediziner und die unabhängigen Human- und Zahnmediziner (uHuZ).
Sie werden gewählt und vertreten die Interessen aller Studierenden in den verschiedenen Gremien des Fachbereichs. Dadurch entscheiden sie mit über Änderungen im Studium, über die Finanzierung von Projekten (z. B. „PULS.“) und viele andere wichtige Entscheidungen. Dadurch können Studierende auf wichtige Entscheidungen am Fachbereich aktiv Einfluss nehmen. Zum Engagement der Fachgruppen an unserem Fachbereich gehören auch die Organisation der Erstsemester-Betreuung und die Organisation der legendären KOMM-Partys. Ein anderes wichtiges Projekt war und ist der Kampf ums alte KOMM und das Durchsetzen des neuen KOMM-Gebäudes. Das KOMM- Projekt ist eine einzigartige Möglichkeit, Erfahrungen im Umgang mit komplexen Situationen zu sammeln, Lösungsstrategien zu entwickeln und durch das Aufeinandertreffen mit Juristen und Architekten ganz neue Dinge über die Welt außerhalb des Fachbereichs zu lernen.
(Lesen Sie dazu auch die „PULS.“-Beiträge zum  KOMM).

Die gemeinsame Gremienarbeit bringt neue Bekanntschaften: mit älteren Semestern, die den jüngeren wertvolle Tipps und Ratschläge für das Studium geben können.
Und mit 1000 anderen Leuten.

Aktiv den Fachbereich mitgestalten macht mehr Spaß

Am allerwichtigsten ist: Aktive Mitarbeit in einer Fachgruppe oder auch einer anderen studentischen Initiative hilft, das Studium aktiv zu gestalten. Über Missstände zu jammern, kann frustrieren, denn es ändert nichts. Durch die aktive Mitarbeit kann man Einfluss auf Entwicklungen im Medizinstudium nehmen. Auch kleine Schritte bringen auf die Dauer Verbesserungen und persönliche Befriedigung.

Auch das Online-Magazin „PULS.“ ist auf die aktive Mitarbeit der Studierenden, also Ihnen, angewiesen: Schon über einen kurzen Kommentar oder einen Leserbrief könne Sie uns mitteilen, welche Themen für Sie wichtig sind. „PULS.“ kann Recherchen und Interviews zu Fächern, Personen und Projekten durchführen, die Sie interessieren.
Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und Briefe!

Bettina Wurche

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