Artikelformat

Medizinstudium: Seminar „HIV heute – Therapie und Forschung in der globalen Epidemie“

2009 sind 1,8 Millionen Menschen weltweit an AIDS gestorben.
Heute leben 33,3 Millionen Menschen mit dem Virus.
In einigen Gegenden Afrikas sind bis zu 25 % der Bevölkerung HIV-positiv.

Zum 4. Mal findet 11.3 – 13.3. 2011 das Wochenend-Seminar „HIV heute – Therapie und Forschung in der globalen Epidemie statt.
Anmeldeschluss: 14.02.2011

Das Seminar

-         gibt eine Übersicht über verschiedene Behandlungs- und Präventionsansätze weltweit,
-         vermittelt praktische Kenntnisse im Bereich der HIV Testberatung,
-         trainiert den professionellen Umgang mit HIV-Patienten
-         und das Management des HIV Infektionsrisikos im Gesundheitsbereich.

Zur weiteren Information und Anmeldung wenden Sie sich an:

Frau Hermine Djiofack
Sekretariat International Partnership on HIV (IPH) HIVCENTER,
Innere Medizin II, Johann Wolfgang Goethe-Universität
Telefon: 069-6301 87770
Email:hivcenter.traineeship@yahoo.com

Zurzeit sind noch einige Plätze frei.

Hier finden Sie noch mehr Informationen zum Wochenend-Seminar:
2011 01 12_Ankündungung_Wochenendseminar2011_ H

Das besondere Seminar

Das Seminar bietet weit mehr als die Vermittlung von Fakten:

Die Diagnose HIV ist für Patienten und behandelnde Ärzte eine erhebliche psychische Belastung.
Wie vermittelt man jemandem, dass er unheilbar krank ist?
Was wünscht sich ein Patient, der die Diagnose „HIV positiv“ erhält?

Zum Seminar gehören Rollenspiele, in denen die Rollen „Patient“ und „Arzt“ erfahrbaren werden. Dadurch kann ein guter ärztlicher Umgang mit der Diagnose „HIV positiv“ und der Begleitung des Patienten in der Therapie trainiert werden.

Ausländische Kommilitonen werden bevorzugt

Das Seminar „HIV heute – Therapie und Forschung in der globalen Epidemie“ ist Teil des Projekts International Partnership on HIV (IPH) und wird vom DAAD (Deutschen Akademischen Austauschdienst) unterstützt.
Ziel:
Ausbildung medizinischen Personals, das sich um die Versorgung vor Ort, also in Südafrika, Lesotho und der Ukraine, kümmert. Darum werden ausländische Medizinstudierende bevorzugt.
Durch den großen Ausländeranteil und die interaktive Struktur des Seminars besteht die besondere Chance, internationale und interkulturelle Kontakte zu knüpfen.

IPH: Kiev (Ukraine), Mafeteng (Lesotho), Stellenbosch (Süd-Afrika) und Frankfurt

Das International Partnership on HIV (IPH), ist ein Netzwerk aus HIV- Schwerpunktzentren in Kiev (Ukraine), Mafeteng (Lesotho), Stellenbosch (Süd-Afrika) und Frankfurt.

Der intensive internationale Austausch von Wissen und Erfahrung führt zu
-         Förderung der weltweiten Vernetzung von HIV-Behandlern
-         Ausbildung lokalen Fachpersonals in HIV-Therapie
-         Leistung eines wichtigen Beitrags zur Behandlung von HIV/AIDS weltweit

Das IPH-Netzwerk fördert Medizinstudierende in Deutschland, die durch Praktika und Seminare in den Schwerpunktzentren des Netzwerkes erste Erfahrungen mit der Versorgung HIV infizierter Patienten sammeln sollen. Über die Möglichkeit, in Schwerpunktzentren in Kiev (Ukraine), Mafeteng (Lesotho), Stellenbosch (Süd-Afrika) praktische Erfahrungen (PJ, Famulatur,…) zu sammeln, berichtet „PULS.“ demnächst mehr…

Bettina Wurche