Die Hochschulen platzen aus allen Nähten und das Geld wird immer knapper.
Diese Situation ist keinesfalls neu, verschärft sich nun aber durch die nochmals steigenden Studierendenzahlen noch beträchtlich. Politik und Studienstandorte sind von G 8 und der Abschaffung des Wehrdienstes offenbar völlig überrascht worden, dazu kommt noch erschwerend die Bologna-Studienreform mit dem Bachelor/Master-System.
Die Hochschul-Etats werden im gleichen Zuge immer weiter gekürzt - stetige Einsparungen sind aber wenig hilfreich bei der Lösung der genannten Probleme.
Ganz im Gegenteil.
Hörsäle und Mensen sind überfüllt, Wohnraum ist schon lange Mangelware.
Zwar ist nicht jede Hochschule gleich stark betroffen, aber an den meisten sind diese Probleme nicht ganz neu.
Die Hochschulen müssen sich jetzt dringend einen aktuellen Überblick verschaffen und benötigen aktuelle und verlässliche Zahlen. Diese Zahlen sind eine wichtige Argumentationshilfe für die gesamte Hochschulplanung. n. Zum Beispiel, wenn es in Gespräche mit Politikern um die Zuweisung von Finanzen für den Bau von Gebäuden für die Lehre oder Wohnraum für Studierende geht. Oder unzählige andere Dinge, ohne die eine Universität nicht laufen kann.
Das ist der Grund für die Universitätsweite Studierendenbefragung an der Goethe-Universität im WS 2012/1.
Machen Sie bei der Umfrage mit!
Geben Sie ihrer Universität diese Daten – sie werden dringend gebraucht.
Die Befragung und Auswertung findet natürlich unter strengen Datenschutzauflagen statt.
Auch wenn die Aufmachung der Studie („In 25 Minuten die Welt retten“, und das „Dankeschön“ zum Ende) Ihnen albern vorkommt: Bitte machen Sie trotzdem mit. Ihre Universität braucht Ihre Mithilfe, um Ihre Studiensituation zu verbessern.
In Ihrem eigenen Interesse.
Bettina Wurche
Aktuelle Presseartikel zu diesem Thema:
Süddeutsche: „Steigende Studentenzahlen Die Hochschulen platzen aus allen Nähten“