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Glosse: Tiere gegen Stress im Studium

Nicht jeder Mensch ist ein “Hundetyp”.
Vielleicht würden einige Personen lieber andere Tiere umarmen?
Oder Bäume?

„PULS.“ hat eine kleine Auswahl von geeigneten Therapie-Organismen zusammengetragen.
Zumindest beim Lesen dieser tierischen Glosse können Sie vielleicht ein bisschen entspannen…

Therapeut Hund

Der beste Freund des Menschen.

Vorteile:

  • guckt knuffig und hört immer geduldig zu
  • angenehm pelzige Oberfläche

Nachteile:

  • ist aufgrund des Fells nicht geeignet für Tierhaarallergiker
  • Regen kann störenden Körpergeruch verursachen

Therapeutin Katze

Häufigstes Haustier in Deutschland. Katzen haben die einzigartige Fähigkeit, zu schnurren, was auf Katzen und Menschen automatisch beruhigend wirkt.

Vorteile:

  • Hört manchmal zu
  • Angenehm pelzige Oberfläche
  • Muss nicht Gassi geführt werden

Nachteile:

  • Hört manchmal nicht zu
  • Ist aufgrund des Fells nicht geeignet für Tierhaarallergiker
  • Fieser Mundgeruch!

Therapeut Pfauenspinne

Sehr einfach zu haltendes Haustier: kleiner Käfig reicht, Gassi-gehen oder Katzenklo-putzen fällt weg, preiswert zu füttern mit Insekten. Vor allem das Männchen überzeugt durch farbenfrohes Äußeres. Und er kann tanzen wie Michael Jackson.
Achtung! Männchen und Weibchen unbedingt getrennt halten. Das Weibchen betrachtet das Männchen sonst als Essenseinladung (Männchen=Hauptgang).

Video: Der Balztanz des Pfauenspinnerichs

Vorteile:

  • Sehr klein (passt für unterwegs in eine ausbruchssichere Streichholzschachtel)
  • Gut geeignet für Personen mit Tierhaarallergie
  • Angenehm pelzige Oberfläche

Nachteil:

  • Nicht geeignet für Personen mit Arachnophobie
  • Schnurrt nicht.

Therapeut Baum

Echte Alternative zu Tieren.
Warnhinweis: Bei Gewitter bitte sofort Therapie unterbrechen! Hohe Bäume ziehen Blitze an! Dadurch drohen Personen, die gerade Bäume umarmen, ernsthafte Gesundheitsschäden.

Vorteile:

  • Total zuverlässig und beruhigend
  • Gut geeignet für Personen mit Tierhaarallergie

Nachteil:

  • Kann nicht schnurren oder knuffig gucken

Solange es noch keine offiziellen Therapie-Tiere auf dem Campus gibt, kann man den tierischen Campusbewohnern bei ihrem Treiben zugucken.

Ersatz-Therapeut Krähe
Z. B. den Krähen vor dem Carolinum:
Diese Krähen sind regelmäßig damit beschäftigt, die Mülleimer auf Pizzakartons und andere Leckereien zu kontrollieren. Dabei räumen sie unter erheblichen Verrenkungen die Mülleimer aus. Leider reicht ihr Repertoire nicht soweit, den Müll danach wieder in den Mülleimer zurückzuräumen. Die hinerlassene Verwüstung wird übrigens gern auf andere Personenkreise geschoben, z. B. Studis.

Aus unserem Büro kann man auch zugucken, wie die lieben Vögelchen auf dem Dach des Ana II-Instituts Nüsslein naschen. Die von der „PULS.“-Redaktion ausgelegten Walnüsse werden immer dann, wenn garantiert niemand guckt, geschickt geknackt. Die Walnussschalen bleiben natürlich liegen.
Nebenbei knuspern die Krähen auch gern Hirschkäfer, deren Köpfe dann ebenfalls liegen bleiben.
Die Institutskrähen sind eine große Familie: die meisten Tiere haben weiße Flecken auf den Flügeln, diese Fehlfarbe wird offenbar vererbt.

Bettina Wurche

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