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Ergebnisse der STUSS-Arbeitstagung und des Fachschaftstages

Am 1. und 2. Juni fanden die Arbeitstagung des Studienausschusses in Schlitz und am 3. Juni der Fachschaftstag der GLM im iKOMM statt.
Auf beiden Arbeitstagungen wurden Vorschläge erarbeitet und Beschlüsse gefasst, die für das Medizinstudium von unmittelbarer Bedeutung sind.

  1. Ab dem nächsten Semester gibt es eine (zusätzliche) elektronische Evaluation.
  2. Alle Institute müssen zu Beginn der Vorlesungszeit einen Lernzielkatalog und einen Vorlesungsplan mit den lesenden DozentInnen vorlegen.
  3. Mehr Übersicht bei den Wahlpflichtfächern
  4. SAK: Neuregelung zu mehreren Details

Auf der GLM-Homepage finden Sie die Ergebnisse (21.06. 2012, stefanie).

„STUSS-ARBEITSTAGUNG

Bei der Arbeitstagung des Studienausschusses waren als StudierendenvertreterInnen Theresa, Thomas und Steffi von der GLM dabei.

Lehrevaluation

Es wird ab nächstem Semester ein Pilotprojekt einer elektronischen Evaluation geben zusätzlich zu den Evaluationen in Schriftform. Vor allem die Freitextfelder haben eine hohe Aussagekraft für die Institute. Es wurde klar festgehalten, dass die Evaluationsergebnisse unbedingt transparent gemacht werden müssen. Alle Institute müssen zu Beginn der Vorlesungszeit einen Lernzielkatalog und einen Vorlesungsplan mit lesenden DozentInnen vorlegen.

Des Weiteren wurden die Kriterien der Lehrmittelzuweisung (LOM) für den klinischen Studienabschnitt besprochen:

50 % der Lehrmittel werden aufgrund der Evaluation vergeben.

Weitere Kriterien, die honoriert werden sollen sind:

  • Wahlpflichtfächer ab 10 Teilnehmende
  • Lehre im QB
  • Weiterbildung im Sinne der Lehre
  • Dissertationskommission (Disputation?), Erfüllung des DoktorandInnenvertrages
  • Einreichen von SAK-Fragen

Wahlpflichtfächer

Nach Meinung der anwesenden StudierendenvertreterInnen gibt es zu viele Profilfächer und die Auswahl sei zu unübersichtlich, was das Kombinieren gewünschter Wahlpflichtfächer erschwert.

Wir haben uns darauf geeinigt, die Profilfächer auf ein paar wenige zu beschränken, wie zum Beispiel „theoretische Medizin“ und „angewandte Medizin“ (eventuell noch unterschieden in jeweils operativ und nicht operativ). Die Website der Wahlpflichtfächer soll übersichtlicher gestaltet werden (geordnet nach Profilfächern).

Semesterabschlussklausur und Nachholklausuren

Da beim letzten Stuss die Diskussion nach der verpflichtenden Anmeldung zur SAK aufkam, haben wir dieses Thema hier nochmal besprochen:

Da das Dekanat die Studierenden dazu anhalten soll das Studium in Regelstudienzeit zu absolvieren, muss die SAK verpflichtend sein. Das soll in der nächsten Prüfungsordnung festgehalten werden. Die Anmeldung zur SAK ist dann obsolet. Wenn ein Attest oder ein triftiger Grund vorliegt, wird ein Nichtantreten nicht als Fehlversuch gewertet. Klare Vorschriften wird es aber erst geben, wenn die neue Prüfungsordnung geschrieben und abgestimmt wurde.

Außerdem wurde besprochen, ob die Note eines Faches, welches nicht bestanden wurde mit der der Nachholklausur verrechnet werden soll (wie es momentan ist), ob man regeln soll, dass die Nachholklausur nur noch mit maximal einer 4 bestanden werden kann oder ob die Note komplett unabhängig von der SAK gilt. Letztendlich haben wir uns auf erstere Regelung geeinigt (also keine Änderung).

Wir haben allgemein über Alternativen zur SAK gesprochen, da nach Meinung der StudierendenvertreterInnen das Klausursystem momentan suboptimal ist und ein „auf Lücke Lernen“ fördert. Wir haben dafür plädiert andere Prüfungsformen für kleine Fächer zu finden und die Fragenmenge valide zu gestalten, auch wenn das dazu führt, dass die SAK eventuell auf zwei Tage gezogen werden muss. Das Ergebnis von zehn Fragen hat auf jeden Fall nicht genügend Aussagekraft um als Endnote eines Faches auf dem Stex-Zeugnis zu stehen.

Unsere Prüfungsordnung mit den SAKen wird wohl in den nächsten Monaten überdacht werden und wir würden uns über Anregung von Studierenden freuen!“

(GLM, 21.06. 2012, stefanie).

bw

 

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