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	<title>puls. &#187; Vorklinik</title>
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	<description>News-Magazin des FB Medizin der Goethe-Uni</description>
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		<title>Gedenkfeier für die Körperspender am 09. Juli 2014</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2014 07:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Campus-Leben]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Mittwoch, dem 9. Juli 2014, findet um 13 Uhr die offizielle Gedenkfeier für die Körperspender der Dr. Senckenbergischen Anatomie in der Trauerhalle des Frankfurter Hauptfriedhofes statt (Eckenheimer Landstraße 196, Haltestelle Hauptfriedhof der U5). Alle Mitarbeiter und Studierenden des Universitätsklinikums &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/gedenkfeier-fuer-die-koerperspender-am-09-juli-2014">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_848" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2010/06/Grabstätte-Körperspender_Detail.gif"><img class="wp-image-848 size-medium" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2010/06/Grabstätte-Körperspender_Detail-300x214.gif" alt="Grabstätte Körperspender" width="300" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Grabstätte der Körperspender, Frankfurter Hauptfriedhof</p></div>
<p>Am Mittwoch, dem 9. Juli 2014, findet um 13 Uhr die offizielle Gedenkfeier für die Körperspender der Dr. Senckenbergischen Anatomie in der Trauerhalle des Frankfurter Hauptfriedhofes statt (Eckenheimer Landstraße 196, Haltestelle Hauptfriedhof der U5).<br />
Alle Mitarbeiter und Studierenden des Universitätsklinikums sind zur Teilnahme eingeladen.</p>
<p>Die Gedenkfeier für die Körperspender der Dr. Senckenbergischen Anatomie findet in der Trauerhalle des Frankfurter Hauptfriedhofes einen würdigen Rahmen.<br />
In die Deckel der schlichten Urnen sind die Namen der Körperspender eingraviert: Die für den Präparationskurs anonymisierten Verstorbenen erhalten mit dieser Zeremonie ihre Namen zurück. Die Urnen sind umrahmt von Blumenschmuck, auf manchen steht ein Portrait des oder der Verstorbenen. Viele Hinterbliebene suchen vor dem Beginn der Feier noch einmal den direkten Kontakt mit der Urne ihres Angehörigen oder Freundes.<span id="more-9978"></span></p>
<div id="attachment_849" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2010/06/Grabstätte-Körperspender.gif"><img class="size-medium wp-image-849" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2010/06/Grabstätte-Körperspender-300x219.gif" alt="Grabstätte-Körperspender" width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Grabstätte-Körperspender, Gewann 308-313</p></div>
<p>Die Gedenkfeier ist kein Gottesdienst, sondern eine Feier, auf der sich Angehörige der Verstorbenen und die Studierenden und Dozenten zu einem gemeinsamen Gedenken und Dank über die Konfessionen hinaus zusammen finden. Die Studierenden gestalten das Programm und tragen die Urnen &#8211; so zeigen sie den Körperspendern ihren Dank.</p>
<p>Seit 2003 werden die Überreste der Körperspender für die Anatomie-Kurse der Frankfurter Medizinstudierenden in einer historischen Grabstätte auf dem Frankfurter Hauptfriedhof<br />
beigesetzt. Damals hatte das <a title="Grabstätte für die Körperspender auf dem Frankfurter Hauptfriedhof" href="https://puls.meertext.eu/ethik-grabstatte-fur-die-korperspender-auf-dem-frankfurter-hauptfriedhof" target="_blank">Anatomische Institut die Patenschaft für die Grabstätte einer erloschenen Frankfurter Aristokratenfamilie auf dem historischen Friedhof</a> übernommen.</p>
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		<title>Musik hilft, wenn die Worte fehlen – Kreative Therapien für Menschen mit Demenz</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2014 08:14:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klinik]]></category>
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		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
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		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Dipl.-Psych. Arthur Schall M.A. hat Musik- und Kunstwissenschaft und Psychologie studiert. Er arbeitet interdisziplinär im Arbeitsbereich Altersmedizin mit Schwerpunkt Psychogeriatrie und klinische Gerontologie unter der Leitung von Prof. Dr. Johannes Pantel am Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt. „Klangbrücken“ helfen &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/musik-hilft-wenn-die-worte-fehlen-kreative-therapien-fuer-menschen-mit-demenz">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Dipl.-Psych. Arthur Schall M.A. </b>hat Musik- und Kunstwissenschaft und Psychologie studiert.<br />
Er arbeitet interdisziplinär im Arbeitsbereich Altersmedizin mit Schwerpunkt Psychogeriatrie und klinische Gerontologie unter der Leitung von Prof. Dr. Johannes Pantel am Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt.</p>
<h4>„Klangbrücken“ helfen Menschen mit Demenz</h4>
<p>In einer quantitativen Pilotstudie im Rahmen des Praxis-Forschungsprojekts <strong>„Klangbrücken“</strong> haben Arthur Schall und seine Kollegen die Effekte von <strong>Einzelmusiktherapie bei Menschen mit fortgeschrittener Demenz im häuslichen Setting</strong> untersucht.<br />
Bisher gab es dazu vor allem qualitative Studien, wie z.B. Erfahrungsberichte oder Falldarstellungen, mit sehr kleinen Stichproben. In den wenigen quantitativen Untersuchungen zur Wirkung von Musiktherapie bei Demenz wurden beispielsweise der kognitive Zustand oder bestimmte psychopathologische Symptome vor und nach der Therapie erfasst und dann verglichen. Meistens war das Ergebnis, dass die Therapie den Zustand des Teilnehmers kaum oder gar nicht verbessert hat.<br />
Diese negativen Ergebnisse stehen jedoch im signifikanten Widerspruch zu Beobachtungen von Musiktherapeuten und Angehörigen &#8211; die demenziell erkrankten Teilnehmer zeigen während der Therapie sehr wohl positive Reaktionen!<br />
Allerdings sind diese Effekte nur schwierig zu messen  und statistisch nachzuweisen.<span id="more-9917"></span></p>
<h4>Positive Auswirkungen der Musiktherapie sind quantitativ erfaßbar!</h4>
<p>Um die positive Wirkung von Musiktherapie zu quantifizieren, haben Arthur Schall und seine Kollegen in ihrer Pilotstudie die Zeitreihenanalyse angewandt. Dieser methodische Ansatz dient normalerweise zur Analyse von Börsenkursen oder meteorologischer Daten. Zunächst wurden die Teilnehmer während der ca. 45-minütigen Musiktherapiesitzungen auf Video aufgenommen.<br />
Anschließend wurde jedes Video in 30-sekündige Sequenzen aufgeteilt und von zwei geschulten und unabhängigen Beobachtern mit Hilfe spezieller Rating-Instrumente ausgewertet. Für jeden einzelnen Messzeitpunkt konnten auf diese Weise die Kommunikationsfähigkeit, das Wohlbefinden sowie der Ausprägungsgrad positiver Emotionen von Menschen mit Demenz detailliert analysiert werden. Allein 14 Items haben das verbale und nonverbale Kommunikationsverhalten, wie z.B. Blickkontakt, Lautäußerungen oder sinnvolle Interaktion,  gemessen.</p>
<p>Die Ergebnisse der quantitativen Auswertung der musiktherapeutischen Sitzungen mittels Zeitreihenanalyse zeigten deutlich: Durch Einzelmusiktherapie lassen sich die nonverbale Kommunikation und das Wohlbefinden der demenziell erkranken Menschen signifikant verbessern.<br />
Eine zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Musiktherapie ist die sorgfältige Kenntnis der musikalischen Biographie der Klienten: Welche Musik wurde früher gern gehört? Bestehen aktive Musiziererfahrungen wie Spielen auf einem Musikinstrument, Singen im Chor oder ähnliches, an die man anknüpfen kann.<br />
Das Wissen um persönliche biographische Aspekte ist natürlich auch für andere kreative Therapieansätze eine wichtige Erfolgsgrundlage.</p>
<h4>Kunstbegegungen im Museum</h4>
<p>Ein weiteres, demnächst beginnendes kreativtherapeutisches Forschungsprojekt ist <a title="Allgemeinmedizin Uni Frankfurt Kunstbegegnung imMuseum" href="http://www.allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de/forschung7/kunst.html" target="_blank">„Kunstbegegnungen im Museum“</a>, einer Kooperation des Arbeitsbereichs Altersmedizin mit dem Städel Museum in Frankfurt am Main. Mit diesem Projekt soll die soziokulturelle Teilhabe und Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen gefördert werden.<b><br />
</b>Die Diagnose „Demenz“ ist für Betroffene und Angehörige oft sehr erschreckend. Viele Menschen ziehen sich danach zurück. Mit dem Fortschreiten der Krankheit nehmen die kognitiven Fähigkeiten ab, wodurch auch die Kommunikation immer schwieriger wird. Im Zentrum des Projekts stehen interaktive thematische Kunstführungen in Kleingruppen, die speziell auf Menschen mit Demenz zugeschnitten sind. Im Anschluss an die Führungen mit ausgewählten Kunstwerken können die Teilnehmer in den Atelierräumen selbst kreativ tätig werden, etwa durch Malen. Unter sachkundiger kunstpädagogischer Anleitung könnten die Teilnehmer ihre Hemmschwellen überwinden, was die Museumsführungen und die kreative Atelierarbeit zu positiven gemeinsamen Erlebnissen für die demenziell erkrankten Menschen und ihre Angehörigen machen würde.<br />
Menschen mit Demenz werden also durch Malen oder Musizieren deutlich entspannter und fühlen sich wohler!<br />
Sie finden über diese nonverbalen kreativen Ausdrucksformen offenbar ein emotionales Ventil.</p>
<p>Gar nicht überraschend: Denn durch Kunst oder Musik können sich auch die Menschen ausdrücken, deren kognitive und sprachliche Fähigkeit durch die Demenz beeinträchtigt ist. Auch mit ihren Angehörigen können sie auf diese Weise wieder kommunizieren.<br />
Allerdings brauchen solche Konzepte, um Erfolg zu haben, unbedingt psychologisches Knowhow. Ihr Erfolg lässt sich am besten garantieren, wenn sie angemessen wissenschaftlich begleitet werden.</p>
<p>Das Musiktherapie-Projekt und  ähnliche Projekte wurden in der Sendung „Quarks und Co“ vorgestellt: „Demenz: Die unbekannte Krankheit“ vom 25. März 2014. Hier finden Sie eine Aufzeichnung der Sendung.</p>
<p>Lesen sie dazu auch:<a title="Musik hilft, wenn Worte fehlen" href="http://www.muk.uni-frankfurt.de/47750439/209" target="_blank"><b><br />
Musik hilft, wenn Worte fehlen- </b><i>Musiktherapie fördert Wohlbefinden und emotionalen Ausdruck</i></a>.</p>
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		</item>
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		<title>Anmeldung zur Naturwissenschaftlichen und Zahnärztlichen Vorprüfung</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/anmeldung-zur-naturwissenschaftlichen-und-zahnaerztlichen-vorpruefung</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Apr 2014 14:20:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zahnmedizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Landesprüfungsamt informiert über die Anmeldung zur Naturwissenschaftlichen Vorprüfung und zur Zahnärztlichen Vorprüfung. (Quelle: Aktuelles, 09.04.2014)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesprüfungsamt informiert über die Anmeldung zur <a href="https://www.uni-frankfurt.de/fb/fb16/stud_zm/vorklinik/vorphysikum/index.html">Naturwissenschaftlichen Vorprüfung</a> und zur <a href="https://www.uni-frankfurt.de/fb/fb16/stud_zm/vorklinik/physikum/index.html">Zahnärztlichen Vorprüfung</a>.</p>
<p><em>(Quelle: <a title="Aktuelles 09.04.2014" href="https://www.uni-frankfurt.de/fb/fb16/aktuell/index.php" target="_blank">Aktuelles, </a>09.04.2014)</em></p>
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		<title>Der Zwischenkieferknochen (2): Goethe, der Zwischenkieferknochen und das Weltbild</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/der-zwischenkieferknochen-2-goethe-der-zwischenkieferknochen-und-das-weltbild</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Mar 2014 07:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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		<category><![CDATA[Anatomie]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Dichter, Naturforscher und Namensgeber unserer Universität Johann Wolfgang Goethe entdeckte den Zwischenkieferknochen beim Menschen (wieder) und schrieb begeistert darüber (Dieser kleine Gesichtsknochen war vorher bereits mehrfach beschrieben worden, u. a. 1780 durch den französischen Arzt Félix Vicq d’Azyr und &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/der-zwischenkieferknochen-2-goethe-der-zwischenkieferknochen-und-das-weltbild">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Dichter, Naturforscher und Namensgeber unserer Universität Johann Wolfgang Goethe entdeckte den Zwischenkieferknochen beim Menschen (wieder) und schrieb begeistert darüber (Dieser kleine Gesichtsknochen war vorher bereits mehrfach beschrieben worden, u. a. 1780 durch den französischen Arzt Félix Vicq d’Azyr und 1779 durch den deutschen Anatomen Johann Friedrich Blumenbach).</p>
<p>Der holländische Mediziner Peter Camper &#8211; der „Anatomie-Papst“ zu Goethes Zeit &#8211; hatte einen weiblichen Orang-Utan seziert und dabei das Os prämaxillare gesucht und gefunden. Bei Menschen hatte er den Zwischenkieferknochen jedoch vergeblich gesucht. Daraufhin stellte er den Lehrsatz auf: der Mensch unterscheide sich grundsätzlich von den Affen, weil der Mensch keinen Zwischenkieferknochen habe. Damals vertraten Kirchengelehrte und Naturforscher gleichermaßen die Ansicht, dass Menschen und Tiere sich auch anatomisch  grundsätzlich unterscheiden müssten<br />
Camper hatte sich offenbar weder einen menschlichen Säugling (mit Zwischenkieferknochen) noch einen erwachsenen Schimpansen (ohne Zwischenkieferknochen) angesehen.<span id="more-9819"></span></p>
<p>Goethe hatte die Fachliteratur dazu ebenfalls studiert und dabei bemerkt, dass die Gelehrten sich hier gar nicht einige waren, daraufhin untersuchte er selbst weitere Schädel:<br />
„Goethe jedoch ging […], nachdem er in den Fachnotizen stutzig geworden war, in das Jenaer Anatomische Institut zu dem ihm vertrauten Professor Loder und verglich alle dort vorhandenen Tierschädel mit Menschenschädeln. Sogar menschliche Embryonen waren in dieser Sammlung zu finden […].“<br />
Über diese (Wieder)-Entdeckung des Zwischenkiefers schrieb er begeistert an mehrere Freunde und beeinflusste so auch den Philosophen Herder, der gerade an seinem Werk „Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit“ arbeitete.<br />
Angeblich wurde die besondere Position des Menschen gegenüber den Tieren durch das Nicht-Vorhandensein des Zwischenkieferknochens unterstrichen. Goethe hatte nun nachgewiesen, dass Menschen und Tiere auch das Os prämaxillare gemeinsam haben: „Welch eine Kluft zwischen dem Osse intermaxillari der Schildkröte und des Elefanten! Und doch lässt sich eine Reihe Wesen dazwischen stellen, die beide verbindet“. <a title="Zeit: Über den Zwischenkieferknochen" href="http://www.zeit.de/1983/26/ueber-den-zwischenkieferknochen" target="_blank">„Das Wort „Wesen“ strich er dann knapp zwei Jahre später im Original wieder aus und schrieb „Formen“ dafür. Das war wissenschaftlich einwandfreier.“ </a><br />
Damit hatte dieser kleine Knochen das damalige Weltbild beeinflusst!</p>
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		<title>Os prämaxillare – der Zwischenkieferknochen (1): Von Walen und Menschen</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/os-pramaxillare-der-zwischenkieferknochen-1-von-walen-und-menschen</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Mar 2014 07:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Weißt Du eigentlich, wo Dein Os prämaxillare ist?“ fragte mich mein Kollege Herr Dr. Wicht vor einigen Tagen. „Ja, klar“ sagte ich und legte automatisch den Zeigefinder auf die Stelle zwischen den Schneidezähnen und der Nase. „Ach“ staunte Kollege Wicht, &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/os-pramaxillare-der-zwischenkieferknochen-1-von-walen-und-menschen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Weißt Du eigentlich, wo Dein Os prämaxillare ist?“ fragte mich mein Kollege Herr Dr. Wicht vor einigen Tagen.<br />
„Ja, klar“ sagte ich und legte automatisch den Zeigefinder auf die Stelle zwischen den Schneidezähnen und der Nase.<br />
„Ach“ staunte Kollege Wicht, „unsere Studierenden wissen das nicht immer.“ und guckte mich fragend an.<br />
Das ist sehr einfach zu erklären: Ich habe mit großen Zahnwal-Schädeln gearbeitet, mit Schnabelwalen. Schnabelwale (Ziphiidae) haben ihren Namen von ihren langen Kiefern, sie sehen aus wie zu groß geratene Delphine – mit bis zu 12 Metern Körperlänge. Der Schnabel besteht im Oberkiefer aus Maxillare und Prämaxillare, das Prämaxillare ist lang gezogen und auch bei erwachsenen Tieren noch deutlich sichtbar. Bei „meinem“  Lieblings-Schnabelwal, dem  Nördlichen Entenwal<i>  (Hyperoodon ampullatus</i>,) ist der Schädel über 1,30 (bei Weibchen) 1,60 Meter, das Prämaxillare wird dann über 80 Zentimeter lang.<br />
„Da solltest Du mal was ´drüber schreiben…“ meinte Herr Dr. Wicht.</p>
<p><strong>Das Os prämaxillare (=Zwischenkieferbein)<br />
</strong>Also: Wissen Sie eigentlich, wo Ihr Os prämaxillare ist?<br />
Es ist das Os incisivum oder Zwischenbein.<br />
Direkt über und hinter ihren Schneidezähnen im Oberkiefer, da sitzt es. Es ist ein Teil des Gaumens.<br />
Beim Menschen klein und unscheinbar.<br />
Es grenzt an das Os nasale (Nasenbein, Nasale) und das Os maxillare (Oberkieferbein, Maxillare) und die Cartilago vomeronasalis.<br />
Oder vielmehr: sie. Schließlich handelt es sich um einen paarigen Knochen.<br />
Ein paariger Deckknochen des Gesichtsschädels der Wirbeltiere.</p>
<p>Das Os prämaxillare blickt auf eine lange evolutive Geschichte zurück:<a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/03/Acanthodes-Urhai-Kiefer-Kopie.png"><img class="size-full wp-image-9812 alignright" alt="Acanthodes (Urhai)-Kiefer" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/03/Acanthodes-Urhai-Kiefer-Kopie.png" width="440" height="225" /></a> Das paarige <b>Prämaxillare</b> (Zoologen und Paläontologen sparen sich das „Os“) entstand bei den ursprünglichen Knochenfischen (Osteichthyes) aus mehreren bezahnten Mundrandknochen und ergänzte den  „alten“ Oberkiefer der Ur-Haie.  Das ist jetzt etwas mehr als 350 Millionen Jahre her. Andere Teile des Urhai-Unterkiefers befinden sich heute in Ihrem Ohr. Aber wie das Quadratum zum Incus wurde,  das ist eine andere Geschichte.<span id="more-9809"></span></p>
<p>Seitdem ist ziemlich viel passiert. Zum Beispiel Amphibien und Reptilien, in deren Schädeln gewaltige Umstrukturierungen abliefen. Eine Gruppe der Reptilien ging einen ganz eigenen Weg und legte sich ein primäres Schädelfenster in der Schläfenregion hinter der Augenhöhle zu: Die Synapsida oder Säugetierähnlichen Reptilien. Irgendwann im tiefen Erdmittelalter, vor etwa 200 Millionen Jahren (Unter-Jura), entstanden aus ihnen die ersten säugetierartigen Reptilien und dann die ersten Säugetiere. Die frühen Säugetiere waren also Zeitgenossen der Dinosaurier. Der Dreh- und Angelpunkt in der Säugetierentwicklung ist das sekundäre Kiefergelenk.<br />
<iframe src="//www.youtube.com/embed/h2SoxS-Es9U" height="315" width="560" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p><strong>Prämaxillare der Säugetiere = Os incisivum der Menschen<br />
</strong>Doch zurück zum Prämaxillare…<br />
Bei den Säugetieren bildet das Zwischenkieferbein gemeinsam mit dem Maxillare (=Os maxillare) den zahntragenden Oberkiefer. Bei den meisten Säugern bleibt die Sutura incisiva zwischen Prämaxillare und Maxillare lange sichtbar. Beim Menschen allerdings verschmelzen beide Knochen schon vor der Geburt, daher wird das Os prämaxillare beim Erwachsenen nicht als eigener Knochen aufgeführt.  Diese Reduzierung  hängt damit zusammen, dass die vordere Gesichtsregion beim Menschen stark verkürzt ist.<br />
Das Os prämaxillare trägt die Schneidezähne.</p>
<p>Am Zwischenkieferbein werden ein Körper (Corpus) und drei Fortsätze unterschieden: Processus alveolaris (Zahnfachfortsatz), Processus nasalis (Nasenfortsatz) und Processus palatinus. Der <b>Ductus incisivus</b> („Zwischenkiefergang“) ist ein Verbindungsgang zwischen Nasen- und Mundhöhle im Bereich des Zwischenkieferbeins (<i>Os incisivum</i>). Bei einigen Säugetieren ist der Ductus incisivus paarig ausgebildet und mit Schleimhaut ausgekleidet. Der Gang mündet auf einer kleinen Erhebung (<i>Papilla incisiva</i>) hinter den Schneidezähnen (<i>Incisivi</i>) in der Mundhöhle.</p>
<p><strong>Fehlbildung Lippenspalte<br />
</strong>Die Lippenspalte oder Lippen-Kiefer-Spalte kann, wie auch viele andere Fehlbildungen, mit einem Blick in die Evolution erklärt werden.<br />
Beim Menschen kann dieser kleine Gesichtsknochen Teil eines Problems werden. Manchmal wird die Sutur nicht richtig geschlossen: Dann kommt es zu Fehlbildungen wie Lippenspalten oder Lippen-Kiefer-Spalten.  Diese Spalte erscheint zwischen Os prämaxillare und Os maxillare. Darum sitzt sie niemals mittig, sondern immer leicht rechts oder links der Mitte. Diese Spalten  können nur rechts, nur links, oder beidseitig auftreten.<br />
Die sehr frühe Verschmelzung der paarigen Zwischenkieferbeine beim Menschen dürfte die Ursache dafür sein, dass derartige Fehlbildungen nicht auch mittig auftreten.</p>
<p><strong>Os prämaxillare &#8211; ganz groß</strong><br />
Das Os prämaxillare kann aber auch ganz anders: Bei Walen (Cetacea) kommt es groß ´raus.<br />
Die Nasenöffnung ist bei den Walen zum „Blasloch“ geworden und liegt auf dem Scheitel des Hirnschädels. Auch die knöcherne Nasenöffnung und die Nasalia sind auf dem Scheitel positioniert. Dementsprechend reichen die Maxillaria und Prämaxillaria von der Schnauzenspitze bis zum Blasloch (= Nasenloch) und sind so lang wie der ganze Schnabel bzw. Oberkiefer des Wals.</p>
<p>Ein Pottwal (<em>Physeter macrocephalus</em>) ist ja insgesamt etwas größer und hat, wie der Name schon<a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/03/Livyatan-melvillei.gif"><img class="wp-image-9813 alignright" alt="Livyatan melvillei" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2014/03/Livyatan-melvillei.gif" width="353" height="262" /></a> sagt, auch einen etwas größeren Kopf. Ein Bulle kann immerhin 18 Meter lang werden, der Kopf macht dabei  fast ein Drittel der Körperlänge aus. Bei einem 6 Meter langen Schädel ist das Prämaxillare dann über  4  Meter  lang, es liegt an zentraler Stelle im Pottwal-Oberkiefer.<br />
Die Abbildung zeigt den Schädel  des fossilen Pottwales <i>Leviathan melvillei (</i>mittlerweile umbenannt in <em>Livyatan melvillei</em><i>, </i>ca 12 bis 13 Millionen Jahre alt, Peru Pisco-Formation) von dorsal. Das Prämaxillare (Pmx) ist eingezeichnet, als Maßstab ist daneben ein ausgewachsenes Exemplar von <em>Homo sapiens </em>abgebildet.<br />
Die anderen Zahnwale, also etwa Delphine, Schwertwale, Weißwale und Flussdelphine sind insgesamt kleiner, dementsprechend sind auch ihre Prämaxillaria kleiner.<br />
Aber immer noch unübersehbar.<br />
Wenn Sie also mal wieder nach Ihrem Os prämaxillare gefragt werden: Denken Sie an den Wal!</p>
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		<title>1822-Universitätspreis für exzellente Lehre</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Mar 2014 12:20:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 1822-Stiftung zeichnet mit dem 1822-Universitätspreis für exzellente Lehre HochschullehrerInnen der Goethe-Universität für ihr besonderes Engagement in der Lehre aus. Der Preis unterstreicht die große Bedeutung der Lehre und „soll die Qualität universitärer Lehre an der GU auch bundesweit sichtbar &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/1822-universitatspreis-fur-exzellente-lehre">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="1822-Stiftung" href="https://www.frankfurter-sparkasse.de/ihre_sparkasse/Schule_und_Uni/Contentseite_11/index.php?IFLBSERVERID=IF@@032@@IFfrankfurter-sparkasse.de/3a2376873e2152bd/index.htm" target="_blank">1822-Stiftung</a> zeichnet mit dem 1822-Universitätspreis für exzellente Lehre HochschullehrerInnen der Goethe-Universität für ihr besonderes Engagement in der Lehre aus.<br />
Der Preis unterstreicht die große Bedeutung der Lehre und „soll die Qualität universitärer Lehre an der GU auch bundesweit sichtbar machen“.<br />
Die Studierenden bzw. die Fachschaften der Goethe-Universität haben das Vorschlagsrecht.<br />
Eine Kommission aus  Vertretern der Stiftung der Frankfurter Sparkasse, Studierenden,  ProfessorenInnen und MitarbeiterInnen der Verwaltung ermittelt  die Preisträgerinnen und Preisträger.</p>
<h3>Die Ausschreibung läuft bis zum 30.04.2014</h3>
<p>Die drei Preise an besonders engagierte Professor/innen bzw. wissenschaftliche Mitarbeiter/innen sind mit 15.000 €, 10.000 € bzw. 5.000 € dotiert.<br />
„<a title="Goethe-Uni: 1822-Preis" href="http://www2.uni-frankfurt.de/37365056/1822?legacy_request=1" target="_blank">Das Vorschlagsrecht liegt bei den Studierenden</a>, über die Vergabe des Preises entscheidet eine Kommission des Senats unter Beteiligung der Stiftung der Frankfurter Sparkasse anhand folgender <strong>Kriterien</strong>:</p>
<ol start="1">
<li><strong>Innovative Lehre,</strong></li>
<li><strong>besondere Qualität der Lehrveranstaltungen</strong>,<span id="more-9683"></span></li>
<li><strong>besonderes Engagement in der Betreuung der Studierenden</strong>,</li>
<li>Aktivitäten zur <strong>strukturellen Verbesserung der Studiensituation</strong>,</li>
<li><strong>Forschungsorientierung in der Lehre</strong>,</li>
<li><strong>Vernetzung von Theorie und Praxis</strong>,</li>
<li>besonderer Einsatz für die <strong>Lehre in der Studieneingangsphase</strong>,</li>
<li>besonderes Engagement für <strong>Interdisziplinarität, Internationalistät </strong>oder<strong> Diversity-Aspekte.</strong></li>
</ol>
<p>Für die Einreichung der Vorschläge sind folgende wichtige Punkte zu beachten:</p>
<ul>
<li><strong>Breite Abstimmung </strong>über die Kandidat/innen im jeweiligen Fach erforderlich,</li>
<li>Vorschlag muss<strong> Kontakt für eventuelle Rückfragen</strong> enthalten,</li>
<li><strong>Zusammenfassendes Plädoyer </strong>(max. 500 Zeichen) ist erforderlich,</li>
<li><strong>Befürwortung des Studiendekans</strong></li>
<li>Vorschläge können <strong>bis zum 30. April 2014</strong> bei Herrn Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz eingereicht werden.</li>
</ul>
<p>Für nähere Informationen lesen Sie bitte die <a href="http://www2.uni-frankfurt.de/44204651/1822-Preis_Ausschreibung-Studierende.pdf" target="_blank">detaillierten Angaben zur Ausschreibung</a><em>.“</em></p>
<p>Aus unserem Fachbereich war zuletzt Herr PD Dr. Ehrlich 2011 mit dem 1822-Universitätspreis für exzellente Lehre ausgezeichnet worde.<br />
Lesen Sie dazu das <a title="Interview: Herr PD Dr. Ehrlich ist für seine sehr gute Lehre ausgezeichnet worden." href="http://puls.meertext.eu/interview-herr-pd-dr-ehrlich-ist-fur-seine-sehr-gute-lehre-ausgezeichnet-worden" target="_blank">puls.-Interview.</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Evaluierung der Lehre – Ergebnisse jetzt online</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Feb 2014 07:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klinik]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen und Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[Vorklinik]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Evaluierung von der Pflichtlehrveranstaltungen (Kurse, Seminare, Blockpraktika) läuft an unserem Fachbereich schon seit Jahren. Die Studierenden beurteilen direkt die Stärken und Schwächen einer Lehrveranstaltung. Was ist gut an der Veranstaltung? Was kann verbessert werden? Die Evaluierung durch Studierende ist &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/evaluierung-der-lehre-ergebnisse-jetzt-online">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Evaluierung von der Pflichtlehrveranstaltungen (Kurse, Seminare, Blockpraktika) läuft an unserem Fachbereich schon seit Jahren. Die Studierenden beurteilen direkt die Stärken und Schwächen einer Lehrveranstaltung.<br />
Was ist gut an der Veranstaltung? Was kann verbessert werden?<br />
Die Evaluierung durch Studierende ist ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung.<br />
Bisher wurden die Ergebnisse in der „synapse“ veröffentlicht. Jetzt sind sie auch online einsehbar – auf OLAT!</p>
<h3><span style="text-decoration: underline;">Herr Dr. Anwar Syed Ali führt die LehrEvaluierung durch und erklärt im puls.-Interview Hintergründe</span></h3>
<p><b>puls.: „Wie läuft die Evaluierung ab und was sagt sie aus?“<br />
</b>A. S. A.: „Die Studierenden geben die Evaluierung anonym ab.<br />
Sie gibt ein Feedback zu den Lehrveranstaltungen, nicht zu einzelnen Dozenten.<br />
Wenn man die Evaluierung über die Jahre betrachtet, fällt auf, dass die Ergebnisse oft recht ähnlich bleiben. Das bedeutet, dass Dozentenwechsel offenbar meistens nicht ins Gewicht fallen. Das Feedback bezieht sich also eher auf die Fächer, als auf die Lehrenden. Das macht es für Dozenten in schlecht benoteten Fächern schwierig, ihre Ergebnisse zu verbessern.<br />
Natürlich sind trotzdem einige Veränderungen zu sehen: Die Orthopädie und die Augenheilkunde werden heute viel besser bewertet als noch etwa 2005. Das bedeutet, dass in diesen Fächern wirklich massiv an der Verbesserung der Lehre gearbeitet worden ist!<br />
Die Evaluierung ist unbedingt sinnvoll. Weil sie Veränderungen dokumentiert.<br />
Außerdem ist es sehr wichtig, die Evaluierungs-Ergebnisse auch zu publizieren: Dann sehen die Studierenden, dass die Ergebnisse nicht in der Schublade verschwinden.“<span id="more-9659"></span></p>
<p><b>puls.: „Wie ist der Rücklauf?“<br />
</b>A. S. A.: „Meistens haben wir einen sehr guten Rücklauf. Das ist gut, weil die Zahlen dann statistisch belastbar sind.<br />
Bei einigen Blockpraktika, die in den Lehrkrankenhäusern sind,  ist der Rücklauf teilweise recht schlecht.“</p>
<p><b>puls.: </b><b>„Wo findet man auf OLAT die „Ergebnisse der studentischen LehrEvaluierung des Studiengangs Humanmediziner“?“<br />
</b>A. S. A.: „Um auf die <a href="https://olat.server.uni-frankfurt.de/olat/url/RepositoryEntry/1770618882">Ergebnisse der studentischen Lehr-Evaluierung (in OLAT)</a> zugreifen zu können, muss man sich über &#8220;Zugang&#8221; (linke Navigationsleiste in OLAT) anmelden.<br />
Die studentischen LehrEvaluierungen des humanmedizinischen Studiengangs finden Sie geordnet nach den curricularen Semestern.<br />
Es werden ausschließlich die zusammenfassenden Evaluierungen der Pflichtveranstaltungen dargestellt, d.h. es werden die Gesamtkurs-Evaluierungen und nicht die personalisierten Ergebnisse dargestellt.“</p>
<p><b>puls.: „Wie sind die Ergebnisse geordnet? Gibt es ein Ranking?“<br />
</b>A. S. A.: „Nein, es gibt kein Ranking.<b> </b>Die für die studentische Evaluierung ermittelten Ergebnisse werden auf der Lernplattform <a href="https://olat.server.uni-frankfurt.de/olat/url/RepositoryEntry/1770618882">OLAT</a> und in der Mitarbeiterzeitschrift des Klinikums <a title="Synapse: Lehr-Evaluierung" href="http://www.kgu.de/presse/publikationen/synapse-mitarbeiter-newsletter.html" target="_blank">„Synapse“ </a>veröffentlicht. Dabei werden die Ergebnisse nicht nach einem Ranking, sondern dem Muster des Curriculums gemäß angeordnet. Damit wird der Problematik Rechnung getragen, dass sich theoretische bzw. patientenferne Fächer bei der Bewertung durch die Studierenden klar im Nachteil befinden.“</p>
<p><b>puls.: „Welche Folgen haben die Ergebnisse?“<br />
</b>A. S. A.: „Vom Gesamtbudget für Forschung und Lehre aus Landesmitteln fließen 80% in den Sockelbetrag der Zentren, 16% in die Evaluierung der Forschung und  4% in die Evaluierung der Lehre. Die studentischen Ergebnisse sind dabei ein Bestandteil der Berechnungen der LeistungsOrientierten Mittelvergabe (LOM). Die aus den verschiedenen Anteilen berechneten Punktwerte (=finanzielle Mittel) der LOM Lehre werden an die Lehreinrichtungen überwiesen. Die LOM setzt sich zu 45% aus der studentischen LehrEvaluierung und zu 55%  aus den IMPP-Ergebnisse, den Lehrleistungen im Wahlfach der Vorklinik, den Promotionen und Publikationen zusammen. In unserem Fachbereich hat die Evaluierung also direkte Auswirkungen auf die LOM.<i> </i>Außerdem kann es sein, dass bei einem schlechten Ergebnis die Dozenten zum Gespräch einbestellt werden, um zu überlegen, was verbessert werden könnte. Die Evaluierung der Lehrveranstaltungen ist bei uns sowohl von Lehrenden als auch von Studierenden akzeptiert. In Zukunft soll die Online-Evaluierung flächendeckend für alle Pflichtlehrveranstaltungen eingeführt werden.“</p>
<p>puls. dankt Herrn Dr. Anwar Syed Ali für das interessante Interview.</p>
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		<item>
		<title>Geschenke und Lehrveranstaltungen: Pharma-Vertreter auf dem Campus</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/geschenke-und-lehrveranstaltungen-pharma-vertreter-auf-dem-campus</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Feb 2014 07:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Klinik]]></category>
		<category><![CDATA[Vorklinik]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnmedizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Medizin ist ein besonderes Studienfach. Viele der Absolventen können nach dem Studium ein gutes Einkommen erwarten, viele werden irgendwann eine eigene Praxis eröffnen. Das macht schon die Studierenden zu attraktiven Zielen für Pharmakonzerne. Prof. Dr. Klaus Lieb (Universitätsmedizin Mainz) und &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/geschenke-und-lehrveranstaltungen-pharma-vertreter-auf-dem-campus">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Medizin ist ein besonderes Studienfach. Viele der Absolventen können nach dem Studium ein gutes Einkommen erwarten, viele werden irgendwann eine eigene Praxis eröffnen. Das macht schon die Studierenden zu attraktiven Zielen für Pharmakonzerne.<br />
Prof. Dr. Klaus Lieb (Universitätsmedizin Mainz) und Cora Koch (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) haben jetzt eine Studie publiziert, wie die Fachbereiche und Studierenden diese Situation einschätzen und wie sie damit umgehen: „Interessenkonflikte im Medizinstudium. Fehlende Regulierung und hoher Informationsbedarf bei Studierenden an den meisten deutschen Universitäten.“ (GMS Zeitschrift für Medizinische Ausbildung 2014, Vol. 31(1), ISSN 1860-3572).</p>
<p>Zwei Fragen standen im Vordergrund:<br />
<b>1. Existieren an medizinischen Fakultäten Regelungen zum Umgang von Medizinstudierenden mit Vertretern von PU und werden entsprechende Lehrveranstaltungen angeboten und besucht?</p>
<p>2. Wie denken Medizinstudierende über die Rolle von Pharmazeutischen Unternehmen in der medizinischen Lehre?</b></p>
<p>Lieb und Koch haben dazu alle 36 deutschen Studiendekanate und zusätzlich 1.151 Medizinstudierende an acht deutschen Universitäten angeschrieben und sie um die Beantwortung eines Fragebogens mit 4 bzw. 7 Fragen gebeten. 30 (83,3%) Studiendekane und 1.038 (90,3%) Medizinstudierende haben den Fragebogen beantwortet und zurückgesendet. <span id="more-9626"></span><br />
<b>Das Resultat:</b><br />
An jeweils nur einer medizinischen Fakultät (3,3%)  gibt es eine Richtlinie zum Thema Interessenskonflikte bzw. eine Richtlinie, die den Umgang zwischen Medizinstudierenden und der Industrie reguliert.<br />
Dabei waren 8 der Studiendekanate (26,7%) an der Erarbeitung einer Richtlinie oder Vorlesung zu diesem Thema interessiert.<br />
149 (14,4%) der Studierenden hatten bereits an einer Veranstaltung teilgenommen, die die Beziehungen zwischen Pharmazeutischen Unternehmen und Medizinstudierenden thematisiert und 779 (77,8%) wünschten sich mehr Unterricht dazu. Immerhin 701 (73,4%) lehnten eine Verbesserung der Lehre durch finanzielle Unterstützung durch Pharmazeutische Unternehmen ab und nur 216 (21,9%) waren der Meinung, dass Studierende sich gar nicht mit Pharma-Vertretern treffen sollten.<br />
Das bedeutet, dass sowohl die Studiendekanate als auch die Mehrheit der Medizinstudierenden sich der Problematik dieses Themas sehr wohl bewusst sind. Darum wünschen sie sich Richtlinien bzw. Unterrichtsveranstaltungen zur Regelung des Umgangs von Medizinstudierenden mit pharmazeutischen Unternehmen.<br />
Die Autoren der Studie halten die Etablierung entsprechender Vorlesungen bzw. Richtlinien für sinnvoll. Sie verweisen dabei auch auf andere Länder wie die USA, wo derartige Richtlinien an vielen Fakultäten bereits bestehen.</p>
<p>Interessant ist, dass die Haltung der Studierenden zur Präsenz von Pharmavertretern auf dem Campus ambivalent ist:<br />
„Bei der Befragung der Studierenden zur Rolle der Pharmazeutischen Unternehmen in der Lehre war auffällig, dass einerseits etwa ¾ der Studierenden der Meinung waren, dass die Finanzierung der Lehre durch Pharmazeutischen Unternehmen keine gute Methode sei, die Lehre zu verbessern, gleichzeitig aber ¾ der Studierenden der Meinung waren, dass Universitäten die Interaktionen von Pharmavertretern und Medizinstudierenden nicht verbieten sollten. Möglicherweise halten die Studierenden objektiv gesehen einen Einfluss von Pharmazeutischen Unternehmen in der Lehre für problematisch, halten sich dagegen subjektiv für in der Lage, die Interaktionen mit den Pharmavertretern so steuern zu können, dass sie glauben nicht beeinflusst zu werden. Dies ist eine typische Konstellation des häufig beschriebenen &#8216;blinden Flecks&#8217;, d.h. die Nicht-Wahrnehmung der eigenen Beeinflussbarkeit, obwohl objektiv die Gefahr der Beeinflussung gesehen wird, und der sowohl bei Studierenden [1], [12] als auch bei Ärzten wiederholt gezeigt wurde [13], [19], [20].“ schreiben Lieb und Koch auf S. 4 ihrer Studie.</p>
<p>Das ist insofern verwunderlich, da mittlerweile längst mehrere Studien existieren, die nahe legen, dass „der Kontakt zwischen Ärzten und Vertretern von PU zu einem veränderten Verschreibungsverhalten führt, da erhöhte Kontakte mit Pharmavertretern mit höheren Verschreibungskosten und einer verminderten Verschreibungsqualität assoziiert sind [14]. Selbst kleine Geschenke können einen Effekt haben, der oft von den Empfängern selbst nicht wahrgenommen wird [15]. Auch bei Studierenden hat sich gezeigt, dass Werbegeschenke die Wahrnehmung von bestimmten Medikamenten beeinflussen können.“ (Lieb, Koch; S. 1 ).</p>
<p>Insgesamt waren viele Studierende an einer Vorlesung über die Interaktionen von Medizinstudierenden und Pharmazeutischen Unternehmen interessiert. Gleichzeitig wussten sie nicht, ob es an ihren Fakultäten entsprechende Regelungen zu diesen seit langem bekannten Interessenskonflikten gibt: 899 (87,8 %) Studierende wussten nicht, ob es an ihrer Fakultät Richtlinien gäbe. 97 (9,5 %) Studierende meinten, dass es an ihrer Fakultät Richtlinien gäbe, sie diese aber nicht kennen würden.<br />
In den USA ist es längst üblich, dass medizinische Fakultäten Richtlinien zum Umgang mit Interessenkonflikten durch Kontakte mit Pharmazeutischen Unternehmen erstellen. <a title="AMSASCORecord" href="http://www.amsascorecard.org/" target="_blank">Dabei werden auch die auch die Kontakte zwischen Studierenden und den Pharmazeutischen Unternehmen reguliert </a>[16]. Trotzdem sind diese Richtlinien unter Studierenden oft wenig bekannt und wenig wirksam. Außerdem fühlen die Studierenden sich auf die Interaktionen mit Pharmavertretern offenbar weiterhin schlecht vorbereitet (Lieb, Koch; S. 2 ).</p>
<p><strong>Die Schlussfolgerungen der Autoren:</strong><br />
Die Etablierung entsprechender Vorlesungen bzw. Richtlinien zur Regulierung Interaktionen zwischen Studierenden und Pharmavertretern erscheint sinnvoll.<br />
Gleichzeitig sollte, etwa durch Seminarangebote, das Problembewusstsein der Studierenden im Umgang mit Pharmazeutischen Unternehmen gefördert werden, etwa durch Rollenspiele mit simulierten Vertretern.</p>
<p><b>Quelle:</b><br />
„Interessenkonflikte im Medizinstudium. Fehlende Regulierung und hoher Informationsbedarf bei Studierenden an den meisten deutschen Universitäten.“ (GMS Zeitschrift für Medizinische Ausbildung 2014, Vol. 31(1), ISSN 1860-3572).</p>
<p>Dr. Cora Koch hat im Studium ihre Erfahrungen mit Pharmavertretern gemacht und sich daraufhin in dieses Thema eingearbeitet und darüber promoviert. Die Publikation basiert auf Teilen ihrer Promotion.<br />
Sie ist natürlich <a title="MEZIS: Nachrichten" href="http://www.mezis.de/files/mezis-nachrichten/Nachrichten1101.pdf" target="_blank">MEZIS-Mitglied und informiert andere Studierende über den Interessenskonflikt</a>.<br />
MEZIS (Mein Essen zahl ich selbst) ist die <a title="Medizinstudium: Mediziner, Medizinstudierende und die Pharmaindustrie" href="http://puls.meertext.eu/medizinstudium-mediziner-medizinstudierende-und-die-pharmaindustrie" target="_blank">Initiative unbestechlicher Ärzte und Ärztinnen</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Letzte KOMM-Party des Semesters!</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/letzte-komm-party-des-semesters</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Feb 2014 07:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Campus-Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Klinik]]></category>
		<category><![CDATA[Vorklinik]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag, den 21. Februar startet die letzte KOMM-Party des Wintersemesters!!! (leider noch im InterimsKOMM = alte Wäscherei…). Lesen Sie mehr unter Let´s get physical!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>Freitag, den 21. Februar</strong> startet die letzte KOMM-Party des Wintersemesters!!!<br />
(leider noch im InterimsKOMM = alte Wäscherei…).</p>
<p>Lesen Sie mehr unter <a title="KOMM Party" href=" http://www.gemeinsamelistemedizin.de/wordpress/?p=1363" target="_blank"><strong>Let´s get physical</strong></a>!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview mit Herrn Dr. Ebert &#8211; Frankfurter Arbeitsstelle für Medizindidaktik (FAM): Medizindidaktik &#8211; für Lehrende und studentische Tutoren</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/interview-mit-herrn-dr-ebert-frankfurter-arbeitsstelle-fur-medizindidaktik-fam-medizindidaktik-fur-lehrende-und-studentische-tutoren</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Feb 2014 07:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Klinik]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen und Lehren]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Vorklinik]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[puls.: Herr Dr. Ebert, was verbirgt sich hinter der „Frankfurter Arbeitsstelle für Medizindidaktik“ (FAM)?“ T. E.: „Wir bieten allen Lehrenden am Fachbereich Medizin der Goethe-Universität ein praxisnahes didaktisches Weiterbildungsangebot an. Die Professionalisierung der medizinischen Lehre durch eine strukturierte und zertifizierte &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/interview-mit-herrn-dr-ebert-frankfurter-arbeitsstelle-fur-medizindidaktik-fam-medizindidaktik-fur-lehrende-und-studentische-tutoren">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><b>puls.: Herr Dr. Ebert, was verbirgt sich hinter der „Frankfurter Arbeitsstelle für Medizindidaktik“ (FAM)?“<em></em></b></strong><br />
T. E.: „Wir bieten allen Lehrenden am Fachbereich Medizin der Goethe-Universität ein praxisnahes didaktisches Weiterbildungsangebot an. Die Professionalisierung der medizinischen Lehre durch eine strukturierte und zertifizierte didaktische Weiterbildung für Lehrende ist eine Forderung des Wissenschaftsrats, der Kultusminister- und die Hochschulrektorenkonferenz und des Medizinischen Fakultätentags. Für die Frankfurter Medizin-Habilitanden ist der Besuch solcher Weiterbildungsangebote mittlerweile sogar verpflichtend. Ich koordiniere diese Arbeit und bin auch selbst als Dozent aktiv.“</p>
<p><strong><b>puls.: „Wie sind Sie als Pädagoge in die Medizindidaktik geraten?“</b></strong><br />
T. E.: „Durch Zufall. Ich habe in Marburg am Fachbereich Erziehungswissenschaften in der AG Methoden &amp; Evaluation gearbeitet. Dann habe ich mich auf die Stelle in der FAM beworben, weil es sich interessant anhörte und ich im Vorfeld schon Erfahrungen in der Erwachsenenbildung und der allgemeinen Hochschuldidaktik gesammelt habe.“</p>
<p><strong><b>puls.: „Welche spezifischen Eigenschaften hat die Medizindidaktik, wo sehen Sie die Unterschiede zur Pädagogik?“</b></strong><br />
T. E.: „Die Denk- und Vorgehensweise ist ganz anders: In der Medizin denkt man sehr anwendungsorientiert. Die Dozenten erwarten klare Leitlinien und Rezepte, die sie am nächsten Tag direkt anwenden können. Das hat sicherlich mit der Arbeitsstruktur in der Medizin zu tun, dass die Pädagogik-Fortbildung und die vermittelten Methoden in die enge Taktung zwischen Krankenversorgung, Forschung und Lehre passen müssen.<br />
Diese direkte Herangehensweise ist ganz anders als in der Pädagogik, wo es oft viele „richtige“ Antworten gibt und nicht ein „richtig“ und ein „falsch“.<br />
<strong><br />
<b>puls.: „Was macht gute Lehre aus?“</b></strong><br />
T. E.: „Begeisterung! Die eigene Begeisterung und die Fähigkeit, in anderen auch diese Begeisterung zu wecken. Und die Fähigkeit, die Lernenden zu motivieren, selbständig weiter zu arbeiten und sich auch mit ungeliebten Themen zu beschäftigen.“<span id="more-9586"></span></p>
<p><strong><b>puls.: „Mittlerweile müssen Habilitanden als Pflichtveranstaltung ein Pädagogik-Modul belegen. Wie umfangreich ist es?“</b></strong><br />
T. E.: „Das fing 2011 mit einem Basis-Kurs an und wurde dann immer weiter aufgebaut: 2012 waren es der Basis-Kurs und zwei Aufbaukurse, jetzt sind wir schon bei drei Aufbaukursen. 2015 sind es dann insgesamt fünf Kurse, was 120 Unterrichtseinheiten entspricht. Dafür gibt es dann das „Zertifikat für Medizindidaktik<i>“.<br />
</i>Außerdem müssen alle neu eingestellten Ärzte und wissenschaftlichen Mitarbeiter, die gemäß der Hessischen Lehrverpflichtungsverordnung zur curricularen studentischen Lehre verpflichtet sind, den Basiskurs besuchen.“</p>
<p><strong><b>puls.: „Welche Inhalte vermitteln Sie in den Kursen und wer sind die Dozenten?“</b></strong><br />
T. E.: „Im Basiskurs vermitteln wir vor allem, dass Lernziele, eingesetzte Methoden und die Prüfung aufeinander abgestimmt werden müssen. Ein Beispiel: Wenn man praktische Fertigkeiten vermittelt, kann man dieses Wissen nicht mit einem MC-Test abfragen. Das ergibt keinen Sinn.<br />
Wir geben den Kursteilnehmern nicht nur das theoretische Knowhow, sondern lassen sie viele Methoden im Kurs auch selbst durchführen.<br />
Dazu gehört noch, dass sie als Nachbereitung in Zweierteams ein kollegiales Coaching durchführen, also sich gegenseitig hospitieren, Feedback geben und ihre eigene Lehre reflektieren.</p>
<p>Unsere Dozenten treten bei den Fortbildungen immer als Tandem auf:<br />
Ein Pädagoge und ein Arzt. Zu den Dozenten gehören Frau Sennekamp und ich als Pädagogen, verschiedene Ärzte, die sich für Lehre begeistern und externe Dozenten. Manche davon haben den Studiengang „Master of Medical Education (MME) absolviert.<br />
Manche unserer Dozenten kommen aus Marburg, denn mit dem Marburger Fachbereich arbeiten wir eng zusammen und tauschen Erfahrungen und Dozenten aus.“<br />
<strong><br />
<b>puls.: „Können Sie ein Beispiel für eine Methode, die schnell gelernt und umgesetzt werden kann, vorstellen?“ </b></strong><br />
T. E.: „Eine Methode, die sich schnell umsetzen lässt, ist z. B. die Buzz-Group, die „Murmelgruppe“. Das heißt, dass Teilnehmer sich zu einem Thema oder eine Fragestellung zwei Minuten lang mit ihrem Nachbarn austauschen.<br />
Erst danach werden die Ideen in der ganzen Gruppe gesammelt.<br />
Das ist eine effektive Form der Ideensammlung, für erste Diskussionen und senkt die Hemmschwelle, sich später in der Gruppendiskussion zu beteiligen.</p>
<p>Eine andere Methode zur Aktivierung innerhalb einer Gruppe sind einfache Namensschilder.<br />
Wir benutzen in unseren Seminaren immer sehr einfache Namensschilder aus Krepp-Klebeband. Durch Namensschilder treten die Personen in einer Gruppe aus der Anonymität und bringen sich aktiver ein. Und Krepp-Namensschilder sind preiswert und schnell hergestellt. So eine Kleinigkeit führt oft schon zu besserer Gruppenarbeit.“<br />
<strong><br />
<b>puls.: „Wie reagieren die Habilitanden auf diese Pflichtkurse?“</b></strong><br />
T. E.: „Habilitanden sind meist schon seit Jahren in der Lehre tätig und wirklich erfahren. Aber oft bedanken sie sich später bei uns, dass sie neue Methoden gelernt und in den Kursen dann auch erfolgreich angewendet haben.<br />
Wir wollen ja nicht die Leute und ihre Lehre umkrempeln, sondern ihnen einfach nützliche Hilfestellungen anbieten, die sie einfach und schnell umsetzen können.<br />
Ich freue mich immer, wenn ich später eine Mail bekomme, in der sich ein Kursteilnehmer bedankt: Er hätte etwas aus dem Kurs ausprobiert und es hat gut geklappt. Das Feedback, dass die Kursteilnehmer etwas mitgenommen haben, ist für uns sehr befriedigend.<br />
Noch sind nicht alle Habilitanden über unsere Angebote informiert, manche sind richtig überrascht, dass sie die Kurse absolvieren müssen. Sowohl die Verpflichtung als auch die immanenten Karriere-Vorteile des Zertifikats für die Hochschullehre wollen wir in Zukunft noch besser kommunizieren.“</p>
<p><strong><b>puls.: „Seit Kurzem bieten Sie auch Medizindidaktik-Kurse für studentische Tutoren an. Wie ist es dazu  gekommen?“</b></strong><br />
T. E.: „Die Studierenden selbst sind auf uns zugekommen. Es ist ein freiwilliges Angebot, aber die Studierenden sind daran interessiert. Wir bieten es jetzt am 09./10.05.2014 schon zum 2. Mal an!<br />
Im Moment sind noch Plätze frei, hier geht es zur <a title="Studium digitale: Tutoren-Training" href="http://anmeldung.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/fam/" target="_blank">Anmeldung</a>:</p>
<table width="594" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td>„Didaktiktraining für studentische Tutoren</td>
<td>9./10. Mai 2014</td>
<td>Westend SP 2.04“</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Um die Inhalte auf die Bedürfnisse der Tutoren auszurichten, haben wir sie vorher mittels Survey gefragt, was sie brauchen.<br />
Die Fortbildung wird über Gelder finanziert, die wir von „Starker Start ins Studium“ einwerben konnten. Unsere Veranstaltungen finden auf anderen Campus statt &#8211; etwa im Westend &#8211; damit wir aus dem Klinikalltag herauskommen.“</p>
<p>puls. dankt Herrn Dr. Ebert für das begeisternde Interview!</p>
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			<wfw:commentRss>http://puls.meertext.eu/interview-mit-herrn-dr-ebert-frankfurter-arbeitsstelle-fur-medizindidaktik-fam-medizindidaktik-fur-lehrende-und-studentische-tutoren/feed</wfw:commentRss>
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