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Campus-Leben: Studierendenwohnheime Ginnheimer Landstraße ist saniert!

Die beiden Studierendenwohnheime in der Ginnheimer Landstraße 40 und 42 sind in den letzten 15 Monaten aufwändig und

Wohnheim Studentenwerk, Ginnheimer Str. 40/42 (Photo: Studentenwerk, U. Dettmer)

Wohnheim Studentenwerk, Ginnheimer Str. 40/42 (Photo: Studentenwerk, U. Dettmer)

kostenintensiv saniert worden. Nun sind die umfangreichen Bauarbeiten abgeschlossen und die Gebäude strahlen mit neuer Fassade!

Die Wohntürme bieten 731 Studierenden ein Zuhause. Sie sind mit zwei Musikräumen (mit Klavier!), Tischtennisraum, Fitnessraum, Waschmaschinenraum, zwei EDV-Räumen, Fahrradabstellraum und 40 Autoabstellplätze ausgestattet. Die Mietpreise liegen – inkl. Nebenkosten mit Internetanschluss und Satellitenfernsehen – zwischen 200,- und 380,- Euro.
Außerdem gibt es für „Gelegentlich-Autofahrer“ drei Carsharing-Stellplätze.

Fassadensanierung und Energiesparmaßnahmen

Die Betonsanierung an den Gebäuden machte mit ca 2,6 Millionen Euro rund 22% der Baukosten aus, die Fassadendämmung brachte es mit ca 2 Millionen Euro auf etwa 17%. Weiterhin standen die Dämmung der Dach- und Kelleraußenflächen sowie der Austausch der Fenster in der Ginnheimer Landstraße 40 auf dem Programm. Außerdem wurde ein Blockheizkraftwerks mit ca. 115 kW thermischer Leistung eingebaut. Dadurch kann das CO2-Äquivalent von 110 Einfamilienhäusern pro Jahr eingespart werden!
Für eine weitere Million Euro wurden der Brandschutz und technische Einrichtungen wie die Warmwasserbereitung und Brandmeldeanlagen auf den neuesten Stand gebracht.
Die Sanierungskosten von 11,9 Millionen Euro hat das Studentenwerk Frankfurt aus eigenen Mitteln und über einen KfW-Kredit finanziert.

Frankfurt braucht bezahlbaren studentischen Wohnraum!

Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz (Verwaltungsratsvorsitzende des Studentenwerks und Vizepräsident der Goethe-Universität) freut sich über die Sanierung: „Ich bin sehr froh, dass wir dank dieser umfangreichen Sanierung diese beiden großen Wohnheime nicht aufgeben müssen. Ausreichend studentischen Wohnraum für unsere Studierenden anbieten zu können, ist mir – gerade im Hinblick auf die akute Wohnraumknappheit – ein besonderes Anliegen. Doch Wohnheime zu sanieren, reicht nicht aus. Ich werde mich auch künftig dafür einsetzen, dass noch mehr bezahlbarer, studentischer Wohnraum geschaffen wird.“
„Gerade Studierende mit niedrigem Einkommen benötigten dringend preisgünstigen Wohnraum“, betonte Konrad Zündorf (Geschäftsführer des Studentenwerks Frankfurt am Main). „Durch die doppelten Abiturjahrgänge und den Wegfall der Wehrpflicht hat sich die Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt ganz klar verschärft. Deswegen war es uns so wichtig, diese Wohnheime beizubehalten. Ich möchte ausdrücklich den Mieterinnen und Mietern danken, die die Unannehmlichkeiten während der Bauphase mit viel Geduld mitgetragen haben.“

(Quelle: Pressemitteilung des Studentenwerks Frankfurt am Main vom 05.11.2012)

Bettina Wurche

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