Öffentlicher Vortrag zur Neurobiologie der Echoortung von Fledermäusen von
Prof. Dr. Manfred Kössl (Institut für Zellbiologie und Neurowissenschaften, Goethe-Universität)
Zeit: Montag, 28. Juni 2010, 18.15 Uhr
Ort: Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main, Haus 22, Hörsaal I, Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt
Fledermäuse, ihr fabelhaftes Gehör und das Geheimnis der Echoortung
Das Gehör der Fledermäuse ist das wichtigste Sinnesorgan der Fledermäuse, die im Dunkel der Nacht Insekten jagen.
Es ist spezialisiert auf die präzise Wahrnehmung von Echoortungssignalen. Dadurch können die nachtaktiven Tiere in absoluter Dunkelheit navigieren und Beute orten.
Das älteste Fledermaus-Fossil ist 52 Millionen Jahre alt und stammt aus der berühmten Fossilfundstelle Green River Shales in Wyoming. Die kleinen Säugetiere waren bereits damals perfekte Flieger und Jäger.
„Prof. Dr. Manfred Kössl vom Institut für Zellbiologie und Neurowissenschaften an der Goethe-Universität wird in seinem Vortrag die neurobiologischen Mechanismen, die für die Echoortung der Fledermäuse notwendig sind, allgemein verständlich darstellen. Gleichermaßen wird er aufdecken, dass diese Mechanismen auch für das menschliche Hören und unsere Sprachwahrnehmung ein spannendes Modellsystem darstellen.“ (Pressemitteilung des Klinikums der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main).
bw