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	<title>puls. &#187; Frauen</title>
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	<description>News-Magazin des FB Medizin der Goethe-Uni</description>
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		<title>Nachschlag: Paul-Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 15:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Gertrud Klauer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der wichtigsten und angesehensten Preise in der biomedizinischen Forschung, vor allem auch international, ist der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis (100 000€). Er wird von der Paul-Ehrlich-Stiftung vergeben, die seit 1929 eine Stiftung der Goethe-Universität Frankfurt ist, genauer der &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/nachschlag-paul-ehrlich-und-ludwig-darmstaedter-preis">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der wichtigsten und angesehensten Preise in der biomedizinischen Forschung, vor allem auch international, ist der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis (100 000€). Er wird von der <a href="http://www.paul-ehrlich-stiftung.de/">Paul-Ehrlich-Stiftung</a> vergeben, die seit 1929 eine Stiftung der Goethe-Universität Frankfurt ist, genauer der Vereinigung von Freunden und Förderern der  Goethe-Universität.</p>
<p>Der Preis wird jedes Jahr, immer am Geburtstag von Paul Ehrlich (14.März) vergeben. Dieses Jahr war Peter Walter, Prof. für Biochemie und Biophysik an der University of California, der Preisträger. Peter Walter forscht vor allem am Transport und den Mechanismen der Faltung von Proteinen  von Proteinen &#8211; relevante zellbiologische Prozesse mit einer großen bedeutung bei verschiedenen Erkrankungen.</p>
<p>Einen zweiten Preis konnte das Komitee vergeben: den Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis (60 000€). Ihn bekam Kathrin Mädlervon der Universität Bremen für ihre Forschungen über Faktoren, die zum Abbsterben der Beta-Zellen des Pankreas führen, die Hauptursache von Diabetes Typ 2.</p>
<p>nachlesen in der<a href="http://www.fr-online.de/campus/vielversprechender-ansatz-forschen-an-den-geisseln-der-menschheit,4491992,11892132.html"> Frankfurter Rundschau</a>, <a href="http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/paul-ehrlich-nachwuchspreis-aus-der-apotheke-in-die-spitzenforschung-11682805.html">Frankfurter Allgemeine Zeitun</a>g</p>
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		<title>Aktuell: Frauenversammlung im Klinikum</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 11:40:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Campus-Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 25.10.2011 um 14:00 Uhr lädt die Frauenbeauftragte alle MitarbeiterInnen des Klinikums zur Frauenversammlung ein. Auf der Frauenversammlung (Plakat-Frauenversammlung) stehen Themen der Familienorientierten Personlapolitik des Klinikums der Goethe-Universität wie Kinderbetreuungsmöglichkeiten, der Wiedereinstig in den Beruf nach Elternzeit oder anderen familienbedingten &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/aktuell-frauenversammlung-im-klinikum">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 25.10.2011 um 14:00 Uhr lädt die Frauenbeauftragte alle MitarbeiterInnen des Klinikums zur Frauenversammlung ein. Auf der Frauenversammlung (<a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2011/10/Plakat-Frauenversammlung-2.pdf">Plakat-Frauenversammlung) </a>stehen Themen der Familienorientierten Personlapolitik des Klinikums der Goethe-Universität wie Kinderbetreuungsmöglichkeiten, der Wiedereinstig in den Beruf nach Elternzeit oder anderen familienbedingten Auszeiten und Mentoringprogramme.<br />
Die Veranstaltung findet im Hörsaal 22/2 statt.</p>
<p><em>bw</em></p>
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		<title>Aktuell: 11 Freundinnen müsst ihr sein!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 07:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
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		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[WM 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[„Unter Frauenfußball versteht man heute die Sportart Fußball, soweit sie von Frauen ausgeübt wird.“ steht im wikipedia-Eintrag „Frauenfußball“ zu lesen. „Der von Frauen gespielte Fußball unterscheidet sich in Bezug auf Regelwerk, Spielweise und die wichtigsten taktischen und strategischen Grundregeln in &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/aktuell-11-freundinnen-musst-ihr-sein">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div style="width: 510px" class="wp-caption alignleft"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/51/British_Ladies_Football_Club.jpg" alt="Frauen-Fußball-Team " width="500" height="377" /><p class="wp-caption-text">British Ladies Football Club</p></div>
<p>„Unter <strong>Frauenfußball</strong> versteht man heute die Sportart <a title="Fußball" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball">Fußball</a>, soweit sie von <a title="Frau" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frau">Frauen</a> ausgeübt wird.“ steht im wikipedia-Eintrag „Frauenfußball“ zu lesen. „Der von Frauen gespielte Fußball unterscheidet sich in Bezug auf Regelwerk, Spielweise und die wichtigsten taktischen und strategischen Grundregeln in keiner Weise vom Fußball der Männer. Der <em>Frauenfußball</em> hat eine turbulente Geschichte – zeitweilig galt er als moralisch verwerflich – und kämpft in den meisten Ländern noch immer um gesellschaftliche Anerkennung.“ (Quelle: <a title="Wikipedia: Frauenfußball" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenfu%C3%9Fball">Wikipedia: Frauenfußball</a>)</p>
<h4><strong>Frauenfußball in Europa</strong></h4>
<p>Der moderne Fußball begann 1863 mit der internationalen Vereinheitlichung der Regeln.<br />
Zu dieser Zeit wurde schon an englischen Mädchenschulen gekickt.<br />
Fast 30 Jahre später wurde in England das erste Frauenfußballteam gegründet:<br />
die <strong><em>British Ladies</em></strong>. Die Frauen trugen Knickerbocker, um laufen zu können, darüber kurze Röcke, um nicht zu viel Bein zu zeigen, und Hüte, wegen der Schicklichkeit.</p>
<p>Um 1920 war Frauenfußball in England weit verbreitet, auch in Frankreich bildeten sich viele Teams. Es kam zu den <strong>ersten Länderspielen</strong> zwischen europäischen Damen-Nationalmannschaften. <span id="more-2922"></span>1921 wurde den Frauen in England verboten, weiterhin die Stadien zum  Fußballspielen zu benutzen, erst 1970 wurde dieses Verbot wieder  aufgehoben (Quelle: <a title="Wikipedia: Frauenfußball" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenfu%C3%9Fball">Wikipedia: Frauenfußball</a>).</p>
<h4><strong>Frauenfußball in Deutschland </strong></h4>
<p>Deutschland blieb die Ausnahme vom europäischen Fußballerinnen-Aufschwung zwischen den Weltkriegen.<br />
Hier kickten um 1920 vor allem die Studentinnen, die damals noch sehr rar waren (Um 1920 dürfte es kaum mehr als 1000 Studentinnen gegeben haben). Und das war nicht gern gesehen: „<a title="Wenn meine Frau spielt - Scheidung" href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/22781/_wenn_meine_frau_spielt_scheidung.html">Das Spiel mit dem Ball nach Art der Männer galt für Frauen als <strong>moralisch verwerflich</strong>; so beschwerte sich der Deutsche Turnbund über in kurzen Hosen spielende Studentinnen der Deutschen Studentenvereinigung (DSV), solcherlei Auftreten sei &#8220;künftigen deutschen Akademikerinnen unangemessen&#8221;</a>“</p>
<p>Der 1930 in Frankfurt gegründete erste Deutsche Frauenfußball-Verein, der <strong>1. DFC Frankfurt</strong>, musste nach heftigen Angriffen der empörten Öffentlichkeit wieder aufgeben.<br />
In den 50-er Jahren gab es eine erneute Gründerwelle von Frauen-Teams. Der DFB verbot den Vereinen allerdings rigoros, Frauen-Teams die Spielfelder zu überlassen, ein Frauen-Match wurde sogar mit Polizei-Gewalt abgebrochen!<br />
Trotzdem fanden weiterhin Spiele statt, illegal.</p>
<p>In der DDR wurde 1968 in Dresden das erste Frauen-Fußball-Team gegründet: <strong>BSG Empor Mitte-Dresden.</strong></p>
<p><strong>(Quelle: <a title="Wenn meine Frau spielt: Scheidung" href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/22781/_wenn_meine_frau_spielt_scheidung.html">SPON: Eines Tages: Wenn meine Frau spielt : Scheidung)</a><br />
</strong></p>
<h4><strong>Frauenfußball: medizinisch bedenklich?</strong></h4>
<p>Um Frauen vom Fußballspiele fernzuhalten, verdrehten Männer sich die Gehirnwindungen, um aberwitzige pseudomedizinische Begründungen dagegen zu erfinden:<br />
Der Niederländer Jacobus Johannes Buytendijk schrieb 1953 in seiner &#8220;psychologischen Studie über das Fußballspiel&#8221;, das Spiel sei &#8220;wesentlich eine Demonstration der Männlichkeit. Es ist noch nie gelungen, Frauen Fußball spielen zu lassen. (…) Das Treten ist wohl spezifisch männlich, ob darum Getretenwerden weiblich ist, lasse ich dahingestellt. <strong>Jedenfalls ist das Nichttreten weiblich</strong>.&#8221;</p>
<p>1964 erklärte der DFB schriftlich, dass man in Deutschland &#8220;wegen ärztlicher Gutachten über die Schäden des Fußballspiels für den weiblichen Organismus&#8221; den Frauenfußball verboten habe.<br />
<strong>(Quelle: <a title="Wenn meine Frau spielt: Scheidung" href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/22781/_wenn_meine_frau_spielt_scheidung.html">SPON: Eines Tages: Wenn meine Frau spielt : Scheidung)</a></strong><br />
Glücklicherweise kickten einige renitente Weibspersonen trotzdem weiter. Offenbar ganz ohne ernsthafte medizinische Probleme.</p>
<h4><strong>DFB: abwehrende Haltung bis in die 80-er Jahre </strong></h4>
<p>Der DFB beharrte noch bis in die 80-er Jahre auf seiner abwehrenden Haltung.<br />
Die ewig gestrige Haltung der DFB-Altherrenriege ist u. a. durch die Worte des ehemaligen Bundestrainers Helmut Schön dokumentiert: &#8220;Die Frau ist von der Natur her nicht für diesen Sport geeignet.&#8221;. Er fände Frauenfußball &#8220;nicht gerade ästhetisch&#8221;. Der damals für Deutschland wacker kickende Gerd Müller sagte zu diesem Thema, dass Frauen lieber kochen statt kicken sollten.<br />
<strong>(Quelle: <a title="Wenn meine Frau spielt: Scheidung" href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/22781/_wenn_meine_frau_spielt_scheidung.html">SPON: Eines Tages: Wenn meine Frau spielt : Scheidung)</a></strong></p>
<p>Anmerkungen der „PULS.“-Redaktion: 1.: Besten Dank für das Ästhetik-Statement an den Träger ausgewählt unästhetischer Mützen Herrn Schön. 2.: „<strong>Dumm kickt gut“, q.e.d. , Herr Müller</strong>).</p>
<p>Auch der bundesweit für seinen überragenden Intellekt bekannte Berti Vogts empfahl den Frauen, „<a title="Siege auf den ersten Kick" href="http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/170/siege_auf_den_ersten_kick.html">anderen Aktivitäten zu frönen, weil es für die Damen &#8220;so viele schöne Sportarten&#8221; gebe“.</a></p>
<p>1986 wurde für Frauen die Trikotwerbung mit folgenden Worten untersagt: &#8220;<a title="Wenn meine Frau spielt: Scheidung" href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/22781/_wenn_meine_frau_spielt_scheidung.html">Aufgrund der Verzerrungen durch die Anatomie kamen wir zu dem Entschluss, dass durch Werbung im Brustbereich der Trikots keine neuen Einnahmequellen für den Damenfußball liquiiert werden können</a>.&#8221;</p>
<p><strong>Aber mittlerweile haben wir das Jahr 2011 und richten in Deutschland die Frauen-WM aus!<br />
Und unser Team ist hoch favorisiert!<br />
&#8220;Schland&#8221;!</strong></p>
<p><em> Bettina Wurche</em></p>
<p>Zum Weiterlesen: <strong></strong></p>
<p><strong><a title="Wenn meine Frau spielt: Scheidung" href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/22781/_wenn_meine_frau_spielt_scheidung.html">&#8220;Wenn meine Frau spielt: Scheidung!&#8221;</a></strong></p>
<p><a title="11 Freundinnen" href="http://www.11freunde.de/international/139451/11freundinnen_wm-online-spezial__wm-sonderheft">„<strong>11 Freundinnen</strong>“ </a>(Sonderheft von „11 Freunde“)</p>
<p><strong><a title="BPB: Frauenfußball" href="http://www.bpb.de/themen/DTUTF7">Dossier &#8220;Frauenfußball&#8221; der Bundeszentrale für politische Bildung</a> </strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vorgestellt: Ruth Moufang, Mathematikern-Professorin</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/vorgestellt-ruth-moufang-mathematikern-professorin</link>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 11:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Campus Riedberg]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Vorgestellt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ruth Moufang (* 10. Januar 1905 in Darmstadt; † 26. November 1977 in Frankfurt am Main) war eine deutsche Mathematikerin. 1924 machte sie als eine der ersten Frauen am Kreuznacher Realgymnasium das Abitur, 1930 promovierte sie als erste Frau in &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/vorgestellt-ruth-moufang-mathematikern-professorin">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ruth Moufang (* 10. Januar 1905 in Darmstadt; † 26. November 1977 in Frankfurt am Main) war eine deutsche Mathematikerin. <strong>1924</strong> machte sie als eine der ersten Frauen am Kreuznacher Realgymnasium das <strong>Abitur</strong>, <strong>1930 promovierte</strong> sie als erste Frau in Mathematik und <strong>1974</strong> wurde sie als erste Frau außerordentliche <strong>Professorin für Mathematik</strong>.</p>
<h4>Warum wird eine Mathematikerin in „PULS.“, dem News-Magazin für Medizin-Studierende  vorgestellt?</h4>
<p>Weil nach ihr der <a title="Ruth Moufang-Fonds" href="http://www.frauenbeauftragte.uni-frankfurt.de/ruth_moufang_fonds/"><strong>Ruth Moufang-Fonds</strong></a> benannt worden ist, der <strong>Maßnahmen zur Karriereförderung von  Studentinnen und Wissenschaftlerinnen</strong> an den Fachbereichen der  Goethe-Universität finanziert.<br />
Aus diesem Fonds gibt es am Fachbereich Medizin ab sofort eine <strong>„Finanzielle Unterstützung zur Notfallkinderbetreuung während der Prüfungszeiträume“.</strong><br />
Über diese spezielle Fördermaßnahme erfahren Sie mehr im &#8220;PULS.&#8221;-Beitrag &#8220;<a title="Ruth-Moufang-Notfallhilfe-Fonds für Studentinnen" href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/newslettermedizin/2011/05/09/aktuell-ruth-moufang-fonds-notfallhilfe-fur-studentinnen-mit-kindern/"><strong><span style="text-decoration: underline">Aktuell: Ruth-Moufang-Fonds &#8211; Notfallhilfe für Studentinnen mit Kindern&#8221;.</span></strong></a><br />
Außerdem können Sie sich dazu auch an die <a title="Arbeitsstelle für INdividuelle Studienberatung" href="http://www.med.uni-frankfurt.de/stud/familie/index.html">&#8220;Arbeitsstelle für Individuelle Studienberatung&#8221; </a>wenden.</p>
<h4><strong>Ruth Moufang – Mathematikerin aus Leidenschaft</strong></h4>
<p>1930 schrieb sie ihre Dissertation zum Thema <em>&#8220;Zur Struktur der projektiven Geometrie der Ebene“.</em>Ab 1934 erhielt sie Lehraufträge an der Fakultät für Mathematik der Johann Wolfgang von Goethe-Universität, die nur aus Hörergeldern bezahlt wurden. 1931 bis 1934 publizierte sie <a title="Publikatione Ruth Moufang" href="http://www.mathe.tu-freiberg.de/~hebisch/cafe/moufang.html">sieben Schriften, „die ihren Ruhm und Ruf in den Grundlagen der Geometrie und in der Theorie der projektiven Ebenen begründeten.“</a><span id="more-2608"></span></p>
<p>1936 habilitierte sich Ruth Moufang über das Thema geordneter Schiefkörper, erhielt aber keine Venia legendi.<br />
Obwohl ihr die Dozenten und Professoren des Fachbereichs ausgezeichnete Fachkenntnisse und hervorragend didaktische Fähigkeiten in der Vermittlung komplexer mathematischer Fragen bescheinigten, erhielt sie keine Berufung zur Professorin. Zu dieser Zeit war eine weibliche Hochschullehrerin so ungewöhnlich, dass die Fakultät das Ministerium um die Erlaubnis bitten musste.<br />
Und das Ministerium lehnte ab!</p>
<p>Nach der ersten Ablehnung wendete sich Ruth Moufang in einem persönlichen Schreiben nochmals an das Ministerium und erhielt wieder eine Absage:</p>
<p>Die <strong>Antwort des Ministeriums</strong> auf ihre Anfrage gibt einen tiefen Einblick in die NAZI-Weltanschauung:<br />
<em>„Da dem Dozenten im Dritten Reich außer seinen wissenschaftlichen Leistungen wesentlich erzieherische und Führereigenschaften voraussetzende Aufgaben zufallen und die Studentenschaft fast ausschließlich aus Männern besteht, fehlt dem weiblichen Dozenten künftig die Voraussetzung für eine ersprießliche Tätigkeit. </em><br />
<strong><em>Die Reichshabilitationsordnung hat mit Einführung des Gemeinschaftslagers (Wehrsportlager und Dozentenakademie) bereits einen ausschließlich männlichen Hochschullehrernachwuchs im Auge gehabt.</em></strong><em> Bei dieser Sachlage ist es mir leider nicht möglich, Ihnen die Erteilung der Dozentur in Aussicht zu stelle. Gegen eine forschende Tätigkeit an einer Hochschule oder in einer Forschungsanstalt bestehen jedoch keine Bedenken. (&#8230;)“.</em></p>
<p>Das Nazi-Regime erlaubte keine weiblichen Wissenschaftler, zu Hitlers Zeiten wurden Frauen nicht für wissenschaftliche oder andere berufliche Leistungen sondern bestenfalls mit dem Mutterkreuz für Leistungen als Gebärende und Mutter ausgezeichnet.</p>
<p>Wegen dieser erneuten Absage aufgrund ihres Geschlechts suchte die Mathematikerin sich einen Arbeitsplatz in der Industrie:<br />
Ab 1937 arbeitete sie im Forschungsinstitut der Firma Krupp als wissenschaftliche Assistentin für Mathematik und theoretische Physik, 1942 wurde sie die Abteilungsleiterin. Nebenbei publizierte sie in Zeitschriften für Mathematik und angewandte Mechanik.</p>
<p>Ab 1946 arbeitete Ruth Moufang wieder im Mathematischen Seminar an der Universität in Frankfurt: sie hatte mit 10-jähriger Verspätung die Venia Legendi erhalten.<br />
Nach dem mörderischen Krieg fehlte es an männlichen Mathematik-Professoren: viele waren in die Emigration getrieben worden, in Gefangenschaft geraten oder gefallen.</p>
<p><strong>1947 wurde sie außerplanmäßige Professorin</strong>, allerdings mit einem sehr geringen Gehalt. 1957 wurde sie dann in einem komplizierten Verfahren zum persönlichen Ordinarius berufen, arbeitete allerdings weiterhin zum gleichen sehr niedrigen Gehalt. Bis zu ihrer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emeritierung">Emeritierung</a> 1970 lehrte sie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main.</p>
<p>Obwohl sie aufgrund ihres Geschlechts während ihrer gesamten Karriere massiv benachteiligt worden ist, hat ihre mathematische Arbeit höchste Anerkennung ihrer Fachkollegen erhalten. Nach ihr sind die Moufang- Ebene, die Moufang- Identitäten und der Moufang- Loop benannt worden.</p>
<p>Seit 2006 gibt es im am <a title="Ruth Moufang-Straße Campus Riedberg" href="http://fias.uni-frankfurt.de/Campus_Riedberg.pdf"><strong>Campus Riedberg die Ruth Moufang-Straße.</strong></a></p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<p><a href="http://www5.in.tum.de/lehre/seminare/math_nszeit/SS03/vortraege/innen/ruthMoufang.htm">http://www5.in.tum.de/lehre/seminare/math_nszeit/SS03/vortraege/innen/ruthMoufang.htm</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ruth_Moufang">http://de.wikipedia.org/wiki/Ruth_Moufang</a></p>
<p><a href="http://www.mathematikerin.de/moufang.htm">http://www.mathematikerin.de/moufang.htm</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Frauen-Vollversammlung und Neuwahl der Frauenbeauftragten für akademische Angelegenheiten am Fachbereich Medizin</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/frauen-vollversammlung-und-neuwahl-der-frauenbeauftragten-fur-akademische-angelegenheiten-am-fachbereich-medizin</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 08:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnmedizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle am Fachbereich beschäftigen Medizinerinnen, Wissenschaftlerinnen, Verwaltungsangestellten und Studentinnen sind zur Vollversammlung eingeladen und aufgefordert, sich an der Wahl zu beteiligen. Die Vollversammlung und Wahl finden statt am Montag, 28.03.2011 um 14:00 Uhr im Großen Sitzungszimmer des Dekanats. Die Amtszeit &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/frauen-vollversammlung-und-neuwahl-der-frauenbeauftragten-fur-akademische-angelegenheiten-am-fachbereich-medizin">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Alle am Fachbereich beschäftigen Medizinerinnen, Wissenschaftlerinnen, Verwaltungsangestellten und Studentinnen sind zur Vollversammlung eingeladen und aufgefordert, sich an der Wahl zu beteiligen.</p>
<p>Die Vollversammlung und Wahl finden statt am<br />
<strong>Montag, 28.03.2011 um 14:00 Uhr<br />
</strong>im Großen Sitzungszimmer des Dekanats.</p>
<p>Die Amtszeit der derzeitigen Frauenbeauftragten, Frau Prof. Hauser, endet am 31.03.2011.<br />
Die neue Amtsträgerin und ihre Stellvertreterinnen werden vom 01.04.2011 bis zum 31.03.2013 bestellt.<br />
Die neuen Kandidatinnen stellen sich bei der Vollversammlung vor.</p>
<p>Hier finden Sie den vollen Text der Einladung zur Wahl mit der Tagesordnung des Dekans Herrn Prof. Dr. Pfeilschifter <a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/newslettermedizin/files/2011/03/Vollversammlung-Frauen.pdf">Vollversammlung Frauen</a></p>
<p><em>bw</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vorgestellt: Dr. Hope Bridges Adams-Lehmann (1855-1916)</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/vorgestellt-dr-hope-bridges-adams-lehmann-1855-1916</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 12:17:58 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Vorgestellt]]></category>

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		<description><![CDATA[Dr. Hope Bridges Adams-Lehmann war die erste Frau in Deutschland, die ein medizinisches Examen ablegte und in Frankfurt am Main und München als Ärztin arbeitete. Filmtipp: Dienstag, den 08.03.2011; 20:15 Uhr; ARTE: „Dr. Hope – Eine Frau gibt nicht auf“. &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/vorgestellt-dr-hope-bridges-adams-lehmann-1855-1916">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Hope Bridges Adams-Lehmann war die erste Frau in Deutschland, die ein medizinisches Examen ablegte und in Frankfurt am</p>
<div id="attachment_2166" style="width: 218px" class="wp-caption alignright"><a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2011/03/Hope-Bridges-Adams-Lehmann2.gif"><img class="size-medium wp-image-2166" title="Hope-Bridges-Adams-Lehmann" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2011/03/Hope-Bridges-Adams-Lehmann2-208x300.gif" alt="Hope Bridges Adams-Lehmann (Quelle: wikipedia)" width="208" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Hope Bridges Adams-Lehmann (Quelle: wikipedia)</p></div>
<p>Main und München als Ärztin arbeitete.<br />
Filmtipp: Dienstag, den 08.03.2011; 20:15 Uhr; ARTE: „Dr. Hope – Eine Frau gibt nicht auf“.</p>
<p><strong>Hope Bridges Adams Lehmann</strong> wurde 1855 in Halliford bei London geboren.</p>
<p>Ab 1876/77 studierte sie in Leipzig Medizin, 1880 legte sie als erste Frau in Deutschland das medizinische Staatsexamen ab. Während ihres Studiums wurde sie von den männlichen Kommilitonen und Dozenten massiv angefeindet, um weniger aufgefallen trug sie einen Herrenhaarschnitt und Männerkleidung. Da ihr Abschluss in Leipzig nicht offiziell anerkannt wurde, promovierte sie in Bern.<br />
Von 1882 bis 1886 führte sie mit ihrem Ehemann Otto Walther gemeinsam eine Praxis in Frankfurt am Main. Ab 1891 bauten beide wegen ihres<strong> </strong>Lungenleidens ein Lungensanatorium im Schwarzwald auf, 1895 wurde die Ehe geschieden.<br />
1996 heiratete sie den Münchner Arzt Carl Lehmann und arbeitete in dessen Praxis mit. 1904 wurden ihr durch einen Bundesratsbeschluss nachträglich die Approbation verliehen und die Berechtigung zur Führung des Doktortitels erteilt.<span id="more-2157"></span></p>
<p>Dr. Hope Bridges Adams-Lehmann war eine Ärztin, die sich vehement für Frauenrechte und umfassende soziale Reformen einsetzte und ihre Ideale auch konsequent umsetzte: sie behandelte Frauen aller Gesellschaftsschichten gleich und bemühte sich aktiv um die Verbesserung ihres Gesundheitszustandes. Dazu publizierte sie Bücher mit medizinischem Grundwissen für Frauen und kämpferische Artikel in verschiedenen Magazinen. Hygiene, sexuelle Aufklärung und eine gesunde Lebensweise waren ihr Anliegen. Sie selbst trug natürlich Reformkleidung und sprach sich vehement gegen das Tragen von Korsetts aus. Daneben setzte sie sich auch für eine moderne  Kindererziehung ein, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigte und engagierte sich als Friedensaktivistin.</p>
<p>Dr. Hope Bridges Adams-Lehmanns Ansichten wirken auch heute noch sehr modern, es ist unverständlich, dass eine derartig visionäre und kompetente Frau vollkommen in Vergessenheit geriet. Viele ihrer Äußerungen und Statements könnte man sich in aktuellen gesundheitspolitischen Debatten vorstellen. Dazu gehören ihre kritische Betrachtung der <a title="Hope Adams-Lehmann: &quot;sogennante Naturheilkunde&quot;" href="http://library.fes.de/cgi-bin/neuzeit.pl?id=07.03128&amp;dok=1898-99a&amp;f=189899a_0115&amp;l=189899a_0117">&#8220;sogenannten Naturheilkunde&#8221;</a> und ihre Forderung nach Bewegung an der frischen Luft.</p>
<p>Als späte Ehrung ist in <a title="München, Benennung von Straßen" href="http://www.muenchen.de/Rathaus/kom/03vermessung/04strassen/strassenneu2004/151364/adamslehmann.html">München 2004 eine Straße nach ihr benannt worden</a>.</p>
<h4><strong>Biographie, Film und Plagiat?</strong></h4>
<p>Echte biographische Informationen und korrekte historische Angaben bietet die umfassende Biographie von <strong>Marita Krauss: „Hope: Dr. Hope Bridges Adams Lehmann &#8211; Ärztin und Visionärin“</strong>, die in 15-jähriger akribischer Forschungsarbeit entstanden ist.</p>
<p>Im Film <strong>„Dr. Hope – Eine Frau gibt nicht auf“</strong> wird<strong> </strong>Dr. Adams-Lehmann wird von Heike Makatsch dargestellt. Die Ärztin, die mit praktischem Kurzhaarschnitt und in Reformkleidung gewandet ihrem medizinischen und sozialreformerischen Werk nachging, tritt im Film natürlich im eng geschnürten Mieder und mit langen güldenen Locken auf. Sehr biographisch-authentisch sieht das nicht aus. Schließlich war bereits die praktische Reformkleidung ein politisches Statement zur Frauenbefreiung. Außerdem ist zu befürchten, dass die komplexen politischen und sozialen Hintergründe und Dr. Adams-Lehmanns umfassende Arbeit sowie ihre reformerischen Gedanken im filmischen Kitsch und Klischee versinken.</p>
<p>Trotzdem könnte der Film möglicherweise einen ersten Eindruck in die Arbeit und das Leben dieser ungewöhnlichen Frau geben.</p>
<p>Die Beziehung des Films zu Krauss` Forschungsarbeit und ihren Publikationen wird in dem Artikel <a title="Von Lenin zu Unsinn" href="http://www.philhist.uni-augsburg.de/de/lehrstuehle/geschichte/bayerische/downloads/Download-pdf/Hope-Artikel-SZ-1.pdf">„<em>Von Lenin zu Unsinn. Wem gehört die mediale Wahrheit über die erste Münchner Ärztin Hope Bridges Adams Lehmann“ </em></a>von Oliver Hochkeppel (18. September 2009, Süddeutsche Zeitung) sehr kritisch beleuchtet: Krauss wirft der Filmfirma ein umfassendes Plagiat vor.</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Zum Weiterlesen:</span></strong></p>
<p>Marita Krauss: „Hope : Dr. Hope Bridges Adams Lehmann &#8211; Ärztin und Visionärin“ München : Volk <strong>(</strong>2009) 216 S. : <strong>ISBN</strong> 978-3-937200-69-9 <strong>EAN</strong> 9783937200699</p>
<p><a title="Allein unter Männern" href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/6204/allein_unter_maennern.html">Katja Sebald: „Allein unter Männern“ </a>(SPON, Eines Tages)<em> </em>(mit zahlreichen Photographien aus der Publikation im VOLK-Verlag)</p>
<p>Eine Online-Biographie zu <a title="Hope Adams-Lehmann: FemBio" href="http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/hope-adams-bridges-lehmann/">Dr. Hope Bridges Adams-Lehmann finden Sie auf der Seite „FemBio“ </a>(FrauenBiographieforschung)</p>
<p>Online-Biographie mit vielen Quellenangaben auch zu Dr. Adams-Lehmanns Publikationen ist auf wikipedia zu finden: <a title="Wikipedia: Dr. Hope Adams-Lehmann" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hope_Bridges_Adams_Lehmann">Wikipedia: Hope Bridges Adams-Lehmann.</a></p>
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		<item>
		<title>Aktuell: Gender Medizin &#8211; eine neue Option (Vortrag Dr. A. Bühren)</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 14:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnmedizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeit: 17.06.2010 &#8211; Donnerstag &#8211; 18.00 Uhr s.t. Ort: Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 13 Was ist „Gender-Medizin“? „Sex“ bezeichnet das biologische Geschlecht eines Menschen (Geschlechtsorgane und Hormone), „Gender“ das soziale bzw. psychosoziale Geschlecht eines Menschen (Identität, Rollenverständnis und &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/aktuell-gender-medizin-eine-neue-option-vortrag-dr-a-buhren">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zeit: 17.06.2010 &#8211; Donnerstag &#8211; 18.00 Uhr s.t.</strong><br />
Ort: Goethe-Universität Frankfurt, <strong><a title="Campus Westend" href="http://www.uni-frankfurt.de/ueber/campi/westend/index.html">Campus Westend</a>,</strong> Hörsaalzentrum, <strong>HZ 13</strong></p>
<h3><strong>Was ist „Gender-Medizin“?</strong></h3>
<p>„Sex“ bezeichnet das biologische Geschlecht eines Menschen (Geschlechtsorgane und Hormone), „Gender“ das soziale bzw. psychosoziale Geschlecht eines Menschen (Identität, Rollenverständnis und Verhalten). Mittlerweile steht fest, dass Frauen und Männern sich in allen medizinischen Bereichen (Prävention, genetische Disposition, Krankheitsverlauf und Krankheitsverarbeitung) signifikant unterscheiden.<span id="more-736"></span></p>
<p><strong><a title="Gender Medizin" href="http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2009-11/Gender-Medizin-Gesundheit">Gender-Medizin</a> </strong>ist die Umsetzung der Erkenntnisse aus der Gender-Forschung in der medizinischen Versorgung. Dabei müssen geschlechtsdifferente Aspekte der Prävention, Diagnose, Therapie, Pflege berücksichtigt werden.<br />
Die Erkenntnisse der Gender-Medizin setzten sich nur  sehr langsam in der medizinischen Forschung und Therapie durch.</p>
<h3><strong>Die Referentin: Frau Dr. Astrid Bühren</strong></h3>
<p>Frau Dr. Bühren ist Fachärztin für Psychosomatik und engagiert sich seit vielen Jahren im Deutschen Ärztinnenbund.<strong><br />
Frau Dr. Bühren</strong> und der <strong>Deutsche Ärztinnen-Bund</strong> plädieren nachdrücklich für eine geschlechtsspezifische Gesundheitsversorgung.<br />
Ein wichtiges Thema ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familien für Ärztinnen:<br />
Unter Medizinstudierenden der ersten Semester sind zwei Drittel Frauen, unter den jungen Ärzten sind es immer noch 50 Prozent. „Viele dieser jungen, gut ausgebildeten und hoch motivierten Ärztinnen gehen dem Gesundheitssystem und damit den Patientinnen und Patienten […] verloren, weil sie nicht die entsprechende Unterstützung erhalten und die geeigneten Rahmenbedingungen vorfinden, um in Klinik und Praxis Beruf und Familie gut miteinander verbinden zu können.“ (Dr. A. Bühren in ihrer Rede vor der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin, April 2007, Wiesbaden).</p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><strong>Der Deutsche Ärztinnenbund</strong> (DÄB)</h3>
<p>Im DÄB sind alle Fachrichtungen vertreten. Aktive Ärztinnen, Studentinnen, Ärztinnen in der Elternzeit und nach der aktiven Berufstätigkeit sind herzlich willkommen. Der DÄB ist Mitglied der Medical Women&#8217;s International Association (MVVIA) und Mitglied im Deutschen Frauenrat.<br />
Der DÄB ist ein Netzwerk von Ärztinnen aller Fachrichtungen und Tätigkeitsfelder sowie von Zahnärztinnen und macht Lobbyarbeit für Frauengesundheit.Detaillierte Angaben finden Sie auf der sehr guten webpage des <a title="DÄB" href="http://www.aerztinnenbund.de/">DÄB</a>.</p>
<p>Lesen Sie dazu auch das <a title="Interview A. Bühren_Sanofi-Aventis" href="http://www.sanofi-aventis.de/live/de/de/layout.jsp?cnt=755017BE-413B-43D4-BB24-FCE9461198DC"><strong>Interview mit Frau Dr. med. Astrid Bühren – Sanofi-Aventis</strong></a>.</p>
<p>b. w.</p>
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		<title>Vorgestellt: Berta Scharrer</title>
		<link>http://puls.meertext.eu/vorgestellt-berta-scharrer</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 11:10:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berta Scharrer]]></category>
		<category><![CDATA[Endokrinologie]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Vorgestellt]]></category>

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		<description><![CDATA[„Nach wem ist der „Ernst- und Berta-Scharrer-Hörsaal“ im Anatomischen Institut benannt?“ „Was sollen die vor dem Hörsaal von der Decke herabhängenden blauen Objekte darstellen?“ „Und was hat das alles mit meinem Medizinstudium zu tun?“ Haben Sie sich schon einmal diese &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/vorgestellt-berta-scharrer">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Nach wem ist der <strong>„Ernst- und Berta-Scharrer-Hörsaal“</strong> im Anatomischen Institut benannt?“</p>
<p>„Was sollen die vor dem Hörsaal <strong>von der Decke herabhängenden</strong> <strong>blauen Objekte</strong> darstellen?“</p>
<p>„Und was hat das alles mit meinem <strong>Medizinstudium</strong> zu tun?“</p>
<p>Haben Sie sich schon einmal diese Fragen gestellt?<strong><span style="text-decoration: underline;"><br />
</span></strong>Dann lesen Sie hier weiter&#8230;<span id="more-330"></span></p>
<h4><strong>Wer waren Berta und Ernst Scharrer?</strong></h4>
<p>Ernst und Berta Scharrer sind die Entdecker der Endokrinologie.<br />
Und direkt dafür verantwortlich, dass heute alle Studierenden das <strong>Hypothalamus-Hypophyse-hypothalamisch-hypophysäres-tuberoinfundibuläre-System</strong> lernen müssen.</p>
<p>Berta Scharrer (geb. Vogel) und ihr Ehemann Ernst leisteten <strong>Pionierarbeit in der Neuroendrokrinologie</strong>.<br />
Auf ihren Forschungen basieren die Entdeckung der sekretorischen, hormonproduzierenden Nervenzelle und die Formulierung eines biologischen Konzeptes zur Neurosekretion.<br />
Die Neuroendokrinologie beschäftigt sich mit der Verknüpfung des Hormonsystems mit dem Nervensystem.</p>
<p>„In Würdigung der außerordentlichen Bedeutung des wissenschaftlichen Lebenswerks von Ernst und Berta Scharrer hat der Fachbereich Medizin der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main 1998 beschlossen, den <strong>Hörsaal in der Dr. Senckenbergischen Anatomie</strong> nach diesen beiden bedeutenden Forschern zu benennen.“ <a href="http://www.med.uni-frankfurt.de/institut/zmorph/geschich.html">(http://www.med.uni-frankfurt.de/institut/zmorph/geschich.html</a>).</p>
<p><a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2010/04/Blaue-Skulptur-Kopie.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-332" title="Skulptur Neuron (Auschnitt)" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2010/04/Blaue-Skulptur-Kopie-300x225.gif" alt="Skulptur Neuron (Auschnitt)" width="300" height="225" /></a>Die <strong>blauen Skulpturen</strong> sind Neuronen:</p>
<p>Im linken Treppenhaus hängt ein Neuron mit stark abstrahiertem Axon.</p>
<p>Im rechten Treppenhaus hängt ein Neuron mit einem perforierten Axon: Die Löcher symbolisieren den vesikulären Transport. Diese Skulptur illustriert die wesentlichen Inhalte der Scharrer-Forschungsarbeit.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Im Folgenden wird schwerpunktmäßig Berta Scharrer vorgestellt.</strong></p>
<h4><strong>Berta Scharrer</strong></h4>
<p>Berta Vogel wurde am 01.12.1906 in München geboren. Sie studierte an der Ludwig Maximilian Universität München und promovierte 1930 bei Professor Karl von Frisch. Karl von Frisch war Verhaltensforscher mit dem Arbeitsschwerpunkt Bienen, der 1973 dafür mit dem Nobelpreisgeehrt wurde.</p>
<p>In dieser Arbeitsgruppe lernte sie ihren späteren Ehemann kennen: Ernst Scharrer.</p>
<p>Aufgrund der Diskriminierung von Frauen in Forschung und Lehre und aus Angst vor dem Vorwurf der Vetternwirtschaft erhielt in den folgenden Jahrzehnten meistens Ernst Scharrer die Anstellung und Berta Scharrer arbeitete dann unentgeltlich oder für ein geringes Gehalt.</p>
<h4><strong>Scharrer und Scharrer am Edinger-Institut der Goethe-Universität</strong></h4>
<p>Zwischen 1933 und 1937 arbeiteten die Scharrers am Neurologischen Institut (Edinger-Institut) in Frankfurt am Main und entwickelten entscheidende Grundlagen für ihr Konzept der Neuroendrokrinologie. Ernst Scharrer erforschte die Nervenzellen von Wirbeltieren, vor allem von Fischen, und Berta Scharrer die der Wirbellosen. Aus ihren umfassenden Arbeiten an Wirbeltieren und Wirbellosen konnte das Forscherpaar schließlich ein umfassendes Forschungskonzept erstellen: 1937 legten sie die erste Fassung ihrer <strong>Gesamtkonzeption neurosekretorischer Phänomene</strong> vor.</p>
<p>Ihre Arbeitshypothese besagte, dass Nervenzellen nicht nur Schaltstellen für elektrische Signale sind, sondern auch Botenstoffe in die Blutbahn freisetzen. Ein umfassender Aufsatz definierte die Mittlerrolle, die sekretorisch aktive Nervenzellen bei der wechselseitigen Informationsübertragung zwischen dem Nervensystem auf der einen und dem endokrinen System auf der anderen Seite spielen.</p>
<p>Die Vorstellung vom Gehirn als einer großen Drüse, die Hormone ausschüttet und dadurch verschiedene Körperfunktionen steuert, war für die damalige Fachwelt zu revolutionär und stieß daher zunächst auf Widerstand.<br />
Scharrers ließen sich dadurch nicht beirren und arbeiteten einfach weiter an diesen spektakulären neuen Erkenntnissen.</p>
<p>„Das Scharrersche Konzept der Neurosekretion hat gemeinsam mit der Entdeckung der neurosekretorischen Bahnverbindung zwischen Hypothalamus und Neurohypophyse durch den Kieler Anatomen Wolfgang Bargmann zur Entstehung einer <strong>neuen biomedizinischen Disziplin geführt, der Neuroendokrinologie</strong>. Diese Disziplin hat […] sowohl die Hirnforschung als auch die Endokrinologie entscheidend beeinflusst.“ (<a href="http://www.med.uni-frankfurt.de/institut/zmorph/geschich.html">http://www.med.uni-frankfurt.de/institut/zmorph/geschich.html</a>).</p>
<h4><strong>Emigration in die USA</strong></h4>
<p>1937 verließen die Scharrers aufgrund der für sie unerträglich gewordenen politischen Lage Deutschland und emigrierten in die USA. Ernst Scharrer bekam bald eine Stelle am Rockefeller Institute for Medical Research. Bertha Scharrer hingegen hatte keine Einkünfte und Forschungsgelder zur Verfügung und forschte darum an besonders preiswerten Organismen weiter: zunächst an der Fruchtfliege <em>Drosophila</em>, später an Schaben. Vor allem die große und langsame Madeira-Schabe <em>Leucophaea maderae</em> war hervorragend für endokrinologische Studien und mikroanatomische Eingriffe am Nervensystem geeignet. Die Wissenschaftlerin legte sich eine Kolonie <a title="Madeira-Schaben" href="http://www.mainz-bingen.de/deutsch/downloads/veterinaer/schaben.pdf">Madeira-Schaben</a> zu, die sie künftig auch bei jedem Umzug begleitete.</p>
<h4><strong>Spätere Karriere</strong></h4>
<p>1965 kam Ernst Scharrer bei einem Badeunfall ums Leben.  Seine Witwe musste ihr Leben und ihre Karriere allein fortsetzen. Sie forschte weiterhin vor allem an Insekten und publizierte zahlreiche Arbeiten zum Nervensystem dieser Tiergruppe. Daneben übernahm sie u. a. auch die Leitung des Instituts und erhielt erstmals in ihrem Leben ein volles Gehalt. Bis 5 Monate vor ihrem Tod arbeitete sie am Albert Einstein College of Medicine.</p>
<p>Ihr umfangreiches Wissen und das Vermächtnis ihres Ehemannes ermöglichten ihr die Entwicklung neuer Theorien zur <strong>Evolution des Hormon- und Nervensystems</strong>: Aufgrund des Vorkommens neurosekretorischer Zellen, der Ähnlichkeit von Neuropeptiden mit Hormonen sowie von Nervenzellen zu Drüsenzellen bei phylogenetisch sehr unterschiedlichen Tiergruppen kam sie zu dem Schluss, dass <strong>sekretorische Neuronen bereits sehr früh in der Evolution</strong> entstanden sein müssen. Sie meinte, dass sich aus den basalen Mechanismen intrazellulärer Kommunikation das heutige hoch spezialisierte endokrine und Nervensystem entwickelt haben müsse.</p>
<p>Für ihre lebenslange Forschungsarbeit bekam sie zahlreiche Ehrentitel und Auszeichnungen, z. B. die höchste Auszeichnung der USA für Wissenschaftler, die National Medal of Science.</p>
<p><a title="Bibliographie Berta Scharrer" href="http://www.nap.edu/openbook.php?record_id=6201&amp;page=288">National Academy Press: „Biographical Memoirs”: 741998; pp288 – 308; ISBN-10: 0309060869; ISBN-13: 978-0309060868</a></p>
<p>http://www.nap.edu/openbook.php?record_id=6201&#038;page=288</p>
<p>Berta Scharrer wurde für ihre Verdienste in der Forschung an Wirbellosen geehrt, indem  eine Schabenart nach ihr benannt wurde: die in Australasia vorkommende Schabenart <strong><a title="Escala scharrerae" href="//www.environment.gov.au/biodiversity/abrs/online-resources/fauna/afd/taxa/Escala_scharrerae"><em>Escala scharrerae</em></a>.</strong></p>
<p>Den beiden Pionieren der Endokrinologie zu Ehren vergibt die <a title="Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie" href="http://www.endokrinologie.net/">Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie </a>den <a title="Ernst- und-Berta-Scharrer-Preis" href="http://www.lilly-pharma.de/unternehmen/auszeichnungen/endokrinologie/ernst-und-berta-scharrer-preis.html"><strong>Ernst-und-Berta-Scharrer-Preis</strong>.</a></p>
<p>bw</p>
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