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	<title>puls. &#187; Lernstudio</title>
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	<description>News-Magazin des FB Medizin der Goethe-Uni</description>
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		<title>Lernhilfe: Sonokurs im Lernstudio</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jun 2012 07:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Wurche]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Klinik]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Lernhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Lernstudio]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Dezember 2011 steht im Lernstudio neben vielen anderen Geräten und Modellen auch ein Sonographie-Gerät (mehr dazu im „PULS.“-Beitrag „Ein Sonographie-Gerät fürs Lernstudio“). Damit können Studierende sich jetzt noch besser praktisch auf diese so wichtige Untersuchungsmethode vorbereiten. Das High-Tech-Gerät ist &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/lernhilfe-sonokurs-im-lernstudio">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Dezember 2011 steht im Lernstudio neben vielen anderen Geräten und Modellen auch ein Sonographie-Gerät (mehr dazu im</p>
<div id="attachment_5001" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2012/06/Betreutes-Sonographieren-im-Lernstudio-2.gif"><img class="size-medium wp-image-5001" title="Betreutes-Sonographieren-im-Lernstudio-(2)" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2012/06/Betreutes-Sonographieren-im-Lernstudio-2-300x244.gif" alt="Betreutes Sonographieren im Lernstudio (2)" width="300" height="244" /></a><p class="wp-caption-text">Betreutes Sonographieren im Lernstudio (2)</p></div>
<p>„PULS.“-Beitrag <a title="&quot;PULS.&quot;: Ein Sonographie-Gerät fürs Lernstudio" href="http://puls.meertext.eu/?p=4129">„Ein Sonographie-Gerät fürs Lernstudio“</a>).<br />
Damit können Studierende sich jetzt noch besser praktisch auf diese so wichtige Untersuchungsmethode vorbereiten.</p>
<p>Das High-Tech-Gerät ist groß und schwer und nicht selbst erklärend:</p>
<ul>
<li>Wie herum hält man den Schallkopf?</li>
<li>Welche Knöpfe muss man wann drücken?</li>
<li>Und was ist dann eigentlich auf dem Bild zu      sehen?</li>
</ul>
<p>Diese und 1001 andere Fragen werden hier beantwortet.<br />
Dafür bietet das <strong>Lernstudio-Team</strong> ab sofort den <a title="Lernstudio: Sono-Basics" href="http://www.lernstudio.med.uni-frankfurt.de/angebot/betrsonografieren.html"><strong>Kurse Betreutes Sonographieren („Sono-Basics“)</strong></a> an.</p>
<p>Vor einigen Jahren wurde schon einmal ein Sono-Kurs durch einen ehemaligen Lernstudio-Mitarbeiter angeboten. Durch das neue Sonogerät motiviert, hat sich der Lernstudio-Mitarbeiter Martin hingesetzt, die Inhalte neu erarbeitet und einen Kurs konzipiert. Um einen gewissen Standard zu gewährleisten, haben sich die Tutoren mit einer Extra-Unterweisung durch einen erfahrenen Internisten fortgebildet.<span id="more-4992"></span><br />
So ist der aktuelle Kursablauf: Zunächst gibt es eine kurze theoretische Einführung in die Methode und das Gerät. Danach wird die Sonographie vom Tutoren an einem Freiwilligen vorgeführt und die Ergebnisse gemeinsam besprochen. Und dann schallen die anderen Studierenden selbst. Es ist soviel Zeit eingeplant, dass jeder einmal selbst schallen kann und auch noch genügend Zeit für die Besprechung bleibt.<br />
Der ganze Kurs dauert ca 1,5 Stunden und vermittelt erst mal die Basics.<br />
Durch die Voranmeldung bleibt die lernintensive Kleingruppenarbeit garantiert:<br />
<a title="Lernstudio: Betreutes Sonographieren" href="http://www.lernstudio.med.uni-frankfurt.de/angebot/betrsonografieren.html">Hier geht es zur Anmeldung.</a></p>
<p>Eine größere Gruppe würde nicht in den Raum passen, außerdem müssen alle auf einen Bildschirm gucken und reihum aktiv probieren, auch das geht nur in einer kleinen Gruppe. Für das intensive Nacharbeiten gibt es im Lernstudio dann noch mehrere Bücher („Der Sono-Trainer“ und „Sono-Grundkurs“) sowie Online-Lern-Ressourcen.</p>
<h4><strong>Der Sono-Basic-Kurs (Betreutes Sonographieren)<br />
</strong></h4>
<p>Normalerweise sind es immer vier Teilnehmer und ein TutorInn. Für den Besuch von Puls sind heute ein paar mehr Tutoren anwesend und so quetschen sich eine PULS-Redakteurin, drei TutorInnen und vier KursteilnehmerInnen in den Raum.<br />
Das Sono-Gerät nimmt ziemlich viel Platz ein: es ist gefühlt 1,50 breit, 1,50 lang und 1 m hoch. Dazu Lukas (Tutor): „In der Uni-Klinik haben wir genau das gleiche Sono-Gerät und das wird von Zimmer zu Zimmer geschoben. Das ist immer so, als ob die „Titanic“ bewegt wird.“ Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der TutorInnen und TeilnehmerInnen beginnt der Kurs.</p>
<p><strong>Sono-Theorie</strong><br />
Martin beginnt mit einer <strong>kurzen theoretischen Einführung</strong>:<br />
Wie funktioniert Sonographie?<br />
Zunächst gibt es einige Details zum Schallkopf:<br />
Je nach dem Untersuchungsziel wird der Schallkopf ausgewählt: Manche Schallköpfe sind besonders gut geeignet für tiefer liegende Strukturen, andere bilden oberflächliche Strukturen besonders gut ab.<br />
Im Lernstudio gibt es zurzeit nur einen Konvex-Schallkopf, der als Allrounder meist für das Abdomen eingesetzt wird.<br />
Besonders wichtig: Diese Schallköpfe sind sehr teuer, darum müssen sie unbedingt pfleglich behandelt werde. Durch ein Herunterfallen oder starke Stöße würden die empfindlichen Kristalle beschädigt werden.</p>
<p>Wie echogen sind welche Organe und Strukturen?<br />
Unterschiedliche Organe und Gewebe sind unterschiedlich echogen:<br />
Je nachdem, ob sie echoreich oder echoarm sind, erscheinen sie hell oder dunkel.<br />
Knochen gibt ein anderes Echo als die Blase. Je nach Wellenlänge kann man besser tiefe oder oberflächliche Organe und Strukturen sichtbar machen.<br />
Wichtig: Nicht jede Struktur ist ein Abbild des Originals-Organs oder Gewebes.<br />
Es kann etwa durch Reflexion auch zu Artefakten kommen. Ein Artefakt ist ein durch die Methode bedingtes unechtes Ergebnis, etwa ein Schallschatten. Gallensteine oder Knochen z.B. haben eine Totalreflexion, dadurch werfen sie einen Schallschatten.</p>
<div id="attachment_5002" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2012/06/Betreutes-Sonographieren-im-Lernstudio-1.gif"><img class="size-medium wp-image-5002" title="Betreutes-Sonographieren-im-Lernstudio-(1)" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2012/06/Betreutes-Sonographieren-im-Lernstudio-1-300x255.gif" alt="Betreutes Sonographieren im Lernstudio (1)" width="300" height="255" /></a><p class="wp-caption-text">Betreutes Sonographieren im Lernstudio (1)</p></div>
<p>Nun geht es weiter zum <strong>praktischen Teil</strong>, Lukas übernimmt.<br />
Ein Freiwilliger wird gesucht und gefunden, er nimmt auf der Untersuchungsliege Platz.<br />
Auch die Patientenkommunikation wird gleich mit geübt:<br />
Ist es warm genug?<br />
Hat der Patient Sichtschutz?<br />
Liegen genügend Tücher zum Abwischen des Gels vom Patienten bereit?<br />
Und dann der berühmte Sono-Spruch: „Ich trage jetzt das Gel auf, das kann jetzt etwas kalt werden.“</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Die Deutung des Sonogramms: Wo ist die Milz geblieben?</strong><br />
Lukas zeigt die richtige Haltung und wie das Gerät über den Körper des Patienten bewegt wird.<br />
Die Haltung des Schallkopfes ist international genormt, dadurch wird auch die Orientierung der Aufnahme genormt. Nur so kann jeder Arzt auch Aufnahmen von Fachkollegen korrekt interpretieren.<br />
Dann erscheint das schwarz-weiße Sonogramm: Lukas zeigt auf eine pulsierende Struktur – die Aorta – und ist begeistert: „Du bist echt gut zu schallen.“ Von dem phantastischen Schallbild wird gleich ein Photo gemacht, das in der nächsten Präsentation genutzt werden kann.<br />
Die Gruppe starrt gebannt auf den Bildschirm, der extra so gedreht wird, dass der liegende „Freiwillige“ auch gut sehen kann. Verständlich, denn: Wie oft hat man schon die Gelegenheit, die eigene Milz zu betrachten?<br />
Lukas bewegt den Schallkopf langsam weiter: über die elegante Kurve der Leber und die schwarzen Schatten der Rippen. Er erklärt die einzelnen Strukturen und Artefakte, die anderen fragen nach, eine Diskussion beginnt.<br />
Jetzt sind die anderen TeilnehmerInnen ´dran, zu „schallen“…</p>
<p>„PULS.“ dankt dem Lernstudio-Team und den KursteilnehmerInnen vom 09.05.</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Lernstudio – Der Gegenentwurf zum „Bulimielernen“</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 11:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Lernhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Lernstudio]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Lernstudio gibt es seit 2000/2001, es ist eine Initiative des Plenums. Diese Lernumgebung ist eine Einrichtung des Studiendekanats und wird von Studenten geführt. In 10 Räumen auf 2 Etagen in Haus 9 b bietet das Lernstudio Modelle, Simulatoren, Phantome, &#8230; <a href="http://puls.meertext.eu/lernstudio-%e2%80%93-der-gegenentwurf-zum-%e2%80%9ebulimielernen%e2%80%9c">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a title="Lernstudio" href="https://www.uni-frankfurt.de/fb/fb16/stud/lernstudio/index.html">Lernstudio</a> gibt es seit 2000/2001, es ist eine Initiative des Plenums. Diese Lernumgebung ist eine Einrichtung des Studiendekanats und wird von Studenten geführt. In 10 Räumen auf 2 Etagen in Haus 9 b bietet das Lernstudio Modelle, Simulatoren, Phantome, Untersuchungsgeräte, Mikroskope, Röntgenbilder, Lernsoftware, Videos und vieles mehr.</p>
<p>Für die <a title="Anmeldung Lernstudio" href="http://www.lernstudio.med.uni-frankfurt.de/raume/raumEG20/index.html">Nutzung dieses ausgedehnten Selbstlernangebots</a> muss man sich einfach anmelden.<strong> </strong></p>
<h4><strong> </strong></p>
<div id="attachment_3761" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2011/01/Skelette-nicht-auseinanderschrauben.gif"><img class="size-medium wp-image-3761" title="Skelette-nicht-auseinanderschrauben" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2011/01/Skelette-nicht-auseinanderschrauben-300x225.gif" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Bitte nicht auseinanderschrauben</p></div>
<p>Gemeinsam und hands-on lernen</h4>
<p>Das Lernstudio ist, wie die skills-labs anderer Fakultäten, ein Selbstlernzentrum für praxisorientiertes Lernen.</p>
<p>Ziele des Lernstudios sind:<br />
-          Die Studierenden sollen ihre Prüfungen bestehen (und können hier dafür üben).<br />
-          Die Studierenden können hier grundlegende medizinische Fertigkeiten lernen und trainieren.</p>
<p>Das Lernstudio-Team hat keinen Lehrauftrag, sondern unterweist und unterstützt in der Nutzung der Medien.<br />
Manche der Medien können ausgeliehen werden, um sich auch noch zu Hause damit zu beschäftigen.<br />
Das Lernstudio ist kein curriculäres Angebot, d. h., es gibt keine Verpflichtung zur Nutzung dieser Lernangebote.<span id="more-1895"></span></p>
<h4><strong>Platz für Laut- und Leise-Lernen</strong></h4>
<div id="attachment_3763" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2011/01/Lerne-laut.jpg"><img class="size-medium wp-image-3763" title="Lerne laut" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2011/01/Lerne-laut-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Lerne laut!</p></div>
<p>Das Lernstudio bietet Raum an, um in Gruppen laut zu lernen.<br />
Für diese sehr wichtige Lernform, in der erarbeitetes Wissen nochmals anders reflektiert wird, gibt es auf dem Campus ansonsten viel zu wenige Möglichkeiten.</p>
<p>Wie groß der Bedarf an Gruppenarbeitsräumen ist, ist daran zu erkennen, dass in den Lernstudio-Räumen auch viele externe Veranstaltungen stattfinden:<br />
Dazu gehören z. B. die OSCE-Vorbereitung, <a title="Seminar Anatomie am Lebenden" href="https://www.uni-frankfurt.de/fb/fb16/stud_med/vorklinik/fach/anatomie/aal/index.html">Anatomie am Lebenden (AAL)</a>, <a title="POL" href="https://www.uni-frankfurt.de/fb/fb16/stud/eLEARNING/POL/index.html">Problemorientiertes Lernen (POL)</a> und das Blockpraktikum Gynäkologie. Wenn Räume durch solche externen Veranstaltungen belegt sind, stehen sie nicht für die Lernstudio-Benutzer bereit.<br />
Es ist zu hoffen, dass im derzeit geplanten Medicum genügend Räume für das laute Lernen in Gruppen geplant werden.</p>
<p><em>Maren Jordan, Nikolai Fuhr, Bettina Wurche</em></p>
<h4><strong>Interview mit Lernstudio-Mitarbeiter Nikolai Fuhr:</strong></h4>
<p><em>„PULS.“: „Wie sind Sie zum Lernstudio gekommen?“</em><br />
Herr Nikolai Fuhr: „Ein Freund von mir arbeitet in einer ähnlichen Einrichtung in München, der hatte mir schon davon erzählt. Daraufhin bin ich hier sofort zum Lernstudio gegangen und wollte mitmachen. Diese Form des Lernens spricht mich an, die Arbeit im Lernstudio-Team ist interessant und abwechslungsreich.“</p>
<p><em> </em></p>
<p>„PULS.“: „Gibt es auch an anderen medizinischen Fakultäten Initiativen wie das Lernstudio?“<br />
Herr Nikolai Fuhr: „Ja, z. B. in München und Münster. In München steht es unter der Leitung einer Ärztin, hat mehr Personal als bei uns und einen ganz anderen Etat. Dort steht z. B. ein Thorax-Modell, an dem man Herz-und Lungentöne verschiedener Krankheitsbilder einstellen kann.“</p>
<p><em></p>
<div id="attachment_3764" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2011/01/Schrank-mit-Modellen.gif"><img class="size-medium wp-image-3764" title="Schrank-mit-Modellen" src="http://puls.meertext.eu/wp-content/uploads/2011/01/Schrank-mit-Modellen-300x221.gif" alt="" width="300" height="221" /></a><p class="wp-caption-text">Schrank mit klinischen Modellen</p></div>
<p>„PULS.“: &#8220;Wie funktioniert das Lernstudio?</em>&#8221;<br />
Herr Nikolai Fuhr: „Natürlich kann man sich auch im Lernstudio mit einem Buch allein zum Lernen hinsetzen. Für alle, denen das nicht genügt, gibt es hier auch die Möglichkeit zum Laut lernen und für Gruppenarbeit.<br />
Ich selbst bevorzuge Diskussionen und multimediale Lerneinheiten als Ergänzung zum Buchwissen. Durch eine Diskussion in einer Lerngruppe werden Inhalte aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, auf die ein Lernender allein oft gar nicht kommt. Dadurch werden die komplexen Zusammenhänge und umfangreichen Details noch einmal deutlicher.“</p>
<p><em>„PULS.“: „Wie nehmen die Studierenden das Lernstudio an?“</em><br />
Herr Nikolai Fuhr: „Die Vorstellung in diesem Semester unter den Erstis war super. Das Interesse war so groß, dass wir förmlich überrannt worden sind. Wir hatten in den ersten Tagen des Semesters schon ungefähr 40 Neuanmeldungen.“.</p>
<p><em>„PULS.“: „Was begeistert Sie am Lernstudio besonders? Warum engagieren Sie sich in dieser Institution?“</em><br />
Herr Nikolai Fuhr: „Das Lernstudio-Team ist aktiv und ständig auf der Suche nach neuen Ideen zur Unterstützung der Lernprozesse. Manchmal werden hier Projekte angedacht, bevor andere Leute die Möglichkeiten dazu nur ahnen. Einmal hatte ich wegen der Einrichtung einer multimedialen Lernumgebung ein Gespräch mit der Computerfirma Apple und bin bis zum Education Sales Manager durchgestellt worden. Wir wollten das natürlich gesponsert bekommen, was leider nicht geklappt hat. Aber es war ein tolles Gespräch und hat mir gezeigt, dass in diesem Bereich noch unglaublichen Möglichkeiten liegen.“</p>
<p><em>„PULS.“: „Haben Sie im Lernstudio aktuelle besonders dringende Wünsche für wichtige Lernmedien, die Sie gern anschaffen würden?“</em><br />
Herr Nikolai Fuhr: „Oh, da gibt es schon so einige: Besonders hilfreich wäre im Moment ein Thorax-Simulator, an dem man die Herz-Lungen-Töne verschiedener Krankheitsbilder einstellen kann. Auch ausrangierte Sonografie-Geräte würden uns weiterhelfen, damit könnte man gut üben.“</p>
<p>Das Gespräch mit Nikolai Fuhr führte „PULS.“-Redakteurin Bettina Wurche.</p>
<p>„PULS.“ dankt Herrn Fuhr für das Interview.</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
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