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	<title>Kommentare zu: Fakten zum PJ &#8211; Studiendekan Prof. Dr. Dr. Sader im Interview</title>
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	<description>News-Magazin des FB Medizin der Goethe-Uni</description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 Apr 2014 14:16:09 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: GLM</title>
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		<dc:creator><![CDATA[GLM]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 00:11:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Prof. Sader,

Ich möchte Ihnen schreiben aufgrund Ihres Kommentares bezüglich der aktuellen PJ-Thematik im &quot;Puls&quot; und zur generellen Richtigstellung des diesbezüglichen studentischen Standpunktes.

1.) &quot;Die Studierenden meinten, dass sie lieber den Studientag behalten und auf die Vergütung verzichten würden. Das Dekanat hat den Vorschlag akzeptiert&quot;
Diese Entscheidung trafen wir nur und explizit im Rahmen der &quot;Entweder-Oder-Fragestellung&quot; unseres Dekans. Wir sind generell für den dauerhaften Erhalt der reservierten Selbstlernzeit während des PJes und gleichzeitig für die PJ-Vergütung, die übrigends keineswegs eine &quot;Bezahlung&quot; darstellt sondern lediglich eine Aufwandsentschädigung. Außerdem war der Eintausch der Vergütung gegen den Studientag nie unser Vorschlag.

2.) &quot;Bei dieser Sitzung, die öffentlich war, waren neben den gewählten Fachschaftsvertretern zusätzlich auch Vertreter der PJ-Studierenden anwesend. Die gefundene Lösung wurde auch mit ihnen einvernehmlich diskutiert und abgestimmt&quot;
Es wurde während der Fachbereichsratssitzung nicht zu dem Thema abgestimmt. Wäre zu diesem Zeitpunkt abgestimmt worden, hätten wir vermutlich dagegen gestimmt, doch es war weder genügend Zeit um weiter zu diskutieren (da Sie zu dem Treffen mit den Lehrkrankenhäusern los mussten), noch schien der Dekan den Eindruck zu machen, sich weiter in unsere Richtung begeben zu wollen. Somit finde ich die Verwendung des Wortes &quot;einvernehmlich&quot; in diesem Zusammenhang unangebracht.

An diesem Punkt möchte ich gerne anmerken, dass wir Studierendenvertreter uns eine Einladung zu dem Treffen mit den Lehrkrankenhäusern gewünscht hätten, da es sich ja schließlich auch um die zukünftigen Verträge zwischen den Studierenden und den Lehrkrankenhäusern handelt.
Über die Möglichkeit der Beteiligung unsererseits bei den weiteren Verhandlungen mit den Lehrkrankenhäusern wären wir sehr dankbar.

Abschließend möchte ich Ihnen den studentischen Standpunkt zur PJ-Thematik, der wörtlich so im FBR-Protokoll zu finden ist, anfügen:
&quot;Die Studierenden sehen die Themen ´Studientage` und `PJ-Bezahlung` als zwei voneinander unabhängig zu betrachtende Punkte an.
Bei der vom Dekanat gestellten Entscheidungsfrage &quot;PJ-Vergütung ODER Studientag&quot; entscheiden sich die Studierendenvertreter in Hinblick auf das für die nächsten beiden Jahrgänge anstehende schriftliche Staatsexamen nach dem PJ für den Studientag. Dies heißt keineswegs, dass wir, die Studierendenvertreter nicht beides für sinnvoll hielten oder etwa die Orientierung gegen die Vergütung im PJ. Im Gegenteil:

Der `Studientag`als solcher ist zur Vor- und Nachbereitung der im PJ gesehenen und erlebten medizinischen Fälle, Sachverhalte und Verfahren ein für die Studierenden obligater Bestandteil des PJs, der erheblich zur Qualität und Quantität des im PJ Erlernten beiträgt.
Eine Änderung in der Lehrqualität auf den Stationen / im OP ist leider so schnell nicht zu erwarten, doch umso wichtiger ist die Möglichkeit für die Studierenden, das im Krankenhaus Observierte nacharbeiten zu können; umso wichtiger ist der `Studientag`. Ob diese für das Selbststudium reservierte Zeit am Krankenhaus zu verbringen ist oder nicht ist hierbei irrelevant.

Da die `Lehre` auf den Stationen während des PJs äußerst variabel und stationsabhängig ausfällt und der Hauptschwerpunkt des PJs nicht in der Ausbildung des Medizinstudierenden, sondern im Einbinden der PJler in den Krankenhausbetrieb und die (Aus)Nutzung der zusätzlichen und bisher kostenlosen Manpower (im OP zum Hakenhalten und auf Station zum Blutabnehmen) zu liegen scheint, ist die Zahlung einer Ausfwandsentschädigung nur die logische Konsequenz und auch bei vier oder viereinhalb Tagen pro Woche gerechtfertigt.&quot;


Ich hoffe, Sie können unsere Argumente verstehen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Prof. Sader,</p>
<p>Ich möchte Ihnen schreiben aufgrund Ihres Kommentares bezüglich der aktuellen PJ-Thematik im &#8220;Puls&#8221; und zur generellen Richtigstellung des diesbezüglichen studentischen Standpunktes.</p>
<p>1.) &#8220;Die Studierenden meinten, dass sie lieber den Studientag behalten und auf die Vergütung verzichten würden. Das Dekanat hat den Vorschlag akzeptiert&#8221;<br />
Diese Entscheidung trafen wir nur und explizit im Rahmen der &#8220;Entweder-Oder-Fragestellung&#8221; unseres Dekans. Wir sind generell für den dauerhaften Erhalt der reservierten Selbstlernzeit während des PJes und gleichzeitig für die PJ-Vergütung, die übrigends keineswegs eine &#8220;Bezahlung&#8221; darstellt sondern lediglich eine Aufwandsentschädigung. Außerdem war der Eintausch der Vergütung gegen den Studientag nie unser Vorschlag.</p>
<p>2.) &#8220;Bei dieser Sitzung, die öffentlich war, waren neben den gewählten Fachschaftsvertretern zusätzlich auch Vertreter der PJ-Studierenden anwesend. Die gefundene Lösung wurde auch mit ihnen einvernehmlich diskutiert und abgestimmt&#8221;<br />
Es wurde während der Fachbereichsratssitzung nicht zu dem Thema abgestimmt. Wäre zu diesem Zeitpunkt abgestimmt worden, hätten wir vermutlich dagegen gestimmt, doch es war weder genügend Zeit um weiter zu diskutieren (da Sie zu dem Treffen mit den Lehrkrankenhäusern los mussten), noch schien der Dekan den Eindruck zu machen, sich weiter in unsere Richtung begeben zu wollen. Somit finde ich die Verwendung des Wortes &#8220;einvernehmlich&#8221; in diesem Zusammenhang unangebracht.</p>
<p>An diesem Punkt möchte ich gerne anmerken, dass wir Studierendenvertreter uns eine Einladung zu dem Treffen mit den Lehrkrankenhäusern gewünscht hätten, da es sich ja schließlich auch um die zukünftigen Verträge zwischen den Studierenden und den Lehrkrankenhäusern handelt.<br />
Über die Möglichkeit der Beteiligung unsererseits bei den weiteren Verhandlungen mit den Lehrkrankenhäusern wären wir sehr dankbar.</p>
<p>Abschließend möchte ich Ihnen den studentischen Standpunkt zur PJ-Thematik, der wörtlich so im FBR-Protokoll zu finden ist, anfügen:<br />
&#8220;Die Studierenden sehen die Themen ´Studientage` und `PJ-Bezahlung` als zwei voneinander unabhängig zu betrachtende Punkte an.<br />
Bei der vom Dekanat gestellten Entscheidungsfrage &#8220;PJ-Vergütung ODER Studientag&#8221; entscheiden sich die Studierendenvertreter in Hinblick auf das für die nächsten beiden Jahrgänge anstehende schriftliche Staatsexamen nach dem PJ für den Studientag. Dies heißt keineswegs, dass wir, die Studierendenvertreter nicht beides für sinnvoll hielten oder etwa die Orientierung gegen die Vergütung im PJ. Im Gegenteil:</p>
<p>Der `Studientag`als solcher ist zur Vor- und Nachbereitung der im PJ gesehenen und erlebten medizinischen Fälle, Sachverhalte und Verfahren ein für die Studierenden obligater Bestandteil des PJs, der erheblich zur Qualität und Quantität des im PJ Erlernten beiträgt.<br />
Eine Änderung in der Lehrqualität auf den Stationen / im OP ist leider so schnell nicht zu erwarten, doch umso wichtiger ist die Möglichkeit für die Studierenden, das im Krankenhaus Observierte nacharbeiten zu können; umso wichtiger ist der `Studientag`. Ob diese für das Selbststudium reservierte Zeit am Krankenhaus zu verbringen ist oder nicht ist hierbei irrelevant.</p>
<p>Da die `Lehre` auf den Stationen während des PJs äußerst variabel und stationsabhängig ausfällt und der Hauptschwerpunkt des PJs nicht in der Ausbildung des Medizinstudierenden, sondern im Einbinden der PJler in den Krankenhausbetrieb und die (Aus)Nutzung der zusätzlichen und bisher kostenlosen Manpower (im OP zum Hakenhalten und auf Station zum Blutabnehmen) zu liegen scheint, ist die Zahlung einer Ausfwandsentschädigung nur die logische Konsequenz und auch bei vier oder viereinhalb Tagen pro Woche gerechtfertigt.&#8221;</p>
<p>Ich hoffe, Sie können unsere Argumente verstehen.</p>
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